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Wie kannst Du Dich selbst lieben, wenn Du Dich gerade selbst ein bisschen sch**** findest?

Sich selbst zu lieben, wenn alles gerade gut läuft, ist einfach.

Sich selbst lieben, wenn man sich gerade hundeelend, wie ein Verlierer oder vollkommen frustriert fühlt: Das ist die wahre Kunst.

Damit ich Dir zeigen kann, wie Du in einer solchen Situation am besten vorgehst, möchte ich kurz erklären, was uns beim Selbstverlieben in die Parade fahren kann.

Wann immer uns jemand erfolgreich angreift, beschimpft oder beleidigt, beginnen wir uns entweder schuldig zu fühlen oder schlimmer noch: zu schämen.

Während sich Schuldgefühle auf ein Verhalten von uns bezieht („ich habe mich dämlich angestellt“), stellen uns wir bei Schamgefühlen selbst in die Frage („ich bin dämlich“). Das ist die Höchststrafe, die wir uns aufbürden können.

Die Folge: Wir spalten einen Anteil unseres Selbst ab und schicken ihn in Exil. Ins Schattenreich, wo der verschmähte Anteil fortan sein Leben fristet.

Damit er nicht fliehen kann, wird er weiterhin von Wächtergefühlen wie Schuld oder Scham, aber auch Angst bewacht („ich trau mich nicht“). Sobald wir jedoch aus dem Schattenreich ausbrechen wollen, landen wir deswegen automatisch in schlechten Gefühlen, die so unangenehm sind, dass wir oft freiwillig in die Zelle zurück kehren.

Wenn man Dir beigebracht hat, dass Du nicht so egoistisch sein sollst, dann wirst Du Dich jedesmal, wenn Du mit einem Kunden oder Vorgesetzten über Geld verhandelst, schlecht fühlen.

Wenn man Dir früher eingebleut hat, dass Du nicht so laut und frech sein sollst, wirst Du bei jedem Konflikt kuschen.

Wenn man Dir eingeredet hat, dass Du nicht gut genug bist, wirst Du Dich nie trauen, Deine Ziele mit ganzem Herzen zu verfolgen. Du wirst immer das Gefühl haben, dem Erfolg gewachsen zu sein oder aufzufliegen.

So bleibst Du gefangen in negativen Emotionen.

In dem Video oben zeige ich Dir einen einfachen Prozess, mit dem Du beginnen kannst, Dich aus dem „Seelen-Knast“ zu befreien.

Als erstes ist es wichtig, dass Du anfängst, Dich selbst anders wahrzunehmen. Mag sein, dass sich andere an Dir durch wüste Worte vergangen haben – dass Du immer noch in dem Gefängnis hockst, ist leider der Tatsache zu verdanken, dass Du Dich unbewusst selbst dort gefangen hältst.

Wie?

In dem Du Dich selbst verurteilst. Wenn Du Dich schämst, wenn Du Dich geringschätzt, wenn Du an Dir selbst zweifelst, dann aktivierst Du die Wächtergefühle selbst. Da ist niemand, der Dir das antut. Das machst nur: Du – und sonst keiner. Du bist Dir in diesem Augenblick quasi Dein größter Gegner.

Und ja, ich weiß: Die Selbstzweifel entspringen einer Wunde, die Dir jemand anders verpasst hat. Aber das war doch schlimm genug, oder nicht? Warum das noch jahrelang durch Selbstzweifel oder durch Schuldgefühle etc. wiederholen?

Das macht doch keinen Sinn.

Wie kannst Du die Arie beenden?, fragst Du?

Ganz einfach: In dem Du Deinen Blickwinkel, Deine Haltung Dir selbst gegenüber änderst. Wie Du das ohne Worte, nur auf emotionalen Wege hinbekommst, zeige ich Dir oben in dem Video.

Natürlich ist das nur ein erster Schritt.

Ich weiß.

Aber ich verspreche Dir, dass Du Dich auf einen Schlag besser fühlst.

Und wenn Du den gesamten Prozess zur Befreiung lernen möchtest, mach mit bei dem Online-Workshop „Die Kunst zu verzeihen“.

Schreibst Du, was Du mit dem Prozess erlebst hast?

2 Kommentare

  1. Man wird ALS ORIGINAL GEBOREN UND STIRBT ALS KOPIE!!!!..dank Eltern, Lehrer, Beziehungen…..
    ich kann mich erinnern, dass ich mutig und waghalsig war und vor nichts Angst hatte, als ich klein war…genauso kann ich mich erinnern, dass meine Mutter geschrien hat, wenn ich auf dem Tisch herumgeturnt habe…ich war sehr unbedarf, aber mit den Jahren wurde ich immer ängstlicher und unsicherer…Ängste wurde von außen in mich eingepflanzt…ich habe schon viele Ängste wieder aufgelöst, aber es sind immer noch jede Menge Ängste vorhanden…wo Angst ist, kann keine Liebe sein…

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  2. ich bin richtig glücklich und zufrieden. Es ist im Grunde genommen so einfach ……
    Ich möchte mich an dieser Stelle sehr herzlich bedanken, lieber Martin!

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