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Was tun, wenn andere Menschen Dich runterziehen wollen? (Teil 1 von 2)

Wie kannst Du damit umgehen, wenn Andere Dich angreifen, beleidigen oder mit ihrem Frust überschütten?

In dem Video oben zeige ich Dir einen verblüffend einfachen Selbstcoachingprozess, den Du sofort nutzen kannst.

Allerdings ist es wichtig, zu verstehen, worauf es dabei ankommt.

Verletzte Menschen verletzen Menschen

Denk mal an eine Situation zurück, in der Du Dich mit jemanden gestritten hast und Du wusstest, dass Du im Recht warst.

Spiel die Situation einfach mal gedanklich durch. Was hast Du gesagt? Wie hat der Andere reagiert? Wie hast Du Dich dabei gefühlt?

Ab Minute 4.20 in dem Video oben kannst Du mitverfolgen, was die Teilnehmenden der bigshift.live Show dabei gefühlt haben: „Unverstanden“, „verärgert“, „traurig“, „erniedrigt“ etc.

Welche Emotionen spielen bei Dir eine Rolle?

Stopp.

Jetzt wechsele die Perspektive.

Nimm die gleiche Situation aus den Augen Deines Gegenübers wahr.

Du siehst Dich selbst von Außen, wie Du argumentierst, wie Du streitest.

Was fällt Dir auf?

Die Teilnehmenden beschreiben sich selbst ab Minute 5.09 so: „Rechthaberisch“, „kleinlich“, „unnachgiebig“. Eine Teilnehmerin sagte: „Ich benehme mich wie eine Zicke.“

Das ist typisch.

Wir merken oft gar nicht, wie wir auf andere wirken, weil wir verletzt sind. Unsicher. Verärgert. Und uns im Recht fühlen.

Aus diesem Gemengelage der Emotionen heraus handeln wir dann oft überdreht.

Die Folge: Verletzte Menschen verletzen Menschen.

Und das gilt eben auch dann, wenn uns andere angreifen.

Sie sind einfach nur: verletzt.

Die Situation „heilen“

Gandhi hat einmal gesagt: „Verkörpere die Veränderung, die Du in der Welt sehen möchtest.“

Das ist ein gutes Motto, finde ich. Wenn wir uns mehr Verständnis oder gar mehr Liebe in der Situation wünschen, sollten wir also den ersten Schritt machen.

Aber das ist leichter gesagt, als getan. Gerade, wenn wir uns angegriffen fühlen, ist es besonders schwer, in eine Stimmung von Güte und Nachsicht zu gelangen.

Deswegen sollte jede Veränderung erstmal bei uns selbst beginnen – und nicht beim Anderen. In dem Video oben zeige ich eine besonders simple Technik, die oft eine profunde Wirkung zur Folge hat: Segnen.

Klingt altertümlich, ist aber wunderbar wirkungsvoll. Segnen wird bei Wikipedia wie folgt definiert: „Der christliche Begriff Segen entspricht dem lateinischen Wort benedictio, abgeleitet von benedicere aus bene („gut“) und dicere („sagen“), also eigentlich von jemandem gut sprechen, jemanden loben, preisen…Ziel des Segnens … ist die Förderung von Glück und Gedeihen oder die Zusicherung von Schutz und Bewahrung.“

Genau darum geht’s: Einem Menschen Glück und eine ordentliche Portion Liebe angedeihen lassen.

Und in diesem Fall sind wir derjenige, um den es im ersten Schritt geht. Genauer: Es geht um den Anteil in uns, der verletzt, sauer, frustriert ist.

Wie das geht, erläutere ich ab Minute 9 im Video.

Wichtig: Wir sollten uns uns unbedingt erst selbst segnen.

Denn nur dann sind wir in der Lage, auch anderen etwas Gutes zuteil werden zu lassen.

Würden wir erst den anderen segnen, obwohl wir selbst noch im Unfrieden sind, kann das Ganze eine unangenehme Note bekommen: „Ich verzeihe Dir, aber….“

Mehr noch: Wenn wir den anderen bevorzugen, könnte sich das wie ein Verrat an uns selbst anfühlen.

Darum die Reihenfolge.

Wenn der Segen gesetzt ist, kommt oft ein erstes Gefühl von Frieden und Gelassenheit auf.

Genau der richtige Zeitpunkt für ein weiteres wunderbares Werkzeug, dass ich Dir in Teil 2 vorstelle (siehe auch im Video oben ab Minute 19.01).

 

2 Kommentare

  1. Danke für die Erinnerung 😘

    Antworten
  2. Danke für deine Ge-danken….!!!

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  1. Was tun, wenn andere Menschen Dich runterziehen wollen? (Teil 2 von 2) - - […] schönes Beispiel dazu findest Du hier in dem Coaching-Video (ab Minute 19.01) aus der bigshift.live […]

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