X

Weckruf! Es wird Zeit, endlich aufzuwachen!

In meinem letzten Artikel „Trump kommt. Was machen wir daraus?“ sind die Wogen ganz schön hochgeschlagen.

Gut so. Denn genau das hatte ich beabsichtigt. Ich habe sehr bewusst: provoziert!

Denn: Dieser Artikel sollte ein Wachmacher sein, um etwas Wesentliches aufzuzeigen.

Etwas, das uns alle aus dem aktuellen Gemengelage befreit.

Ich beschäftige mich seit den letzten 12 Monaten, seit den Pariser Anschlägen, um genau zu sein, mit dem Thema Politik. (Siehe hier)

Warum?

Es gibt wohl kaum ein Thema, das so heftige Emotionen auslöst, wie Politik.

Und als Coach und Trainer hat mich das extrem neugierig gemacht.

Warum drehen so viele Menschen am Rad, wenn das Thema Politik auf den Tisch kommt?

Ich glaube, einer der Gründe ist, dass wir so viele Ängste und Hoffnungen auf die Politik projizieren.

Das Leben ist zuweilen so unberechenbar, so verwirrend, manchmal geradezu beängstigend, dass sich viele von uns nach einer starken Schulter sehnen.

Politiker wissen von unserer Sehnsucht nach einer Art Leitfigur, die uns die Ungewissheit und die Unsicherheit des Lebens abnehmen soll. Darum richten sie ihr Marketing genau danach aus: Sie versprechen uns, dass wir mit ihrer Politik ein schöneres, ein deutlich sichereres und prosperierendes Leben haben.

(In die Kerbe hauen übrigens nicht nur die Politiker, sondern auch wir Trainer und Coaches. Erwischt! Oh, oh…)

Und wenn man einmal die Marketingbotschaft der Politiker als „Wahrheit“ für sich auserkoren hat (was in meinen Augen vollkommen legitim ist), beginnt sich der eine oder die andere mit ihr zu identifizieren. Ich „bin“ ein Linker. Ich „bin“ ein Rechter. Ich „bin“ Sozialist, Deutschnationaler, Liberaler, Katholik, Muslim, Atheist – oder was auch immer.

Und weil diese Identifikation irgendwie Halt gibt, vertragen es viele verständlicherweise nicht, wenn ihre Wahrheit von anderen in Frage gestellt wird. Viele fühlen sich dann sogar persönlich angegriffen.

Wenn Du die Kommentare auf meinen letzten Blogartikel liest, kannst Du sehen, wie viele Menschen zum Beispiel mit meiner Meinung nicht zurecht kommen.

Nimm nur das Bild von mir und Trump.

weiss-trumpEinige reagierten ziemlich humorfrei darauf. Andere haben schallend gelacht.

Wir übrigens auch, als wir die Montage bearbeitet haben.

Vor allem aber kamen viele nicht damit klar, dass ich eindeutig angesagt habe, was ich von Trump halte. Nicht sehr viel.

Einige fanden, das dürfe ich nicht als Coach. Andere waren regelrecht erbost.

Warum eigentlich? Es ist doch „nur“ eine Meinung.

Einer schrieb mir, er wähle AfD und fände es nicht ok, wenn man ihn deswegen als Nazi abstempelt.

Ich finde: Wenn jemand AfD wählen möchte, ist das sein gutes Recht.

Ich akzeptiere seinen Standpunkt. Allerdings erwarte ich von ihm (und auch allen anderen), dass sie damit klarkommen, dass ich eine andere Meinung vertrete.

Viele Kommentare in dem Artikel zeigen, dass das nicht jeder kann.

Würden wir alle akzeptieren, dass jeder anders denkt, wäre unser Umgang miteinander auf einen Schlag leichter und gelassener.

Aber das würde trotzdem nicht alles in Wohlgefallen verwandeln.

Das größte Problem von vielen ist, dass sie glauben, jemand anders, zum Beispiel ein Politiker (oder auch ein Coach) könne ihre Herausforderungen lösen.

Sich nach einer starken Schulter zu sehnen, ist menschlich. Aber die Hoffnungen und Erwartungen auf andere zu richten, bringt uns in eine Abhängigkeit, die uns schwächt statt stärkt.

Damit geben wir unsere Kraft und Macht an andere Menschen ab, die etwas für uns löten sollen, was nur von uns selbst gemeistert werden kann.

Kurz und bündig: Das ist ein Ansinnen, das nicht funktionieren kann.

Die Folge?

Die Menschen sind irgendwann enttäuscht, erzürnt oder desillusioniert, wenn sich ihre Erwartungen und Hoffnungen an einen Politiker – wieder einmal nicht – erfüllen. (Wie sehr sich diese Menschen über Politiker aufregen, kannst Du in den Kommentaren des Blog-Artikels nachlesen).

Politik kann vieles – aber sie kann uns nicht das Leben abnehmen.

Politik kann Geld in Schulbildung stecken, aber wie der Unterricht läuft, ist allein Sache der Lehrer und Schüler – sowie der Eltern, die sich einbringen oder auch nicht.

Politik kann bessere Autobahnen bauen, aber wie und wohin wir darauf fahren, ist ebenfalls unsere Sache.

Politik leistet einen wichtigen und wertvollen Job. Gar keine Frage.

Aber unser Leben meistern, gehört nicht dazu.

Das ist ganz allein unser Beritt.

Darum wird es Zeit, unser Leben selbst in die Hand zu nehmen.

Aber wie?

Hier ist mein Lösungsvorschlag, wie wir unser Leben selbst steuern können

Schritt 1: Inspirierende Ziele
Wir haben in jeder Sekunde unseres Lebens die Wahl, worauf wir unsere Kraft und Energie lenken.

Auf etwas, das wir ablehnen. Oder auf etwas, das uns aus „tiefstem Herzen“ inspiriert, motiviert und begeistert.

Wenn wir unsere Kraft auf unsere „Gegner“ lenken, auf die „Missstände“ im Leben, werden wir sie verstärken. Wir bekommen nicht weniger davon, sondern mehr.

Wenn wir unsere Energie auf das lenken, was wir wollen, fühlen wir uns nicht nur schlagartig besser – wir erhöhen deutlich unsere Chancen, dass wir es leichter und einfacher erreichen können.

Entscheidend ist dabei, dass wir Ziele wählen, die aus dem Herzen kommen. Damit meine ich nicht Ziele, die andere beeindrucken sollen. („Mein Haus. Mein Boot. Mein Pferd“).

Sondern Ziele, die unser Leben liebens- und lebenswerter machen.

Und nicht nur unser Leben. Wenn es uns gelingt, unsere Ambitionen mit den Wünschen & Zielen der anderen zu verbinden, gewinnen sie an noch mehr Kraft und Energie.

Wie das ganz praktisch geht. zeige ich Dir in einem kostenlosen Prozess, den Du Dir hier holen kannst.

In dem Prozess zeige ich Dir auch, wie Du außerdem das Folgende schaffen kannst

Schritt 2: In die eigene Kraft kommen
Ein inspirierendes Ziel ist sinnlos, wenn wir nicht danach handeln.

Aber wie genau macht man das?

Woher weiß man, was zu tun ist?

Und wie entwickelt man die Stärke und Willenskraft, in die Umsetzung zu kommen – auch wenn wir von Zweifeln und Unsicherheiten heimgesucht werden.

Das zeige ich Euch ebenfalls in dem Webinar…

Schritt 3: Transformation geschehen lassen
Wenn wir unsere größten und inspirierendsten Ziele angehen, verändern wir uns. Wir entwickeln uns weiter.

Beispiel: Führerschein.

Als wir ihn damals angegangen sind, waren wir noch „Fußgänger“ oder „Mofafahrer“. Als wir ihn dann in Händen hielten, wurden wir nicht nur zu „Autofahrern“. Wir wurden zugleich auch freier, unabhängiger und ein kleines Stück auch erwachsener und selbstbewusster. Unser Selbstbild hatte sich verändert.

Das gilt für viele Meilensteine: Die Geburt des ersten Kindes, verändert nicht nur unser Leben. Sondern auch uns selbst. Wir sind nicht nur Lebenspartner, sondern wir sind – auch – zu einem Vater oder einer Mutter geworden. Wir tragen eine neue Verantwortung, und das verändert nicht nur unsere Sicht auf uns, sondern auch auf die Welt.

Dieser Übergang, diese Transformation wird allerdings oft von Spannungen begleitet. Unsere alten Überzeugungen, unser altes Weltbild gerät ins Wanken, und das führt zu Unsicherheitsgefühlen, oft auch zu innerlichen Konflikten.

Es gibt hier einen kostenlosen Prozess, den Du nutzen kannst, um widerstrebende Überzeugungen (wie zum Beispiel „Ich schaff das sowieso nicht“) auf sanfte, aber hochwirksame Weise aufzulösen.

Schritt 4: Gemeinschaften bilden
Es ist eine Sache, im stillen Kämmerlein an seinen Zielen zu arbeiten. Es ist aber um ein Vielfaches kraftvoller, wenn wir uns gegenseitig unterstützen.

Aus dem Grunde werde ich auf unserer Plattform eine Community einrichten, in der wir uns gemeinsam anfeuern und unterstützen, um unsere Ziele zu erreichen.

Ich stehe dabei als Coach gratis zur Verfügung, allerdings unter zwei Bedingungen.

Erstens: Wir debattieren nicht über Politik. Ob Du AfD, die Grünen, SPD, CDU/CSU oder sonstwen wählst: Mir vollkommen egal. Willkommen ist, wer Lust hat, etwas Gutes zu bewegen.

Zweitens: Leute, die schlechte Stimmung, Streit und Ärger verbreiten, müssen draußen bleiben.

Es geht einzig und allein darum, uns auf das zu konzentrieren, was uns inspiriert und begeistert.

Euch dabei zu unterstützen, Eure Herzensziele zu entdecken und den Fokus darauf zu halten: Das ist mein Beitrag.

Das ist mein Weg, etwas von dem Guten, das mir das Leben geschenkt hat, zurück zu geben.

Hier noch mal alles Wesentliche zusammengefasst:

1. Kostenloser Prozess, um widerstreitende Gedanken aufzulösen

2. Community, um uns zu gegenseitig zu unterstützen, in die eigene Kraft zu kommen und unsere inspirierenden Ziele umzusetzen. 

Und jetzt bin ich gespannt: Was meint Ihr zu alldem?

[/et_pb_text][/et_pb_column][/et_pb_row][/et_pb_section]

5 Kommentare

  1. Einige Kommentare unter Deinem letzten Artikel haben mich bestürzt. Dein obiger Beitrag holt mich jetzt aus einer schlaflosen Nacht ab und hilft mir, mich auf Besseres als dystopische Befürchtungen zu fokussieren. Guten Morgen – und herzlichen Dank dafür! Ich bin dabei. 🙂

    Antworten
    • Eine supertolle Idee, Martin – die Welt braucht definitiv mehr Menschen wie dich!!:)
      Freue mich schon sehr auf Freitag!
      Liebe Grüße

      Antworten
  2. Guten Tag Martin,
    für mich ist das extrem ehrlich sich selbst gegenüber – davon bin ich begeistert, das scheint mir auch ein Weg zu neuen Ufern zu sein. Was noch interessant wäre: Was ist Lebensenergie, „das Leben“, was will sie in jedem von uns; auch wenn wir uns ihrer nicht immer voll bewusst sind – wir gestalten mit ihr … unser Leben – und das unserer Welt.
    Deine Ehrlichkeit und auch den Blogkommentaren gegenüber finde ich hilfreich. Der Punkt ist nur … es ist schwer ins Tun zu kommen über den Kopf – die innerliche Freude ist gefragt scheint mir.
    Martin … Du bist mir eine Freude mit Deinem Denken das die Dinge so auf den Punkt bringt !!

    Antworten
  3. Ich wünsche mir, dass es mehr solcher Menschen gibt, mit Deiner Kraft und Deiner Positivität, Martin, mich eingeschlossen.
    Und dazu lebst Du das nicht in Selbstgefälligkeit, sondern gibst weiter und inspirierst, wo Du kannst.
    Du beweist uns immer wieder, dass Du es ernst meinst.
    Das ist für mich ein inspirierendes Vorbild, für das es hart an sich zu arbeiten lohnt, finde ich.
    Danke.

    Antworten
  4. Lieber Martin,
    deine inspirierende, klare Art macht dich fuer mich zum guten Vorbild. Du lebst und strahlst aus, was du tust und weitergibst. Das ist fuer mich Authentizitaet. Waerst du nicht der als den ich dich empfinde, wuerde ich mich jetzt nicht so reinknien.Danke fuer deine allumfassende Motivation,von Herzen, Susanne

    Antworten

Kommentar absenden

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.