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Wie Du verzeihen kannst (inkl. Coachingtechnik)

Nichts hält uns im Leben mehr gefangen als alter Groll, und nichts befreit uns mehr als Verzeihen.

Alter Ärger ist wie eine Fessel, die uns in einen Vergangenheitsknast einsperrt.

Aber wie können wir ihn loslassen?

Und zwar ganz egal, ob uns jemand den Teppich mit Rotwein ruiniert oder wir uns aufs Blut mit jemanden gestritten haben und noch immer stinksauer sind. Oder ob uns jemand beleidigt, betrogen oder auf besonders schmerzhafte Weise verlassen hat.

Wie geht das?

Fangen wir damit an, dass es 2 Wege gibt, mit „Shit“ umzugehen.

Das Dramaland-Spiel. Oder das Erfolgsreich-Spiel.

Wenn wir im Dramaland unterwegs sind, werden wir von Gefühlen wie Ärger, Pessimismus, Neid und Eifersucht getrieben.

Wenn wir dagegen im Erfolgsreich leben, werden wir von Gefühlen wie Dankbarkeit, Freude, Optimismus, Selbstvertrauen und Liebe inspiriert.

Und je nachdem, in welchem der beiden Spiele wir uns gerade befinden, gehen wir unterschiedlich mit Rückschlägen um.

Es beginnt wie immer damit, dass „Shit happens“, wie die Amis so schön sagen. Etwas läuft anders, als erwartet, und wir finden es „scheiße“.

Wir können „Shit“ zwar nicht verhindern, aber wir tragen dennoch die Verantwortung für die Situation. Sprich: Es ist ganz allein an uns, wie wir auf die Situation antworten.

Der „Dramaland“ Weg des Verzeihens

Im Dramaland sind die Reaktionsmuster recht übersichtlich. Es gibt dort nur 3 Rollenmuster:

Angriff: Wir reagieren mit Ärger, Wut oder Zorn. Wir fluchen, schimpfen, beleidigen oder bedrohen jemanden wegen des „Shits“.

Anpassen: Wir schlucken den Ärger runter und schweigen – oder wir versuchen, zu beschwichtigen: „Ist ja nicht so schlimm“, „Das kann ja jedem mal passieren“.

Flüchten: Wir sind beleidigt und verlassen die Situation Türen knallend – oder brechen den Kontakt ganz ab.

Manchmal sind diese Reaktionen sinnvoll, meist aber nicht. Es kann durchaus angemessen sein, jemand, der partout nicht hören will und dennoch echten Schaden fabriziert, lautstark in die Schranken zu weisen.

Es ist manchmal besser, mal nichts zu sagen und „Fünfe gerade“ sein zu lassen. Aber wenn wir insgeheim doch verärgert bleiben, lügen wir uns selbst und den Anderen in die Tasche.

Das Gleiche gilt fürs Flüchten. Es ist manchmal besser, sich nicht provozieren zu lassen und zu gehen. Aber als Dauerlösung funktioniert das nicht: Denn Flucht führt letztendlich in Einsamkeit und Isolation. Wir können nicht jedesmal bei einem Problem weglaufen.

Das Problem an allen 3 Mustern ist nicht so sehr das Verhalten, sondern die Einstellung, aus der sie entspringen: Wir sind sauer und verärgert und solange wir in diesem Zustand sind, werden unser Verhaltensweisen die negative Energie transportieren. Nicht nur beim Angreifen, sondern auch beim Anpassen, denn Menschen spüren instinktiv, wenn jemand heuchelt. Auch das Flüchten kann schmerzhaft wirken: Das so genannte „Silent Treatment“, also das bewusste Schweigen, das bewusst inszenierte Nichtmelden, kann manchmal schmerzhafter sein als jeder laut ausgetragene Streit.

Schlimmer noch: Der Ärger ist ja nicht verarbeitet und wartet darauf, von uns wahrgenommen zu werden. Ignorieren wir ihn zu lang, lauert er auf eine günstige Gelegenheit, sich in Szene zu setzen. Nicht, weil er böse ist. Sondern weil er gefühlt werden möchte. Deswegen rasten Menschen, die immer nur freundlich sind, irgendwann mal so richtig aus und richten dabei oft einen solchen Schaden an, dass sie sich hinterher obendrein auch noch schämen müssen.

Die Folge:

Unverzeihen bringt schlechtes Karma!

Karma ist das, was wir auf unser Tun oder Lassen ernten. Wenn wir jemanden beleidigen, müssen wir damit rechnen, dass der Andere uns mindestens mit einem gleichwertigen Geschenk beglückt.

Auf Angriff, Anpassen oder Flüchten folgt immer eine Gegenreaktion: Der Streit eskaliert und wird immer hitziger oder die Beziehung kühlt ab und droht – bei Dauerbehandlung – ganz zu erkalten.

Das ist jedoch beileibe nicht alles, was wir für’s „Unverzeihen“ zu bezahlen haben.

Schuld & Schamgefühle
Wenn wir uns anpassen, dann meist, weil wir uns insgeheim schuldig fühlen oder uns gar für uns selbst schämen.

Aber auch Angreifer leiden unter Schuld oder Scham. Wenn wir jemanden durch Beleidigungen würdelos behandeln, dann entwürdigen wir nicht nur den Anderen, sondern obendrein auch unsere Beziehung mit diesem Menschen – sowie uns selbst.
Würdeloses Verhalten bleibt würdelos – ganz egal, aus welchem Anlass wir handeln. Auch wenn aggressive Menschen die Scham- und Schuld-Gefühle verdrängen wollen – sie werden von diesen Gefühlen verfolgt und solange geplagt, bis sie sich entschuldigen.

Das kann bei manchen Menschen sehr lange dauern. Entsprechend lang ist denn auch die Gewissensqual.

„Unverzeihen“ katapultiert uns in eine Opferrolle
Wenn wir jemand anders die Schuld dafür geben, dass wir nicht glücklich sein können, geben wir unsere Macht ab.

Sprich: Unsere Fähigkeit, etwas zu verändern.

Wenn wir unseren Eltern vorwerfen, dass wir wegen ihrer Unliebe heute keine glückliche Partnerschaft führen können, übertragen wir automatisch und folgerichtig die ganze Kraft an sie. Statt uns ins Zeug zu legen und unseren Lebenspartner liebevoll zu behandeln, jammern wir lieber rum. Und merken nicht, wie wir uns damit selbst unglücklich machen.

Das gleiche gilt für’s Business: Wenn wir uns über die Marktlage oder unwillige Kollegen aufregen, dann sorgen wir allenfalls für schlechte Laune.

Bei uns.

Und den anderen.

Besser wäre es, die Energie zu nutzen, um andere Wege zu finden, sein Ziel zu erreichen.

„Unverzeihen“ jedenfalls führt nicht zu mehr Erfolg, sondern zu weniger: Wir sind als Geschäftspartner ungenießbar und Kunden spüren oft instinktiv, dass etwas nicht stimmt.

Verstrickt mit Menschen, die wir nicht mögen
Weil wir dem anderen die Macht gegeben haben, sind wir nun obendrein auch noch an ihn gefesselt. Denn nur der oder die Andere kann unser Problem zurechtbiegen. Und solange das nicht passiert, werden wir die ganze Zeit grollen – und hoffen, dass wir endlich aus dem Drama befreit werden.

So kann’s passieren, dass wir auf Menschen, die uns vor 10 Jahren schlecht behandelt haben, auch heute noch sauer sind. Wann immer wir diesem Menschen begegnen oder uns jemand mit einem ähnlichen Verhalten daran erinnert, steigt der Ärger wieder in uns auf.

Das eine Mal damals hat uns wohl nicht gereicht – wir haben uns durchs Unverzeihen 10 weitere Jahre Gedanken- und Gefühlsknast gegönnt.

Einsamkeit und Isolation
Je weniger wir verzeihen können, desto schmerzhafter wird das Leben für uns – und desto ängstlicher und misstrauischer laufen wir durch die Gegend. Jeder Mensch kann jederzeit zur potenziellen Gefahr werden, uns zu verletzen. Wir beginnen Distanz zu halten, und je mehr Groll und Unverziehenes wir in uns sammeln, desto höher und dicker wird die Mauer, die wir Ziegelstein für Ziegelstein hochziehen.

Gefangen in der Realitätsfalle
Verletzte Menschen verletzen Menschen, und so kommt es, dass wir uns im Laufe der Zeit ein ganzes Arsenal an schwierigen bis schlechten Lebensumständen schaffen. Wir wachen schon morgens mit schlechter Laune auf und sorgen im Laufe des Tages durch unzählige Gesten und geringschätzige Sprüche dafür, dass wir eine Menge Widerstand ernten. Und je öfter uns das Ungemach von Außen widerfährt, desto grummeliger und verbohrter werden wir.

Bis wir – hoffentlich – eines Tages davon die Faxen dicke haben und unser Spiel ändern.

Die „Erfolgsreich Variante“ des Verzeihens

Wenn wir das „Erfolgsreich“ spielen, reagieren wir bei „Shit“ zunächst wie alle anderen auch: Wir sind sauer, enttäuscht und frustriert.

Aber:

Schritt 1: Wir nehmen die Situation an
Statt uns lange über den Rotwein auf dem Teppich aufzuregen, laufen wir los und holen Papiertücher und Salz. Statt uns lange über den Stau zu ärgern, greifen wir zum Handy und stimmen neue Termine ab. Statt darüber lamentieren, dass jemand die Ware nicht rechtzeitig liefern kann, suchen wir nach einer anderen Quelle.

Und vor allem nehmen wir auch unsere Gefühle an. Ärger, Frust, Enttäuschung sind alles wichtige Indikatoren, dass wir uns das Leben anders wünschen. Sie zu verdrängen, hieße, unsere Wünsche, Sehnsüchte und Ziele zu missachten – und damit auch uns selbst.

Aber anstatt den Ärger an andere Menschen zu verschwenden, nutzen wir die Energie. Ärger ist Kraft, die wir für die Lösung verwenden können.

Wenn wir die noch nicht kennen, geht’s weiter zu:

Schritt 2: Verstehen, wofür der Shit gut ist.
Im Dramaland fragen sich die Leute: „Warum passiert mir das immer?“

Die Folge: Unser Verstand sucht nach Antworten, in denen wir oder andere selbst nicht sonderlich gut wegkommen: Entweder sind die Anderen schlechte Menschen, oder wir sind selbst schlecht, und haben es deswegen auch nicht anders verdient. Im schlimmsten Fall glauben wir sogar an Beides.

Im Erfolgsreich fragen wir uns stattdessen: „Wofür ist es gut?“

Damit laden wir unseren Verstand ein, über Lösungen nachzusinnen.

Der Rotwein ist umgefallen? Mhm: Vielleicht sollte ich das nächste Mal das Glas auf den Tisch stellen. Oder ein Tablett zum Sofa mitnehmen.

Wir sind mal wieder im Stau stecken geblieben? Vielleicht sollten wir das nächste Mal eher losfahren. Oder die Bahn benutzen.

Ein Geschäftspartner kann nicht liefern? Vielleicht sollten wir uns im Vorfeld Alternativen überlegen – oder die Bestellung besser absichern.

Sobald wir uns „Wofür ist es gut?“ fragen, verwandeln wir den „Shit“ zu einer Chance. Zu einer Möglichkeit, unser Leben fortan besser zu gestalten.

Schritt 3: Verzeihen
Verzeihen kommt vom altdeutschen Wort „Zeihen“. Jemanden bezichtigen, anklagen, verurteilen.

Wir richten also beim „Zeihen“, beim „Bezichtigen“ unsere Kraft und unseren Tatendrang gegen einen Menschen – und nicht auf die Lösung.

Je mehr wir unsere Energie in den Angriff verklappen, desto mehr Gegenwind bekommen wir. Und obendrein steht uns weniger Energie für die Lösung zur Verfügung. Wie blöd ist das denn?

Menschen im Dramaland können von Ärger, Wut, Zorn und Rachegedanken so sehr aufgefressen werden, dass ihr ganzes Leben ins Schlingern gerät. Der Ehestreit zuhause wirkt sich auf die Arbeit aus und umgekehrt. Eins kommt zum Anderen, und plötzlich hängt nicht nur der Haussegen schief, auch der Kontostand gerät in einen Abwärtsstrudel.

Wenn wir „ver-zeihen“, ziehen wir die Anklage zurück. Wir konzentrieren all unsere Kraft darauf, die Situation selbst zu begradigen und daraus für nächste Mal zu lernen.

Zu Verzeihen heißt jedoch nicht, zu allem „Ja und Amen“ zu sagen. Im Gegenteil…

Schritt 4: Einlassen oder Loslassen?
Verzeihen heißt, uns von Anklagen zu befreien, damit es uns gut geht.

Aber ob wir uns mit jemanden versöhnen, ihn also weiter in unser Leben lassen, das ist eine ganz andere Frage.

Manchmal ist es besser, einen Menschen loszulassen und getrennte Wege zu gehen.

Vor zwei Jahren habe ich mal mit jemanden zusammen gearbeitet, der hinter meinem Rücken einen Kunden von mir für sein eigenes Projekt gewonnen hat. Als ich ihm gesagt habe, dass ich das nicht gut finde, hat er sich wortreich entschuldigt. Ich habe ihm eine zweite Chance gegeben. Als er dann für ein anderes Projekt hinter meinem Rücken an einen meiner Mitarbeiter gegangen ist, habe ich mich von ihm verabschiedet.

Wenn uns jemand Schaden zugefügt hat, sollten wir immer als erstes prüfen, ob es sich um etwas Einmaliges gehandelt hat oder nicht.

Haben wir es mit einem Serientäter zu tun, dürfen wir auch in Zukunft Schadensmeldungen erwarten.

Denn menschliches Verhalten wird zum Großteil von Gewohnheiten, von neuronalen Karten gesteuert, die wir nur bedingt, meist gar nicht bewusst beeinflussen können. Es bedarf eines längeren, täglichen Übungsprozesses (meist 21 Tage lang oder mehr), um sich eine neue Verhaltensweise als Gewohnheit zu erarbeiten. Dabei bleibt die alte Verhaltensweise erhalten und wird – gerade unter Stress – vom Gehirn bevorzugt aktiviert. Wer sich jemals Rauchen, Trinken oder Drogen abgewöhnen wollte, weiß, wovon ich spreche.

Lange Rede, kurzer Sinn: Menschen ändern sich meist nicht – es sei denn, ihr Leid ist so groß, dass sie genug vom Alten haben.

Das bedeutet für uns: Akzeptieren, dass der Andere so ist, wie er ist. Punkt.

Wenn wir damit nicht sonderlich gut leben können, stellt sich die folgende Frage: Kann und will ich etwas bei mir ändern, damit der Andere nicht so reagiert?

Wenn nein, ist die Frage beantwortet, ob wir uns auf jemanden einlassen oder ihn loslassen.

Wenn wir mit den „Schäden“, die wir mit dem Anderen erleben, auf Dauer nicht klar kommen oder klar kommen wollen, gilt es sich zu verabschieden.

Schritt 5: Gutes Karma aufbauen
Wenn wir unsere Kraft für unsere Ziele verwenden, also auf das, was wir wirklich wollen, erzeugen wir früher oder später die Ergebnisse, die wir uns wünschen.

Wie schnell das geht, hängt im Wesentlichen von unserem Geschick und unserer Flexibilität ab. Fällt uns öfters das Weinglas um, sollten wir vielleicht Parkett im Wohnzimmer verbauen – oder das Weintrinken sein lassen. Finden wir in dem einen Partner nicht die Liebe, nach der wir uns sehnen, ist es besser, sich nach einem anderen umzusehen.

Solange wir die Kraft bei uns behalten, solange wir in der Verantwortung bleiben, solange wir uns auf das konzentrieren, was wir wollen, ist jeder „Shit“ nichts weiter als der Dünger, mit dem wir unser Wachstum – und vielleicht auch das der Beteiligten – beflügeln können.

Genug der Theorie. Hier kommt zum Schluss noch was Praktisches.

Der einfache Verzeihensprozess

Im Video oben gibt’s ab Minute 20.37 dazu noch eine schöne Übung.

Und falls Du offen für Spirituelles bist, komm am Sonntag in die Show.

 

4 Kommentare

  1. wie immer Martin, super Session..bei mir trifft eigentlich alles zu oder auch nichts…seit meiner frühsten Kindheit, so lange ich mich zurückerinnern kann, habe ich meinen eigenen Seelenfrieden immer als höchstes Gut angesehen und habe entsprechend alles durchprobiert..meistens habe ich Groll und Ärger immer relativ schnell wieder losgelassen, weil es mir das nicht wert war, dass dieses Gefühl mein gesamtes Sein in Anspruch genommen hat und mir solche schlechten Gefühle beschert hat…diese Wesenart hat mir in meiner Familie und später auch in der Schule und im Berufsleben den Ruf der Dummen eingebracht, die nichts gecheckt bekommt…ich habe dann irgendwann einmal einen Intelligenztest machen lassen und habe festgestellt, dass ich einen überdurchschnittlichen hohen IQ habe…das hat mich im nachhinein sehr gefreut und mir eine Genugtuung gegeben, weil ich sehr oft klein bei gegeben habe und ich weis einfach,dass ich nicht dumm bin….

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  2. Hallo Martin,
    ich finde das ist schon ein schwieriges Thema. Jemand verzeihen finde ich schon gut, es gibt mir einen inneren Frieden. Trotzdem habe ich festgestellt, dass etwas .. wie eine Wunde .. bleibt. Wenn ich wirklich sehr verletzt und enttäuscht worden bin von einem Menschen, und auch wenn ich mit dieser Person über diese Situation gesprochen habe, mit all meinen Gefühlen, und es auch der betreffenden Person leid getan hat, was diese angerichtet hat, bleibt ein Gefühl von Vorsicht. Besonders, wenn es um Bereiche geht, wo man sehr verletzlich ist, die normalerweise Fremde Menschen nichts angehen, wird es kritisch finde ich. Auch das Verzeihen und darüber reden kann einmal Gesagtes oder Getanes nicht aus der Welt schaffen.

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    • Ja, das Thema ist ganz bestimmt eines der Schwierigsten überhaupt. Denn Verzeihen heißt, mit dem Leben ins Reine kommen. Das ist ja fast schon eine Lebensaufgabe.

      Und ja: „Auch das Verzeihen und darüber reden kann einmal Gesagtes oder Getanes nicht aus der Welt schaffen.“

      Wenn man verziehen hat, spielt das, was war, keine Rolle mehr. Es ist passiert. Stimmt. Aber es ist nun unwichtig geworden. Der Fokus liegt nicht mehr auf der Vergangenheit, sondern auf der Gegenwart.

      Allerdings ist das nicht immer ratsam. Denn es gibt im Leben, wie ich oben ja geschrieben habe, leider auch „Serientäter“. Menschen, die immer wieder den gleichen Schaden anrichten.

      Da ist dann in der Tat Vorsicht angesagt.

      Deswegen unterscheide ich zwischen „Verzeihen“ und „Versöhnen“, als dem Einlassen oder Loslassen eines Menschen.

      „Verzeihen“ heißt, sich vom Groll befreien.

      „Einlassen“ sollte man sich nur, wenn der Andere „Reue“ zeigt und wirklich was ändert. Oder man selbst bereit ist, etwas bei sich selbst zu ändern.

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  3. Whow,
    das ist sehr wertvoll und muss unters Volk!
    Ich freue mich schon auf das spirituelle Verzeihen
    Herzliche Grüße
    Kirsten

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