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Was meine Intuition zum Thema „Ziele“ zu sagen hatte…

Es wird Zeit, dass ich Euch „Danke!“ sage.

Nach meinem Höllenritt vor einigen Wochen war ich etwas ratlos, warum und wieso sich so einiges einfach so gegen mich verschworen hatte.

Ich merkte, dass es etwas für mich zu lernen gab, und darum habe ich meine Story online gestellt und um Eure Kommentare gebeten. Und ich kann Euch gar nicht sagen, wie ich dankbar ich für die vielen Rückmeldungen bin. Da war soviel Gold drin… (wenn Du die Kommentare noch nicht gelesen hast, lese sie hier, es lohnt sich).

Vieles, das Ihr mir geschrieben hat, regte mich zum Nachdenken an. Brachte mich dazu, mein Vorgehen nochmal kritisch zu hinterfragen.

Aber ich spürte, dass mir noch etwas Wichtiges fehlte.

Darum habe ich mich für einige Tage zurückgezogen, um meine Intuition, meine Innere Stimme zu befragen: Warum war mir dieser Höllenritt widerfahren? Was kann ich besser machen? Und sollte ich vielleicht Ziele in Zukunft ganz fahren lassen?

Und das Ergebnis hat mich ehrlich gesagt ziemlich umgehauen…

Bevor ich das Ganze ungeschminkt weitergebe noch ein Hinweis: Den Text habe ich auf mein iPhone gesprochen, das meine Eingaben in Schriftform umwandelt (was Technologie nicht alles leisten kann). Beim Aufnehmen der Antwort habe ich eine Dialog-Technik verwendet, so als ob die Intuition etwas von mir Getrenntes sei, das mir, dem Fragenden quasi eine Antwort liefert. Das erleichtert mir das Zuhören und auf den Punkt bringen. Also bitte nicht wundern…

Hier die Antworten, die ich erhielt:

Waren meine Ziele falsch gesetzt?
Deine Ziele waren richtig gesetzt. „Problematisch“ war an ihnen nur, dass sie von verschiedenen externen Faktoren abhängig waren, die Du nicht bestimmen konntest, die Dich aber dennoch auf ihre Weise in Mitleidenschaft gezogen haben.

Du wurdest also mit „Dramen“ anderer Menschen konfrontiert, die du vorher sehen nicht konntest.

Nehmen wir das Shop-Drama: Dass das Unternehmen eine fehlerhafte Software ausgeliefert hatte, lag nicht in Deinem Einflussbereich, und doch bist Du in Mitleidenschaft gezogen worden.

Dass der Optiker die Sehkraft Deiner Linsen verändert hatte, lag ebenfalls nicht in Deinem Einflussbereich. Dass die zweite Ladung Linsen defekt war, ist auch nicht deinem Handeln zuzuschreiben, und doch hat es Deine Situation beeinflusst.

Du hast Dir auch nicht zu viel vorgenommen, denn niemand weiß im Vorfeld wirklich, welchen Verlauf und Ausgang die Ereignisse nehmen.

So kann es sein, dass jemand Dir eine Zusage macht, bei ihm aber Umstände eintreten, die ihn dazu bewegen, seine Entscheidung zu hinterfragen und gegebenenfalls teilweise oder sogar ganz zurückzuziehen. Diese Entscheidung ist jedoch nicht vorhersehbar. Es gibt zwar gewisse Wahrscheinlichkeiten, auf die man sich in der Regel verlassen kann. Aber jeder Mensch kann jederzeit eine vollkommen neue Entscheidung treffen, und damit seinem Leben eine neue Richtung geben.

Deswegen kann eine Planung, die gestern noch richtig war, sich heute als falsch erweisen.

Das bedeutet jedoch nicht, dass jemand einen „Fehler“ gemacht hat.

Das Feld der Angst
Ein weiteres Problem ist das „Feld der Angst“.
(Anmerkung von mir: Das Feld der Angst ist ein Begriff, den ich verwende, wenn Menschen in einem System wie Familie, Organisation, Unternehmen, Netzwerke ins Negative abdriften und sich gegenseitig das Leben schwer machen. Wer von Außen in solche Systeme kommt, kann oft von einem negativen Strudel erfasst werden und dann beginnen, ebenso wie die anderen negativ zu fühlen, denken und handeln.)

Das „Feld der Angst“ kann aus verschiedenen Gründen entstehen. Zum Beispiel, wenn es darum geht, weichenstellende Entscheidungen zu treffen. Befindet sich ein Projekt im Schlussspurt, kann es passieren, dass manche Akteure nervös werden und die Ergebnisse unbewusst torpedieren. Es entstehen Fehler, die einem scheinbar das Projekt noch in letzter Minute vereiteln können. Das ist Dir mit einem der Entwickler widerfahren.

Solche Entwicklungen werden dann schnell als Widrigkeit des Schicksals gedeutet: Du verlierst die Kontaktlinse, weil Dir das Leben etwas sagen will. Oder weil Du den Erfolg nicht verdienst. Oder weil das Leben will, dass Du Deine einseitige Energie ausbalancieren sollst.

Es gibt aber einfach Ereignisse, die durch eine gewisse Wahrscheinlichkeit, durch ein Zusammentreffen, durch ein Miteinander verschiedenster Faktoren dazu führen, dass bestimmte Wirkungen eintreten. Die falsche und später defekte Linse geht genauso gut auf den Optiker zurück wie auf den Hersteller der Linse. Zu denken, das Leben würde dir eine defekte Linse schicken, um dich zu belehren, weist dem Leben eine vollkommen falsche Rolle zu.

Das Leben gibt Dir eine Rückmeldung: Du tust etwas und erhältst eine Reaktion. Nicht mehr, nicht weniger. Das Leben belehrt nicht, und es hat auch keine Intention, Dich in eine bestimmte Richtung zu bewegen.

Natürlich steht es Dir frei, bestimmte Konsequenzen als eine Belehrung zu empfinden und zu interpretieren. Auf diese Weise kann es dir gelingen, ungünstige Tendenzen frühzeitig zu erkennen und eine neue Wahl zu treffen. Aber eine Belehrung, in dem Sinne, dass bestimmtes Verhalten richtig und anderes wiederum falsch ist, hat nicht stattgefunden.

Die Rolle von Zielen
Ziele sind für sich gesehen Werkzeuge, die einem schöpferischen Prozess dienlich sein können. Ein Ziel an sich ist deswegen nichts Gutes und auch nichts Schlechtes. So wie ein Hammer an sich auch nichts Gutes oder Schlechtes ist.

Wenn Du etwas in Deinem Leben auf die Beine stellen willst, musst Du sogar beginnen, Dir ein Ziel zu setzen. Eine Absicht. Eine Klarheit zu schaffen, was du wirklich willst.

Sobald Du ein Ziel gesetzt hast, ist es vollkommen legitim und richtig, einen Plan zu formulieren. Mache dir Gedanken dazu, welche Mittel Dir fehlen, welche Mittel Du besitzt, welche Unterstützung du brauchst und welche Abläufe notwendig sind, um das Ziel zu erreichen.

Bedenke aber, dass die Planung das unsicherste Element im gesamten Prozesses darstellt. Dennn die Verwirklichung eines Zieles hängt von vielen Faktoren ab, die Du nur bedingt beeinflussen, manchmal aber auch gar nicht bestimmen kannst.

Ein Plan ist also nichts weiter als ein Entwurf, den Du immer wieder prüfen und anpassen musst.

Wenn man jedoch an einem Ziel festhält oder aus sachlichen Gründen festhalten muss (andere sind von Deiner Zuarbeit abhängig), kann man in eine dramatische Situation kommen, die von Aufs und Abs geprägt sind, die man nicht steuern kann.

An dieser Stelle musst Du Dich fragen: Ist es das Ziel wert, dieses Drama des Auf und Ab zu ertragen oder ist es besser, die Zielparameter zu verändern, um wieder Ruhe ins Geschehen zu bringen?

Wenn Du Dich fürs Drama des Auf und Ab entscheidest, wirst Du Stress-Zustände erleben, die in bestimmten Fällen als Bereicherung, als Motivation und als Antrieb wahrgenommen werden können. Es gibt aber auch Situationen, in denen die Stress-Zustände einen Teufelskreis auslösen: je gestresster man ist, desto mehr Fehler können passieren, die noch mehr Arbeit erforderlich machen. Oft erzeugen diese Rückschläge Selbstzweifel, die sich negativ aufs weitere Handeln auswirken. Ein Entwickler, der sich seiner Sache nicht sicher ist, wird viel eher Fehler produzieren, die zu neuen Problemen führen.

So kann sich sich ein Feld negativer Erregung aufbauen. Negativ im Sinne von destruktiv und zerstörerisch.

Die Situation mit dem Shophersteller war ein solcher Punkt. Fehler waren aufgetaucht und dadurch kamen Reklamationen von Kundenseite, die nicht immer im fairen Ton geführt wurden. Das wiederum sorgte dafür, dass der Hersteller unter Stress stand und nicht so reagierte, wie es der Situation angemessen gewesen wäre.

Es war jedoch gut, dass Du eine friedliche Variante gewählt hast. Wärest du auch aggressiv geworden, hätte sich das Feld der Angst verstärkt und es hätte zu einem Eklat kommen können. Am Ende hättest Du womöglich nicht nur Geld verloren, sondern auch eine Portion Optimismus und Vertrauen ins Leben selbst.

Das ist die Herausforderung von negativer Energie: Weil alle miteinander verbunden sind, beginnen sich plötzlich Effekte ins Netzwerk zu verzweigen, die man nicht hervorgerufen hat und denen man doch ausgesetzt ist.

Es ist in solchen Situation sehr wichtig, dass man Abstand gewinnt und sich von diesen dramatischen Energien befreit. Also Optimismus, Wohlwollen, Vertrauen, Einfühlungsvermögen und Dankbarkeit in die Situation zu bringen.

Leider geschieht es allzu oft, dass Menschen sich zu sehr in diese Dramen hineinziehen lassen, insbesondere dann, wenn Zeitdruck herrscht. Durch diesen Prozess der Verschmelzung mit den negativen Energien geschieht eine besonders dramatische Aufladung der Situation: aus einfachen Missverständnissen entsteht schnell Streit, der ein Eigenleben gewinnt. Das ist der Grund, warum Projekte scheitern, geschäftliche Beziehungen auseinanderbrechen, Unternehmen zu Grunde gehen.

Es ist Dir in diesem Projekt gelungen, einigermaßen sicher durch das Minenfeld negativer Emotionen zu navigieren. Nimm Dir deswegen in Zukunft vor, in vergleichbaren Situationen noch gelassener, einvernehmlicher und optimistischer zu reagieren. Nicht als Ausdruck eines naiven „Alles wird Gut“. Sondern im Sinne eines „mehr Sonnenschein ins Dunkel“ zu bringen.

Soweit meine Intution.

Dazu noch eine interessante Hintergrundinfo.

Was da oben beschrieben wurde, ist lange Zeit meine Achillesverse gewesen.

Gerade im letzten Jahr hatte ich einige Kooperationen an den Start gebracht, die „wieder mal“ scheiterten: Es stellte sich heraus, dass die Leute den Aufgaben nicht gewachsen waren oder nicht die notwendige Energie und Konsequenz mitbrachten, etwas von Anfang bis Ende durchzuziehen. Auch wenn es löbliche Ausnahmen gab (zum Beispiel die Zusammenarbeit mit Karin Kramer und Edith Stadelmann), passten die Rückschläge unseligerweise zu einer langen Kette von anderen gescheiterten Kooperationen, bei denen ich sehr häufig den Kürzeren gezogen hatte. Zum Teil mit bösen finanziellen Folgen.

Egal was ich auch tat, ob ich forsch auftrat oder eher nachgiebig reagierte: Es gab immer wieder diese Phasen, in denen plötzlich die Leute „verrückt“ zu spielen schienen. Zusagen wurden nicht eingehalten, die Arbeitsergebnisse waren schludrig und fehlerhaft und so weiter.

Die Folge war, dass ich mehr und mehr den Glauben verlor, dass ich mein Geschäft durch Kooperationen zum Wachsen bekommen könnte.

Als ich jetzt die obige Antwort von Innen bekam, verspürte ich eine enorme Erleichterung. Ich verstand, warum gerade in den Phasen, in denen es um die Wurst geht, Hektik, Chaos, Fehler etc. auftraten. Es ist einfach etwas ganz normales, das oft nichts mit mir zu tun hat, sondern damit, dass jeder der Beteiligten sein eigenes „Drama“ an den Tisch mitbringt (wie auch ich, denn ich bin ja kein Heiliger, der über den Dingen schwebt).

Wenn man weiß, dass das dazu gehört, muss man es nicht mehr persönlich nehmen, sondern sieht einfach zu, dass man die Passage gut gemeistert bekommt.

Mit dieser Antwort von meiner Intuition löste sich ein Widerspruch auf, an dem ich wirklich lange, lange Zeit zu knacken hatte (etwas mehr als drei Jahrzehnte).

Für einen Außenstehenden mag das nichts Weltbewegendes sein. Für mich ist das aber wie Frühling nach einem langen, harten Winter.

Darum danke an Euch alle.

Und: Könnt Ihr was mit den Aussagen anfangen?

Macht das für Euch Sinn?

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35 Kommentare

  1. Wow, Hammer!
    Ich hab ne Gänsehaut und spüre förmlich, dass das ne Menge Sinn macht!
    Daher meinerseits herzliche Glückwünsche zu dieser Erkenntnis und zum „heißen Draht nach oben“, lieber Herr Martin WEISS 🙂

    Bernd

    Antworten
    • Guten Morgen lieber Martin,

      ich kann nur sagen „WOW“…
      für mich ist es immer wieder faszinierend Deine persönlichen Geschichten zu lesen, weil ich grossen Wiedererkennungswert in Deinen Worten finde, die mich sehr berühren. Es sind Geschichten die das Leben schreiben…
      Ich sage Dir, Deien Worte machen sehr grossen „SINN“
      Mir wurde wieder bewusst, wie das Leben spielt und ich kann sofort damit beginnen es umzusetzen.

      Ich möchte Dir von ganzem Herzen „DANKE“ sagen für Deine wundervollen Beiträge. Bleibe auf diesem Wege, denn Du bist der einzige den ich kenne, der so persönliche Geschichten uns allen zu Verfügung stellt, damit unser Bewusstsein an diesen wachsen kann.

      Ganz liebe Grüsse
      Gianni Aubry, Jonschwil

      Antworten
  2. Lieber Martin,

    mich berührt sehr die Stelle:

    „Es gibt aber auch Situationen, in denen die Stress-Zustände einen Teufelskreis auslösen: je gestresster man ist, desto mehr Fehler können passieren, die noch mehr Arbeit erforderlich machen. Oft erzeugen diese Rückschläge Selbstzweifel, die sich negativ aufs weitere Handeln auswirken“

    in Verbindung mit

    “ beginnen sich plötzlich Effekte ins Netzwerk zu verzweigen, die man nicht hervorgerufen hat und denen man doch ausgesetzt ist.

    Es ist in solchen Situation sehr wichtig, dass man Abstand gewinnt
    …“

    Bedeutende Themen im Leben, wie ich finde:

    Gelingt es mir, zu erkennen, wo ich Einfluß habe und wo nicht?
    Gelingt es mir, wenn mir etwas nicht passt, mich in der Sachebene gut zu distanzieren, mich nicht in etwas Ungutes hinein ziehen zu lassen,
    UND
    dennoch die Beziehungsebene , (ich wage das große Wort bei Dir) liebevoll, respektvoll, friedlich zu bewahren?

    Seit mehr als vier Jahrzehnten versuche ich mich dran 😉

    Danke Dir sehr für Deine Offenheit, mit der Du Deinen Erkenntnisprozess so ungemein glaubwürdig und nahegehend mit uns teilst!

    Herzliche Grüße
    Elke Kaiser

    Antworten
    • Eigentlich hätte ich das alles natürlich schon vorher wissen können (darauf zu achten, was meines und was etwas der anderen ist).

      Aber oft ist die Situation ja auch nicht ganz eindeutig. Mal abgesehen davon, dass man als Beteiligter mitten im Geschehen eh nicht objektiv sehen kann, was Sache ist, kommt obendrein hinzu, dass wir uns ja alle auch wechselseitig beeinflussen. Ein skeptischer Blick von mir kann bei jemand anders ein negatives Gefühl auslösen und umgekehrt.

      Wie soll man hinterher aufdröseln, wer was wie warum verursacht und zu verantworten hat?

      Ich habe das sehr oft dennoch versucht und bin ehrlich gesagt keinen Schritt weiter gekommen. Mal sah es so aus, dass es die anderen vergeigt habe. Mal grämte ich mich wegen mir selbst.

      Gebracht hat mir beides nichts, finde ich.

      Was ich aber als befreiend erlebe: Zum ersten die Erkenntnis, dass wir alle mal ein bisschen „balla balla“ sein können, wenn es darum geht, ein Ziel zu Ende bringen. Vor allem, wenn Zeit- und Ergebnisdruck da ist.

      Meine Frau hat in der gleichen Zeit für den Verlag, bei dem sie arbeitet, die Leipziger Buchmesse organisiert, und da gab es dann genau die gleichen Knaller. Zum Beispiel, dass die Druckerei wichtige Flyer zwei Tage vor Beginn an einen anderen Kunden gesandt hat.

      Das hat mich zum Zweiten dazu inspiriert, zukünftig das Urteilen, wer was verursacht hat, in solchen Szenarios ganz fallen zu lassen.

      Wie die Amis so schön und weise sagen: Shit happens.

      Und zum dritten, dass ich mich in solchen Situation einfach auf das Zielführende und Machbare konzentriere (ganz unabhängig davon, wer was gemacht hat).

      Das finde ich richtig praktisch und bodenständig, und es hat mir in den letzten Tagen schon ganz handfest geholfen, die üblichen kleinen und großen Kalamitäten des Lebens mit einer Dosis Humor wegzustecken.

      Antworten
  3. Hallo Martin,

    mich freut Deine „Erleuchtung“ und Dein Frühling zum Frühling. Meine Devise lautet im Zusammenspiel mit anderen, wenn es nicht ganz so klappt, wie man sich das vorgestellt hat „Es ist nicht persönlich gemeint“. Wenn andere nicht gut drauf sind, dann hat das nichts mit mir zu tun, sondern mit ihnen. Und wenn ich nicht gut drauf bin, hat das mit mir zu tun.
    Und … nicht die Dinge ändern, die unausweichlich sind oder nun einfach auch mal passieren, sondern die Sicht auf die Dinge. Wie der gute alte Shakespeare sagte: There is nothing either good or bad, but thinking makes it so.
    Wenn Dinge nicht rund laufen, versuche ich ganz sachlich die Lage und den Prozess zu analysieren und frage mich „Was kann man ggf. für die Zukunft ändern, um evtl. 1 % weniger Adrenalin wegen „Horrornachrichten“ ausschütten zu müssen?“ Planung ist da nach wie vor ein gutes Mittel bei mir, aber die Tage haben eben immer noch nur 24 Stunden. That’s life.
    Und:
    Weißt Du, wie Du Gott zum Lachen bringen kannst?
    Erzähle ihm Deine Pläne.
    (Blaise Pascal)

    In diesem Sinne alles Beste und auf bald,
    Fabriye

    Antworten
  4. Hallo Martin,
    auch von mir nochmals HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH, denn doppelt
    ist es noch erfreulicher.

    Toll wie Du deinen “ Höllenritt “ beschrieben hast.

    Deine Offenheit ist so super, ich bin mir sicher das Du da
    viel losgelassen hast in Liebe.

    Du gehst mit gutem Beispiel voran u. so inspirierst Du Deine
    Mitmenschen ==))

    Ich schicke Dir auf deine Energien abgestimmt weiteres Loslassen,
    da steht für Dich bestimmt noch so einiges an.

    HERZLICHSTE Grüße
    Barbara

    Antworten
  5. Hallo Martin,
    wow, wie toll hast du all die Erkenntnisse, die ganze Bücherregale füllen und die wir oft so schwierig im Leben umsetzen können, auf den Punkt gebracht!
    Danke dafür 🙂
    Diese negativen Felder können nach meiner Erfahrung so dicht gewoben sein, dass wir sie manchmal nur mit einer Außenschau und Abstand wirklich erkennen können in ihrer gesamten Verstrickung.
    Dann die innere Stimme hören zu können, Hilfe annehmen zu können und evtl. auch große Schritte zu wagen, kann echte Lebensbewältigung sein 🙂
    Danke für die vielen wirklich tollen Inspirationen,
    liebe Grüße,
    Heike

    Antworten
  6. Hallo Martin

    Danke einmal mehr für Deinen Beitrag und Deine Offenheit. Beim Lesen erhielt ich auch Antworten auf meine Fragen und langsam habe ich das Gefühl, dass sich bei mir auch etwas löst.

    Wenn ich so in einen Strudel gerate, suche ich meist den Fehler bei mir. Dann habe ich das Gefühl, etwas nicht richtig gemacht zu haben, etwas nicht bedacht zu haben oder halt etwas noch nicht zu können etc. etc. So wurde ich auch erzogen. Was für meine Geschwister natürlich sehr praktisch war. Wenn etwas war, dann war Anita schuld. Das war für sie sehr angenehm, da ich ja wirklich alles auf mich nahm, und sie so von aller Schuld befreite. Ihren Anteil mussten sie so gar nie anschauen.

    Durch die familiären Probleme bedingt, habe ich gelernt, nicht mehr alles auf mich zu nehmen. Dinge passieren, in Interaktion miteinander. Wer was dazu beigetragen hat, können wir mit unserem Geist ja gar nicht erfassen und im Grunde genommen ist es ja auch nicht wichtig. Wie du sagst, wichtig ist es, wie wir solche Dinge am Besten umschiffen und sich vor allem möglichst nicht in dieses Feld hineinziehen lassen.

    Interessant ist, das war auch mein Ziel, als ich bei dir im November/Dezember den Kurs mitgemacht habe, wieder mehr Energie für das zu haben, was mir wirklich wichtig ist. Die ganze schwierige familiär Situation hat mich schon fast aufgefressen und in meinem Job ging gar nichts mehr. Seit ich es geschafft habe, die Probleme bei meinen Geschwistern zu belassen und mich nicht mehr hineinziehen zu lassen, habe ich wieder viel mehr Energie zur Verfügung. Sie versuchen mir zwar immer noch leid zu zufügen, mich auszuschliessen etc. Es berührt mich aber nicht mehr! Ich ziehe mein Ding durch und tue das, was ich für richtig empfinde.

    Wie du sagst, es ist so wichtig nicht in so einen negativ Strudel zu geraten!

    Es grüsst herzlich

    Anita Tröhler
    http://www.at-coaching.ch

    Antworten
  7. Lieber Martin,
    gratuliere zu deinen ehrlichen und konsequenten Prozessen. Auch bei mir haben sich in letzter Zeit viele Erkenntnisse geoffenbart, die mir nun das Leben leichter machen können. Ja und es freut mich sehr, dass du dein wertvolles Arbeiten mit deiner inneren Stimme als wichtigen Beitrag zu deinen Lösungen eingesetzt hast.
    Ich denke oft, wenn ich bloß alleine auf der Welt wäre, wie könnt das Leben einfach sein. Doch es würde mir soviel dabei abgehen, die vielen Bereicherungen und Erfahrungen mit anderen Menschen, die vielen lehrreichen Begebenheiten und Herausforderungen. Auch ich hab die Erfahrungen gemacht, dass Kooperation mit anderen für mich oft das Schwierigste ist. Mit meinen innernen verschiedenen Anteilen zurechtkommen ist oft schon sehr fordernd, um eine gemeinsame gute Lösung zu finden. Mit externen Anteilen, also mit Anderen konfrontiert zu sein, braucht für mich schon sehr viel gute Menschenkenntnis und Intuition, um problematische Situationen gut zu meistern, vorallem wenn man im Prozess mitten drinnen ist. Ich täte mir schwer so verquirkste Lebenssituationen offen zu bekennen, vorallem noch bevor ich sie richtig gelöst habe. Du hast dich damit richtig blosgestellt als Trainer. Ich hab gebangt um dich, ob das wohl gut geht. Und du hast es konsequent durchgezogen, wie scheints alles in deinem Leben und siehe da, du präsentierst auch deine gute Lösung. Danke das macht Mut. Auf einen neuen Frühling in uns allen!
    Alles Liebe
    Susanne

    Antworten
  8. Lieber Martin,
    vielen Dank für das Mit-Teilen Deiner ehrlichen und wertvollen Gedanken und Erkenntnisse.
    Da Du uns so freundlich dazu eingeladen hast, will ich hier auch ehrlich meine Gedanken dazu teilen.
    Mir sind beim Lesen dieses ganzen Artikels immer wieder zwei Worte aufgepoppt, die mich auch in den nunmehr über 20 Jahren Selbstständigkeit begleiten: Demut und Gelassenheit.
    Was ist ein Höllenritt? War das, was Du erlebt hast, WIRKLICH ein Höllenritt? – also, mit zurückgelehntem Oberkörper, verschränkten Armen und einem Lächeln im Mundwinkel betrachtet?
    Ich kenne das ZU gut: was gut läuft, soll besser werden, was schön ist, schöner, was schnell ist schneller. Und sehr schnell gewöhne ich mich daran, dass es (immer) besser, (immer) schöner, (immer) schneller wird. Und wenn das Leben (oder die Technik, oder die anderen Menschen oder die Krankheit oder was auch immer) mich ausbremst, wird eine Kette von Ereignissen plötzlich zum „Höllenritt“.
    Das altmodische Wörtchen „DEMUT“ ist mir zu einem Lieblingsbegriff geworden. Es hilft mir be-greifen, dass ich NICHT stets Herr über die Dinge, den Verlauf, die Fähigkeiten… bin und sein MUSS, und verbunden mit diesem Begriff zeigt mir das Wort „GELASSENHEIT“ einen Weg, vernünftig damit umzugehen und mich nicht allzuschnell aus der Bahn werfen zu lassen, wenn mich eine Kette von Ereignissen gleichsam einen „Höllenritt“ zu erleben erscheinen lässt.
    Das heißt ja nicht, dass wir nicht mehr initiativ sein sollen und unsere Ziele aufgeben oder so ein Quatsch! Wir sind einfach nur nicht so wichtig wie wir oft glauben.
    Für mich ist das ein Glaubenssatz, der mich ungemein entlastet. Ich kann auf diese Art und Weise wesentlich unbeschwerter meine Ziele angehen.
    Übrigens: schöne neue Homepage! Ich bin schon gespannt auf den neuen Kurs!
    Herzliche Grüße,
    Dorothea

    Antworten
    • Hi Dorothea

      Demut – genau dieser Begriff bringt es auf den Punkt. Nicht im Sinne eines „ich bin ganz klein und sündig und deswegen nichts wert“. Sondern im Sinne: Ich bin ein Teil eines größeren Ganzen, das ich nicht immer bestimmen kann und das auch nicht immer so handelt, wie ich das will.

      Witzigerweise habe ich heute morgen auch noch an dieses Wort gedacht und daran, wie befreiend es doch ist.

      😉

      Martin

      Antworten
    • Hallo Martin,
      genau: Kontrollverlust ist für mich manchmal auch furchtbar! Wenn ich aber die Sache mit einer Portion Demut ansehen kann, ist es, genau! – befreiend, sich nicht für alles verantwortlich fühlen zu müssen, sich nicht um alles kümmern zu müssen und sich nicht immer sorgen zu müssen. Ist nur nicht so ganz einfach, an den Punkt zu kommen, hat ja mit loslassen zu tun, und wer macht das schon gern bei „seinem Baby“…
      Sonniges Wochenende!
      Dorothea

      Antworten
  9. Moin Martin,

    und wie hast Du Dich GEFÜHLT beim Höllenritt?

    Herzliche Grüße, Ulrike

    Antworten
    • Zu anfang so beschissen, wie ich es in dem Artikel beschrieben habe. Und als ich dann einfach losgelassen habe, fühlte ich mich schon viel befreiter. Und heute fühle ich mich reich beschenkt!

      ;-D

      Martin

      Antworten
    • Guten Morgen, Martin,

      ich bin in den letzten Wochen sehr achtsam geworden, was die „beschissenen Gefühle“ betrifft. Denn mir ist aufgefallen: a la „und täglich grüßt das Murmeltier“ gibt es einige, die kommen immer und immer wieder. Und immer eine Spur intensiver. Und die Situationen, in denen sie fühlbar werden, werden immer skuriler 😉

      In einer Meditation habe ich ganz bewusst versucht, mich auf die aktuelle Situation gefühlsmäßig einzulassen und das „beschissene Gefühl“ ganz bewusst und achtsam zu fühlen. Trotz meiner fast 20jährigen Meditationserfahrung war das ziemlich schwierig … denn je tiefer, desto schmerzhafter.

      Mit den Tränen kam er dann endlich hervor, der Gedanke, der dahinter steckte: immer wenn ich nach MEINEM guten Gefühl handel, werde ich bestraft. Die überwiegenden Strafen: „Isolationshaft“ und „mit Macht dagegen vorgehen, dass ich weiter nach meinem Gefühl handeln kann“.

      Was bei mir immer ein Gefühl der Ohnmacht zurückließ. Das wiederum ist für mich ein EXTREM unangenehmes Gefühl. Erinnerte mich an Kindheitstage – DA war ich es wirklich.

      Und an der Stelle hat die große Ulrike die kleine Ulrike in den Arm genommen und getröstet … und sich vor Augen geführt: HEUTE bin ich groß. HEUTE bin ich nicht ohnmächtig. HEUTE kann ich weggehen, wenn mich jemand bestrafen möchte dafür, dasss ich meinem guten Gefühl folgen will.

      Da ich auch ganz fest daran glaube, dass solch ein Heilungsprozess unmittelbare Auswirkungen hat – hatte ich am nächsten Tag ein Kooperationsgespräch, in dem es zu meiner Verblüffung hieß: „Das fühlt sich klasse an. Das machen wir. Wir können direkt morgen starten!“

      Dabei geht es bei diesem Projekt um etwas, was ich nur nach meinem guten Gefühl mache! 🙂

      Aus dieser aktuellen Erfahrung heraus lese ich die Schilderung Deines Höllenritts und die Botschaft Deiner inneren Stimme natürlich aus einem ganz anderen Blickwinkel … hinzu kommt, dass ich Dich als Teilnehmerin Deiner Kurse jetzt seit fast genau einem Jahr sehr intensiv beobachte … und dass mir natürlich vermeintliche Parallelen besonders auffallen. Ich hab mich dann immer gefragt: was würde ich DIR jetzt raten? Und hab bei der Antwort dann Martin durch Ulrike ersetzt 🙂

      Danke für das Anschubsen 🙂

      Fröhliche Grüße, Ulrike

      Antworten
  10. Hallo Martin,

    es ist wirklich gewaltig, was da an Antworten erschienen ist. Das ist ganz ganz toll für dich. Vieles was ich dort gelesen habe, tauchte bei mir wieder auf, war irgendwann – einzeln für sich – schon mal im Kopf.
    Danke, dass es durch dich wieder hervorlugt.

    Ich schaffe es leider leider nicht, diese Kopf-Erkenntnisse zu Verankern und falle immer zurück in die Dramen und alles drumrum.

    Gerade schießt mir ein Gedanke durch den Kopf: Ist alles verankert in mir, aber mein Kopf steuert gegen (er liebt wohl den gewohnten Stress??!!

    Ich wünsche dir viel Glück mit dem neuen Wissen und dass es dir vieles leichter macht!

    Ich freue mich immer wieder auf deine „Texte“ auch wenn ich im Moment nicht dazu komme damit zu arbeiten.
    Es ist so herzerfrischend wie du schreibst, nicht abgehoben und belehrend. Alleine das Lesen bringt mich schon weiter.
    Danke dir sehr dafür!

    Schönes Wochenende

    Antworten
  11. Hallo, Martin-
    meine innere Stimme hat mir beim Lesen deiner Überlegungen gesagt, dass aus dem Höllenritt jetzt ein angenehmer Trab werden durfte.In diesem Tempo ist es leichter, Hürden kraftvoll und geplant zu überspringen, Hindernissen auszuweichen oder anzuschauen,bzw mitzunehmen, was an der Reitstrecke liegt. Aus dem Chaos entsteht eine neue Ordnung – so ist es und so wird es bleiben. Das gerade von dir zu hören macht Mut, gibt Hoffnung und macht frei! Deine Einsichten haben mich sehr berührt. Ich wünsche dir ein richtig schönes, sonniges Wochenende.
    Marina

    Antworten
  12. Danke für’s Mit-Teilen, lieber Martin!

    …eine Möglichkeit des Anschauens des Gesamten (so habe ich es gerade wahrgenommen, als ich Deine Geschichte las):

    …dass mensch sich die Geschehnisse gehäuft rund um seine Achillesferse herbei-erlebt, um sich selbst zu erlauben/ermächtigen, den (in sich) darunter verborgenen Schatz (endlich)zu ent-decken.

    …ein ‚Reinschlittern‘ in ‚Falsch‘ und ‚Richtig‘, um in der Tiefe, am Boden zu erleben/wahr-zunehmen, dass es das nur ‚unrund‘ wird, wenn ich auf irgendeiner Ebene den Wider-stand/ein gut/besser/schlecht/schlechter hineinbringe.

    …vielleicht hatten die Geschehnisse ’nur‘ den Sinn, Dich zu Deiner jeztigen Erkenntnis zu bringen?
    …und Deine ‚Feinde’/“Gegen‘-Spieler‘ waren Deine Mit-Spieler und Dich unterstützenden Freunde in diesem Prozess?

    …e i n e Möglichkeit, wie gesagt…

    Ganz herzlich-sonnige Grüße!
    Monika

    Antworten
    • Hi Monika,

      weißt Du, das Interessante ist, dass ich vor einigen Wochen einen Vortrag auf dem Junfermann Kongress 2012 gehalten habe. (Kann man sich hier zu Gemüte führen).

      Und auf diesem Vortrag hatte ich eine Frau, die ihre eigene innere Stimme befragte und dabei genau die Antwort bekam, dass wir als Menschen nicht alles steuern und bestimmen können.

      Eine Botschaft, die mich sehr nachdenklich gemacht und zu der ich einen Artikel geschrieben hatte.

      Meiner Meinung nach gibt es in der Tat Phasen, in denen bestimmte Einsichten „fällig“ werden. Dann kommt es von allen Seiten, und man wird solange konfrontiert, bis die Botschaft angekommen ist.

      Genau das ist mir beim Höllenritt passiert. Und Ihr ward auch ein Teil dieser Botschaft. So wie meine Geschichten und Beiträge für andere eine wichtige Botschaft enthielt.

      Das ist für mich im übrigen mit Abstand das Spannendste, was hier im Blog passiert: Dass wir uns alle gegenseitig inspirieren.

      😉

      Martin

      Antworten
  13. Moin Martin, herzlichen Glückwunsch, du hast eine sehr sehr weise innere Stimme. Vielleicht kann sie dir ja mal ein Buch, Artikel (einen gab es ja schon) über verschiedene, für viele Menschen wichtige Lebens-und Sinnfragen diktieren.
    Beste Grüße,
    Thomas

    Antworten
    • Das tut sie doch schon die ganze Zeit. Was meinst Du wohl, wo ich meine Inspirationen, Einfälle, die meisten Trainingsinhalte und auch „meine“ Coachingerfolge her habe?

      Das war nicht mein Verstand. Soviel ist sicher! 😀

      Martin

      Antworten
  14. …ja genau, da wären wir auch wieder bei meinem Lieblingsthema „Chaosforschung“ und „wie kann ich es lenken“.

    Oder mit Deinen Worten gesprochen: Die Wellen der See kann ich nicht beeinflussen, jedoch die Art wie ich mein Schiff steuer.

    Oder wie Gärtnerin Maria sagt: das Unkraut wächst von selbst, ich kann entscheiden ob ich dagegen kämpfe oder es lieber ernte und in meinen „Green Smoothie“ mixe und es mir schmecken lasse.

    Alles wird gut
    Maria

    Antworten
  15. Hallo Martin und alle Anderen, die sich zu Deiner Geschichte geäußert haben.
    Ich höre immer wieder von sehr belesenen (von esoterisch/spiritueller Literatur), klugen Leuten, dass man sich ALLES, ALLES selbst kreiert, was einem widerfährt.
    Das beschädigt mein Selbstbewusstsein enorm, denn dann bin ich ja für alles, auch für das was Andere machen, wenn es mich betrifft, ganz allein verantwortlich. So höre ich es immer wieder.Dann bin ich ein ziemlicher Versager.

    Danke dass Du/Ihr nochmal ganz klar gemacht habt, dass das so nicht stimmt, dass es Einflüsse gibt, die wir nicht steuern können, und dass es nur unsere Verantwortung ist, wie wir darauf reagieren.
    Wenn ich es so sehe,finde ich es ziemlich gut, wie ich das Leben meistere.

    Die erste Sicht ist überheblich, nämlich, dass ich allmächtig bin, die zweite Sicht ist im guten Sinne demütig.

    Ich finde Deine und eure Beiträge sehr bodenständig und doch spirituell.

    Vielen Dank und viele Grüße
    Hildegard

    PS. Liebe Maria,
    auch ich esse meine Wildkräuter über die sich andere ärgern,und tue damit etwas enorm gutes für meine Gesundheit.
    Außerdem gebe ich meine Kenntnisse darüber in VHS Kursen weiter, inspiriere Andere dazu,es ebenso zu tun, und verdiene noch ein bisschen Geld damit.

    Antworten
  16. Hallo Martin

    ich habe alles gelesen und wundere mich, dass du das als „Höllenritt“ bezeichnest..Klar ist einiges passiert, aber : Das ist einfach das Leben. Nichts weiter 😉

    lg
    Angelika

    Antworten
    • Nö. Das fand ich nicht. Mein Leben ist auch nicht immer so (Asthma, Grippe, Halbblind, voller Softwareprobleme etc.) Da würde ich ehrlich gesagt die Krätze kriegen.

      😉

      Martin

      Antworten
  17. Hallo, Martin,

    …ich hatte den Vortrag gehört…

    Das, was Du berichtetest/schriebst, was die Vortragsteilnehmende durch ihre innere Stimme erfuhr und was ich schrieb
    widerspricht sich in meiner Welt nicht – ich merke nur, dass ich es mit Worten gerade nicht so beschreiben kann, was/wie genau ich es meine. Sorry, in der Regel fällt es mir nicht schwer, etwas auszuformulieren – da es jetzt so ist, lasse ich es einfach mal so stehen.

    Ich wünsche Dir (und allen Zulesenden) ein schönes Wochenende!

    Herzlich,
    Monika

    Antworten
    • Meine Antwort war kein Widerspruch, sondern eine Bestätigung. („…vielleicht hatten die Geschehnisse ‘nur’ den Sinn, Dich zu Deiner jeztigen Erkenntnis zu bringen?“)

      Während meines Höllenritts habe ich das nicht so klar gemerkt, aber die Kernbotschaft kam von verschiedenen Seiten, unter anderem eben auch bei dem Vortrag.

      Kurz: ich finde, es passt, was Du geschrieben hast.

      Oder meinst Du noch was anderes?

      😉

      Martin

      Antworten
  18. „Meine Antwort war kein Widerspruch, sondern eine Bestätigung“
    und
    „Kurz: ich finde, es passt, was Du geschrieben hast.“

    …ich grinse gerade über mich selber – meine innere Wahr-nehmung hat mir genau das oben Zitierte bestätigt –
    …ein anderer Teil von mir hat ‚ver-quergedacht‘ und sich ‚verdacht‘ und Deine Zeilen miss-verstand-en 😉

    und

    nein – ich meine nicht noch ‚was Anderes 😉

    Danke Dir für Dein Antworten!

    Mit herzlichem Gruß,
    Monika

    Antworten
  19. Hallo !

    sehr interessant was Ihr so schreibt.

    Seit einigen Tagen läuft bei mir ein interessanter Prozess ab.

    Ich lausche meiner inneren Stimme und nehme wahr was sich so
    erzählt: die gleichen Geschichten in verschiedenen Varianten
    Psychoblabla, Annahmen und Vorwegnahmen „meiner Geschichte“
    Erklärungen wieso etwas So ist und und und : Es führt mich nir-
    gendwo hin.
    Manchmal ist es so laut dass es sich unangenehm anfühlt,
    manchmal läuft es kaum wahrnehmbar im Hintergrund.

    Mir ist ES ganz klar geworden, dass aus „dieser inneren Selbst-
    unterhaltung“ nichts neues mehr enstehen kann.

    Ich habe dann für mich entschlossen mehr und mehr in die innere
    Stille einzutauchen.
    ES wird ruhiger und ruhiger in mir meine Wahrnehmung wird intensiver ES ist „EINFACH gut und wohltuend“ das Leben sich nicht mehr erdenken und manipulieren zu wollen

    Bin gespannt wie ES sich weiterentwickelt.

    Liebe Grüße Dorit

    Antworten
    • Hi Dorit,

      was Du als „innere Stimme“ bezeichnest ist nicht das gleiche wie diese Art der Intuition, die ich meine.

      Das was Du dort so akkurat geschildert hast, würde ich eher als Verstand bezeichnen, der versucht, sich auf allem einen Reim zu machen.

      Da der Verstand „nur“ aus Erinnerungen und bisher Gelernten besteht, wiederholt er, was er kennt.

      Und wenn Du weiter in die Stille gehst, wirst Du bestimmt gut mit dem in Kontakt kommen, was ich als „innere Stimme“ etikettiert habe.

      😉

      Martin

      Antworten
  20. Liebe Dorit,

    ich mag Dir gern ein paar Zeilen hinlegen (ich hoffe, dass das für Dich okay ist, Martin) – Du kannst ja wählen, ob Du sie mit ’nach Hause‘ nimmst, oder liegen lässt…

    „Manchmal ist es so laut dass es sich unangenehm anfühlt“

    Die innere Stimme ist nie laut.
    Wenn etwas laut herumtönt, kannst Du 100%ig sicher sein, dass das einem anderen Bereich entspringt.

    Herzlich,
    Monika

    Antworten
  21. Lieber Martin,
    ich melde mich auch ein 2. mal. Aus eigener Erfahrung kann ich nur unterstreichen: Wenn alles im Fluss ist, dann gibt es keine Widerstände. Dann passen sich alle Ereignisse nahtlos ein. Wie „Der Wagen“ im Tarot beschreibt: Der richtige Zeitpunkt ist wichtig. Nicht zu früh und nicht zu spät.
    Sobald ich immer etwas beschleunigen wollte habe ich gemerkt das der Fluss nicht da ist. Oder ich habs verpennt…….
    Dein Ziel kann schon richtig sein, aber vielleicht war es der Zeitpunkt nicht
    LG Birgit

    Antworten
  22. Hallo Martin und Monika !

    vielen Dank für Eure Antwort.
    Das was sich in mir erzählt verliert immer mehr an Bedeutung
    für mich weil ich mir bewusst bin, dass es mit meinem wirklichen
    Sein nichts zu tuen hat.

    Anstelle davon macht sich die Gewissheit, Sicherheit und Freude
    breit dass Alles immer bestens ist und dafür braucht ES keine
    Erklärungen, Analysen der Situation mehr. Alles ist einfach und
    leicht und so lang ich dachte, wenn schwierige Situationen auftauchten: Oh was verbrigt sich dahinter ? was muss ich erlösen,aufarbeiten,aus meinem Unterbewusstsein ans Licht bringen
    was brauchts noch um erfolgreich zu sein, wie komm ich zur Erleuchtung und und und…..(ziemlich anstrengenede Geschichte)
    bin ich immer wieder auf dieses Spiel eingegangen und habe dabei ganz vergessen, wie einfach es ist glücklich zu sein
    Diese Such(t)phase in meinem Leben war auch eine wichtige Erfahrung aber nun ist die Zeit für ein neues Spiel gekommen.
    WOW: ich freue mich darauf.

    Liebe Grüße und ein tolles Wochenende

    Dorit

    Antworten
  23. Hallo Martin,
    ich bin sehr gerührt von deinem Beitrag. Da zeigt sich mir wieder, dass wir alle Antworten, die unser Leben betreffen, in uns tragen. Wir sind meist „nur“ nicht in der Lage die vielen Hinweise wahrzunehmen. Erschwerend plappert unser Verstand oft ungefragt dazwischen und uns fällt es schwer diese kritischen, widerspenstigen, zweifelnden Einwände auszublenden und den zarten wohlwollenden Tönen unserer inneren Stimme (für mich ist es meine Intuition) zu glauben.
    Die weisen Antworten der inneren Stimme beeindrucken mich immer wieder tief.

    Deine innere Stimme erinnert mich (wieder) daran, dass sich uns nichts im Leben in den Weg stellt, um uns eines Besseren zu belehren, auch dass ich mit Situationen und Menschen besser leben kann, wenn ich sie nicht bewerte oder über sie urteile, sondern sie nehme wie sie sind (also weder gut noch schlecht).
    Und noch etwas wichtiges, was ich immer mal wieder gern austeste: die Zukunft ist nicht vorhersehbar – nicht einmal der nächste Moment.
    Wenn ich in dem Vertrauen lebe, dass sich mein Leben positiv entwickelt, empfinde ich tiefe Dankbarkeit, Liebe und Freude – was auf meine Umwelt ausstrahlt und zu mir zurück fließt. Das klingt so schön und ist manchmal ganz schön schwer, doch Übung macht den Meister!

    Liebe Grüße und vielen Dank für deine Offenheit!
    Petra

    Antworten

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