X

Schockraum: Wie sich mein Leben auf einen Schlag veränderte. Zum Besseren!

Ich weiß: In den letzten Monaten habe ich kaum etwas von mir hören lassen. Wenig Newsletter. Kaum Blogeinträge. Keine Kurs-Angebote.

Warum?

Ich bin durch eine Häutung gegangen.

Letztes Jahr hatte ich zu Weihnachten die digitale Ausgabe meines neuen Buchs »Big Shift« angeboten – mit der Zielsetzung, das gedruckte Buch im Frühling auf den Markt zu bringen. Das Buch war zwar fertig – aber ich wusste, dass ich noch ein Kapitel nachbearbeiten musste.

Ich begann mit den Vorbereitungen im Januar und fing Anfang Februar zu schreiben. Das Thema: »Schattenreich«.

Was ich eigentlich innerhalb von ein paar Tagen fertig stellen wollte, brauchte am Ende ein halbes Jahr. Denn in dem Kapitel bin ich in mein ganz eigenes »Schattenreich« abgetaucht.

Ich bin sehr stolz auf das, was dabei entstanden ist. Aber das Schreiben war dennoch heftig. Zeitweise konnte ich nur eine halbe Seite pro Tag verfassen. Manchmal auch eine Woche lang gar nichts. Die Begegnung mit den eigenen Schattenseiten ist nicht immer einfach.

Im Juli schließlich war ich mit dem Kapitel durch.

Aber das Schreiben hatte seinen Tribut gefordert. Ich brauchte eine Pause.

Und dann geschah etwas, das mein Leben auf den Kopf stellen sollte.

An einem Samstagmorgen Ende Juli wachte ich morgens mit Schmerzen im linkem Arm auf. Nicht schlimm. Aber auch nicht gut.

Als ich aufstand, bemerkte ich leichte Gleichgewichtsstörungen. Als ob ich etwas zuviel getrunken hatte. Auch nicht wirklich schlimm. Aber sonderbar.

Das ganze Wochenende über fühlte ich mich schlapp, dachte mir aber nichts dabei. Wahrscheinlich ist einfach mal Pause angesagt, dachte ich.

Am Montag waren die Symptome jedoch immer noch da, und so konsultierte ich »Dr. Google«.

Schmerzen im linken Arm? Antwort: Herzinfarkt-Gefahr. Sofort zum Arzt.

Gleichgewichtsstörungen? Antwort: Möglicherweise Schlaganfall. Sofort zum Arzt.

Als nächstes befragte ich meine Innere Stimme. Und ihre Antwort war ungewöhnlich klar und eindringlich. »Ab ins Krankenhaus.«

30 Minuten später schlug ich im Klinikum Gütersloh auf. Dann das Übliche: Blut abnehmen, CT, EKG, Blutdruck. Ergebnis? Blutdruck zu hoch. Aber am Herzen nichts feststellbar.

Die Ärztin rief einen Krankenwagen, um mich ins Elisabeth-Hospital in die Neurologie transportieren zu lassen. Und ich glaube, es war der Moment, an dem ich auf eine Transportliege gelegt und in den Krankenwagen gehievt wurde, an dem mir klar wurde, dass mein Leben gerade dabei war, eine neue Richtung einzuschlagen.

Angst bemächtigte sich meiner: In was war ich da reingeraten?

Im Elisabeth-Hospital wollten mich die Ärzte gleich da behalten. »Wie lange denn?«, fragte ich. »Keine Ahnung«, meinte der Arzt. »Zwei bis drei Tage mindestens«.

Und so fand ich mich nur wenig später in meinem neuen Zuhause. Ein karg eingerichtetes Zweibettzimmer mit Blick auf einen Park.

Am nächsten Tag wurde ich dann in die »Röhre« (MRT) geschoben. Eigentlich ein Alptraum für mich, da ich unter Platzangst leide. Nachdem man mir jedoch eine »Scheißegal«-Spritze verpasst hatte, lag ich tiefentspannt im Tunnel und genoss das Gefühl, einfach loslassen zu können. Drogen, dachte ich, sind doch manchmal ein echtes Geschenk.

Kurz darauf die Diagnose. Schlaganfall. Keiner der stummen Sorte, die man nicht bemerkt. Aber immerhin »nur« ein milder.

»Die Ursachen«, erklärte der Chefarzt bei der Visite, »sind die üblichen Verdächtigen. Zu viel Gewicht. Schlechte Blutwerte. Zu hoher Blutdruck.«

Er scrollte an einem Monitor durch den Scan des MRT, Schicht für Schicht, bis ein Bild auftauchte, in dem ein weißer Fleck inmitten der schwarzen Areale meines Gehirns ein auftauchte. »Da«, sagte er lakonisch und zeigt auf den Bildschirm. »Das ist der Schlaganfall.«

Er drehte sich zu mir und sah mir in die Augen. »Ein paar Zentimeter höher, und das Ganze wäre eher übel ausgesehen. Sie hatten verdammt viel Glück im Unglück.«

Drei Tage später wurde ich nach Hause entlassen.

Die erste Woche fühlte ich mich noch schlapp. Obwohl ich körperlich kaum etwas abbekommen hatte, konnte ich mich nur für das Nötigste aufraffen. Ich schlief viel. Ging spazieren. Manchmal saß ich einfach nur in der Sonne. Ohne Worte. Ohne Gedanken.

Obwohl – das stimmt nicht. Etwas war in mir zugange. Das spürte ich genau. Aber was, wusste ich nicht.

Eines Abends, vor rund 14 Tagen, lag ich abends im Bett und die Worte des Arztes wehten von irgendwo herbei. »Ein paar Zentimeter höher, und das Ganze wäre eher übel ausgesehen. Sie hatten verdammt viel Glück im Unglück.«

Es dauerte einen Augenblick, bis ich begriff: Das Leben hatte es gut mit mir gemeint, Mehr noch: Es hatte mir eine Chance gewährt.

Es hatte zu mir gesagt: Pass auf Dich auf. Geh gut mit Deinem Körper um.

Und dann: Deine Zeit ist begrenzt.

Mach was draus.

Lebe Deinen Traum.

Am nächsten Morgen erwachte ich erfrischt und erneuert.

Mit einer guten Energie: Wir stellen dieser Tage die neue Website fertig. Und die neue App. Und das Buch kommt ebenfalls.

Kurz: Ich bin wieder da.

Und melde mich nun wieder bei Dir zurück.

Voller Elan für ein neues Kapitel für mein Leben.

Bist Du dabei?

76 Kommentare

  1. Lieber Martin,ich bin sehr froh,dass es dir wieder besser geht.Pass gut auf dich auf.Alles Liebe Josefine

    Antworten
    • Wie schön Danke, dass wir dich weiter bei uns haben dürfen u DU weiter DEIN LEBEN leben kannst und darfst Welch ein Geschenk Auch für uns Ich wünsche mir für Dich ! Tu Auch DIR gut! Dann haben wir alles etwas davon Du bist der wichtigste Mensch in Deinem Leben!!! Und wir haben so viel Glück und dürfen etwas davon bekommen

      Antworten
      • Wow! Danke Doro

        Antworten
    • Danke. Dir auch alles Liebe!

      Antworten
  2. Danke fürs Teilen, Martin. Ich bewundere Deine Offenheit und Deinen Umgang mit solchen Tiefschlägen. Für Dich scheinen alle Ereignisse Lernfreunde zu sein. Und ich konnte schon so viel davon profitieren – in den Kursen, beim Lesen Deines Buches und Deiner Nachrichten. Alles Liebe für Dich!

    Antworten
    • Lieber Martin, wie gut, dass du noch einmal Glück hattest. Ich wünsche dir nur das Beste und dass du es bei allem Elan für den Neubeginn auch mal ruhig angehen kannst. Alles Liebe und Gute, Mabo

      Antworten
      • Danke, das tue ich seitdem auch. Mein Körper leitet mich. ;))

        Antworten
    • Danke fürs teilen. Toll das das Leben es gut mit dir und uns gemeint hat. Achte auf dich. Du bereichert unser Leben.

      Antworten
      • Danke, Iris!

        Antworten
    • Es ist gut, dass es Menschen gibt, mit denen ich teilen darf. Das macht die Reise um so spannender. Ich fühle mich wohl dabei. Und es tut mir gut, weil ich durch’s Teilen mehr Klarheit gewinne. ;)))

      Antworten
    • Ich bin beeindruckt von der Offenheit und dem Mut, dies so teilen!

      Danke!

      Antworten
  3. Alles Gute für Dich! Schön dass du wieder da bist 🙂 …und irgendwas wirst du jetzt anders machen…? Liebe Grüße! Jo

    Antworten
    • Oh, ja. Und nicht nur irgendetwas. Eine ganze Menge. Aber nur Schritt für Schritt.

      Antworten
      • Mich hat es am 23. und 24. Juli 2020 „erwischt“. Und seit dem : schritt für schritt, und zwar Mäuseschritte! Für mich inzwischen viel schlimmer und schwerer auszuhalten als die körperlichen Schwierigkeiten sind die seelisch-geistigen Veränderungen (und die Reaktionen meiner Mitmenschen darauf). Und trotzdem: Die andere Seite ist auch da – und ich weiß, was ich zu verändern habe… mal sehen, wie lange ich dafür brauche…

        Antworten
        • Hi Rosa

          ich habe gemerkt, dass es mir jeden Tag ein bisschen besser ging. Und das hat mir gezeigt, dass es im Inneren etwas gibt, dass weiß, wie wir wieder »heile« werden können.

          Lass Dich in Deiner Situation AUF KEINEN FALL unter Druck setzen. Gestatte es Deinem Körper, den Weg zu nehmen, den es nun braucht.

          Die Reaktion der Anderen hat übrigens weniger mit Dir zu tun, vermute ich, sondern eher damit, dass sie mit ihrer eigenen Sterblichkeit und auch körperlichen Verletzlichkeit konfrontiert werden. Es ist oft ihre Angst, die man in ihren Gesichtern ablesen kann.

          Wenn Du einen Schlaganfall erlitten haben solltest, bedeutet das, dass Dein Gehirn nun größere Umbauarbeiten zu tun hat. Nach außen sieht man nur den Bauzaun. Aber dahinter wird gearbeitet. (Und wie gut das geht, hat die Neurowissenschaftlerin Jill Bolte gezeigt, die selbst einen sehr schweren Schlaganfall erlitten hat und wieder ganz gesund wurde. https://www.ted.com/talks/jill_bolte_taylor_my_stroke_of_insight)

          Mir persönlich hat es sehr geholfen, Tagebuch zu führen. Meine Gedanken aufzuschreiben. Zitate festzuhalten, die mich inspirierten. Und mich mit Menschen auszutauschen, die ich liebe und denen ich vertraue.

          Vor allem Letzteres – das »Wir« – empfand ich in der Situation am aller heilsamsten.

          😉

          Martin

          Antworten
        • Wieder einmal Danke für’s Teilen, lieber Martin!
          Die ‚üblichen ‚Verdächtigen‘ also >zu viel Gewicht, schlechte Blutwerte, zu hoher Blutdruck< ergo: Stress für den Körper und die Seele (denn die sollte sich im Körper wohlfühlen, wir haben ja alle nur diesen einen!).
          Das zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist sich regelmäßig einen Termin mit seiner Gesundheit zu machen, der höchste Priorität hat, denn wenn du ausfällst, kannst du auch niemand anderem mehr helfen!
          Gib Acht auf Dich!
          Herzlicher Gruß
          Stefanie

          Antworten
          • Ganz genau. Ich habe genau das nicht gemacht: Zum Arzt zu gehen. Warum auch, war ja alles in Ordnung – scheinbar. Nun checke ich meinen Blutdruck selbst regelmäßig und checke auch meine Cholesterin-Werte. ;)))

        • Lieber Martin,
          Danke für Dein Sein!
          Danke dass Du wieder da bist!
          Ich hatte Dich so gern gesdhdn in Berlin…hatte einen Unfall und war 3 Monate im Rollstuhl… Bin da jetzt wieder raus….wir dürfen das Leben noch genießen.
          Schön, dass es Dich gibt… Schön die Freude des Lebens zu genießen…Bin noch nicht ganz gesund…aber so froh…und dankbar dass ich noch da bin…und Du auch…. vielleicht sehen wir uns ja einmal. GLG Andrea

          Antworten
  4. Oh Martin, was bin ich froh, dass es Dir wieder gut geht – gut das Du weißt was Dein Körper Dir sagen will. Liebe Umarmung und herzliche Grüße
    Hannah

    Antworten
    • Ich umarme Dich auch

      Antworten
  5. Wow. Danke fürs Teilen, für Deinen Mut. Alles Gute für den die nächste Zeit und die neuen Kapitel in Deinem Leben.

    Antworten
    • Auf die neuen Kapitel freue mich ungemein. 😉

      Antworten
  6. Lieber Martin
    Wie gut dass Du noch Zeit bekommen hast. So gut! Du bist einfach wunderbar! wie Du mit Deinen Tiefschlägen umgehst ist für mich vorbildlich. Danke fürs Teilen und alles alles Gute für Dich!

    Antworten
    • Danke.

      Ich weiß nicht, ob das immer so vorbildlich ist, wie ich mit den Tiefschlägen umgehe. Ich merke aber in diesen Phasen immer wieder, wie wichtig es ist, offen zu bleiben für die innere Führung.

      Und auch wenn es sich im Augenblick des Tiefschlags blöd anfühlt, so kann man am Ende immer gestärkt da wieder rausgehen. Man muss sich aber Zeit lassen, das alles wirklich zu verarbeiten. Deswegen habe ich auch jetzt geschrieben. Und nicht direkt danach.

      Antworten
  7. Lieber Martin,
    Deine News berühren mich sehr. Ich wünsche Dir von Herzen gute und vollständige Genesung und Heilung auf allen Ebenen, die so etwas berührt!
    Deine wunderbare Arbeit bereichert und begleitet mein Leben schon sehr lange. Dafür bin ich Dir sehr dankbar – und auch für Deine radikale Offenheit!
    Ja, das Leben ist ein Geschenk und die Lektionen sind meist ungeplant. Deine Geschichte ist eine gute Erinnerung für mich, dass kreativer Flow und klare Zielfokussierung wichtig sind, aber andere Bedürfnisse unseres komplexen Wesens auch unsere Zuwendung brauchen, damit wir ganzheitlich gut leben. So ein Memento mori ist eine glasklare Erinnerung, unserem Ruf zu folgen – und zugleich eine Mahnung, mit unserer Lebensenergie weise umzugehen.
    Sorge gut für Dich. Ich bin sicher, Dein Buch wird genau zum richtigen Zeitpunkt fertig. 😉
    Herzliche Grüße & alles Gute
    Cornelia

    Antworten
    • Danke für Alles. Auch für Deinen Segen zum Buch. Das geht ganz im eigenen Rhytmus, aber entwickelt sich gerade dadurch für mich überraschend und sehr inspirierend.;)))

      Antworten
  8. Wie wunderbar, dass der Schlaganfall glimpflich ausgegangen ist und du es als Weckruf nutzen kannst. Schön, dass es dich gibt und wir dich wieder genießen dürfen. Genieße du dich auch, Martin!

    Antworten
    • Ja, Das mache in der Tat.

      Antworten
  9. Hallo, Martin vielen Dank für deine Offenheit! Es freut mich dass es dir wieder besser geht. Ich hatte eine andere Situation aber mein Resümee war ebenfalls: Nutze die Zeit, das Leben ist begrenzt und das Leben hier ist kostbar.

    Ich hoffe, dass du hier noch eine lange und angenehme Zeit verbringst!

    Liebe Grüße
    Dietrich

    Antworten
    • Wenn man das nicht vor Augen hat, dass das Leben so verdammt kurz ist, geht man zu verschwenderisch damit um. Das ist jetzt bei mir anders.

      Antworten
  10. Lieber Martin,

    alles Gute weiterhin für dich! Ich gehe sehr in Resonanz mit deinem Erlebnis. Schau was du verändern kannst oder musst um deinem Leben eine andere Richtung zu geben.

    Herzlichst,
    Dominik

    Antworten
    • Mach ich, Dominik. Schritt für Schritt.

      Antworten
  11. Lieber Martin, ich wünsche dir alles alles Gute. Ist so ein Geschehen nicht ein Einschnitt, bei dem einem deutlich bewusst wird, wie gerne man lebt? Ja, ich liebe das Leben – mein Leben. Und ich trenne mehr das Wichtige vom Unwichtigen. Jeden Tag aufs neue. Ja, auf die innere Stimme hören.
    Liebe Grüße
    Carmen

    Antworten
    • Ja, Du hast recht. So etwas stellt einen tatsächlich vor die Wahl: Jammerst Du? Oder liebst Du?

      Und das ist nicht immer so leicht zu beantworten, wenn das Leben einen herausfordert.

      Aber es ist wichtig, sich der Frage zu stellen.

      Antworten
  12. Lieber Martin, schön dass Du wieder auf den Beinen bist und das Ganze zum Positiven für Dich nutzen kannst. Dafür alles Gute und ich freue mich auf weitere Angebote und Impulse von Dir! Beste Grüße Andreas

    Antworten
    • Danke, Andreas. Sehr gerne!

      Antworten
  13. Lieber Martin, schön, dass es Dich gibt, danke für Deine Offenheit, Dein Vertrauen, Deine Liebe in das Leben. Danke für Dein Sein. Von Herzen Nicola Katharina

    Antworten
    • Danke! Und vor allem danke, dass ich das mit Euch teilen darf.

      Antworten
      • Lieber Martin

        Du machst aber auch jeden Quatsch mit 😉

        Scherz beiseite:
        Toll, das Du “ nur “ eine größere Warnung bekommen hast und so, in Maßen, weiter Dein Ding rockst 💪

        Freu mich auf Alles !
        was von Dir noch kommt, weil es von Herzen kommt
        und drück Dich aus der Ferne ☀️

        Ganz liebe Grüße
        Uwe

        Antworten
        • Ja. Sieht so aus, als ob nichts so recht auslassen kann.

          Und: Lieber gut gerockt, als lange langweilig gelebt.

          😉

          Martin

          Antworten
          • „Gut gerockt“ ist nicht das Gegenteil von „langweilig gelebt“ …

  14. Lieber Martin,
    Ich freue mich sehr, dass alles gut ausgegangen ist! Paß weiter gut auf Dich auf und behalte Deine positive Energie.
    Liebe Grüße
    Susanne

    Antworten
    • Jau. Mache ich. Versprochen.

      Antworten
  15. Lieber Martin, puh, danke für ‚ s Teilen. Wie schön, dass es dir wieder gut geht und du so viel Glück gehabt hast. Ich dachte beim Lesen: „meine Güte, er ist doch schon auf dem richtigen Weg gewesen! Warum musste das denn jetzt noch sein?“ Und wieder einmal der Beweis, dass, sich auf dem richtigen Weg zu glauben kein Garant ist für die Vermeidung eines richtig großen Wake Up Calls. Mich würde interessieren, ob du weißt, was du dabei vernachlässigt hast auf deinem ja schon so großartigen Weg. Alles Liebe für deinen Neustart.

    Antworten
    • Ich glaube die Botschaft war sehr klar: Achte auf Deine Gesundheit: Blutdruck in den Griff bekommen. Ernährung umstellen. Mehr Sport. Jetzt ist alles noch einigermaßen im grünen Bereich. Aber die Zeit ist reif, jetzt mehr auf mich gesundheitlich zu achten. Denn ein großer Schlaganfall bringt Folgen mit sich, die ich mir lieber nicht wünsche.

      Es war also ein sehr liebevoller Weckruf.

      Und auch wenn das Alles ein Schock war, so bin ich körperlich sehr schnell wieder auf die Beine gekommen. Und all das Seelische, das damit verbunden war, musste einfach sein.

      Insofern fühle ich mich sehr beschenkt.

      Antworten
  16. Lieber Martin, ich wünsch dir auch alles Gute, denn du wirst noch gebraucht.
    Ich arbeite gerade an meiner Homepage und bin gerade dabei mit meiner Botschaft von Leben im Sein rauszugehen. Ich habe begonnen, mit den Menschen ihre Visionen zu erarbeiten und Visionsbilder zu machen und da ich schon lange als Info bekomme, dass ich kein Coach bin, würde ich dich gerne mit deinem Big Shift auf meiner Homepage als Partner verlinken. Ich darf eher meine Künstlerin kultivieren und mein Wissen und meine Botschaft in Form von Vorträgen, Bilder und vielleicht auch Musik ausdrücken – mal sehen, was noch alles entsteht.

    Auf meiner Homepage werde ich auch Kurse anbieten, zum Beispiel den Visionsworkshop!
    Hast Lust dazu. Derzeit gibt es leider Probleme auf meiner Homepage und alles ist durch einander geraten, ich hoffe, dass mein Administrator das schnell wieder hin bekommt. Dann kannst du die ersten Video´s sehen und ein Gefühl bekommen, ob das für dich interessant wäre.

    Antworten
    • Ja, klar. Schick mal rüber.

      Antworten
  17. Hallo Martin,

    puh, die Nachricht geht unter die Haut.

    Als ich Dich im Webinar von Anicca gesehen habe, dachte ich noch „Wow, hat Martin sich optisch verändert“. Von wegen, Verstand!

    Achte gut auf Dich. Gut, dass Du wieder da bist !!

    Herzlich,

    Diana

    Antworten
    • Huch! Ich weiß nicht, wie lange Du mich nicht gesehen hast. Aber so sehe ich schon länger aus. 😉

      Antworten
  18. Lieber Martin,

    danke vieeelmals für Dein Vertrauen und Deine Offenheit, Deine Prozesse mit uns zu teilen. Das ist ein inspirierendes Geschenk für uns.

    Als ich Deinen Beitrag las, kam mir sofort in den Sinn, dass der Schlaganfall so eine Art Brücke sein könnte vom Schattenreich, in das Du ja richtig eingetaucht bist beim Schreiben und das auch seinen Tribut von Dir forderte, zu mehr bewusster Lebensfreude.

    Ich glaube, dass es auch bei Corona u.a. ganz wesentlich darum geht, sich die Endlichkeit des menschlichen Lebens bewusst zu machen (für alle die, die sich bisher nicht damit befassen wollten) und daraus resultiernd ggf. neue Prioritäten zu setzen, was einem im Leben wirklich wichtig ist sowie die „kleinen“ Freuden des Lebens, die in Wahrheit gar nicht so klein sind, mehr wertzuschätzen.

    Somit bist Du, Martin, total im Flow des Lebens. Schön, dass Du mitfließt und schön, dass wir Dich, Dein Sein und Deine Weisheit weiterhin genießen dürfen. 🙂

    Sei ganz lieb umärmelt und ein High Five für Dich!
    Sabine

    Antworten
    • Interessant. So habe ich das noch nicht gesehen.

      Umarmung und High Five gebe ich Dir auch gerne.

      😉

      Martin

      Antworten
  19. Lieber Martin,

    danke für‘s teilen.

    Tat gut zu lesen wie du damit umgegangen bist – und für dich als Wachstumsmöglichkeit siehst und nutzt.

    Gute Genesung.

    Auch ich bin der Meinung, du wirst lange noch gebraucht 😊

    Ganz liebe Grüße
    Janne

    Antworten
    • Wow! Danke!!!!

      Antworten
  20. Halleluja, lieber Martin – da bin ich aber auch froh, dass du wieder gut auf die Beine gekommen bist!
    Ich hatte genau denselben Gedanken wie Eva: wieso denn Martin? Der hat es doch nun wirklich „im Griff“.
    Aber irgendeine Botschaft musste wohl besonders wichtig sein und erhört werden, dass sie dir so „zugestellt“ werden musste. Falls du an möglichen Botschaften interessiert bist: ich empfehle dir dazu das Buch von Jacques Martel (Mein Körper-Barometer der Seele).

    Ich wünsche dir gute Besserung und freue mich, dich bald wieder live zu sehen.
    Herzliche Grüße

    Susanne

    Antworten
    • Danke, Susanne. Das schaue ich mir auf jeden Fall an.

      Bis bald

      😉

      Martin

      Antworten
  21. Freue mich so sehr für Dich, lieber Martin, und auch für uns, weil Du uns erhalten geblieben bist! Es ist erfrischend zu sehen, wie Du eine solche Krise auch als Chance siehst und dich wieder aufrichtest. Das macht auch der Leserin Mut! Weiter so! Wir möchten noch viel von Dir sehen, hören und lesen! Du gibst immer allen etwas mit auf den Weg – aber es ist gut zu wissen, dass Du Dich nicht mehr verausgabst dabei. 🙂

    Antworten
    • Ja, obwohl ich gerade Lust verspüre, wieder durchzustarten. »Schattenreich« & Co gehören verabschiedet. Und etwas Frisches wartet darauf, ins Leben gerufen zu werden.

      Antworten
      • Hallo Martin, bin gerade durch Zufall auf deiner Seite gelandet. Tut mir leid, was dir widerfahren ist und ich wünsche dir allerbeste Genesung. Ich hatte nicht ganz soviel Glück und bin seit einigen Jahren halbseitig gelähmt. Und hab dadurch viel dazu gelernt. Insbesondere, das man vor lauter geistiger Arbeit seinen Körper nicht vernachlässigen sollte. Denn auch so zeigt sich Selbstliebe, die ich wohl nicht genug hatte. Auch habe ich gelernt, dass man „Schattenreiche“ nicht vergessen, sondern nur integrieren kann. Denn jeder Vergessensversuch ist ein noch weiteres Verdrängen ins Schattenreich. Mit entsprechenden Konsequenzen. Die ich nun auch integrieren muss, wenn mir nicht noch Schlimmeres widerfahren soll. Möge dir in jeder Hinsicht eine Heilung gelingen. LG

        Antworten
        • Danke fürs Teilen. Du sprichst mir aus der Seele. Man darf seinen Körper nicht vernachlässigen.

          »Schattenreiche« kann man und soll man nicht vergessen. Das, was dort ist, gehört integriert. Andererseits habe ich mich in den letzten Jahren beruflich sehr viel mit Themen wie Traumata, Scham, Schuld, Ängste befasst, sodass ich dann dieses Jahr auch an das Private für mich herangehen konnte.

          Und so wichtig die Beschäftigung damit auch ist: Irgendwann ist es Zeit, weiterzugehen und den Fokus auf das zu richten, was uns gut tut. Auch das ist Selbstliebe, finde ich.

          Ich wünsche Dir von Herzen, dass es Dir bald besser geht. Danke, dass Du Dich hier gemeldet hast.

          😉

          Martin

          Antworten
  22. Lieber Martin,
    danke für Deine Offenheit. Toll, dass Du solch ein Ereignis so positiv nutzen kannst und super, dass Du auf Deine Innere Stimme gehört hast.

    Falls Du kürzlich einen Corona Impfstoff bekommen hast, kann auch das die Ursache für den Schlaganfall sein. In dem Fall wäre es wichtig, die in den Impfstoff enthaltenen Nanopartikel möglichst schnell zu beseitigen.

    Ich wünsche Dir weiterhin gute Besserung.

    Antworten
    • Danke für den Hinweis. Ich wünschte, ich könnte es auf einen Impfstoff zurückführen. Aber der hat nichts mit meinem Bluthochdruck oder den schlechten Blutwerten zu tun. Ich fürchte, ich muss doch mein Leben ändern.

      Antworten
      • Ist es wirklich eine Furcht, die du spürst, wenn du daran denkst, zukünftig deinem Körper mehr Achtsamkeit und Fürsorge zu schenken?

        Antworten
        • Nein. Das im folgenden Sinne gemeint: »Ich fürchte, ich muss Dich enttäuschen, dass Deine Vermutung nicht ganz richtig ist. Hier geht es meines Erachtens doch darum, dass ich mein Leben verändere, anstatt mich darauf auszuruhen, dass ein Impfstoff die Situation verursacht hat und ich deswegen alles beim Alten lasse.«

          Ich bin tatsächlich enorm dankbar für die Erfahrung (auch wenn sie sich im Augenblick des Erlebens nicht so angefühlt hat). Es war, als habe das Leben gesagt: Hey Martin, kümmere Dich JETZT darum, dann hast Du später keinen irreparablen Schaden.

          So gesehen ist dieses Erlebnis für mich wie ein Segen. Wie ein Neubeginn, der mir geschenkt wurde, und auf den ich mich enorm freue.

          Antworten
  23. Hallo Martin, deine Schilderung berührt mich und ich hoffe du weißt jetzt wirklich was du gesundheitlich für „Dich“ zu tun hast. Wenn du dir da noch nicht ganz sicher bist, tausche ich mich auch gerne mit dir über meine Erfahrungen aus und freue mich gleichzeitig auf eine weitere geschäftliche Zusammenarbeit mit dir, es ist Zeit dafür.

    Antworten
    • Gerne. Melde Dich einfach. ;)))

      Antworten
  24. Hallo Martin, da hat dir das Universum ein großes Geschenk gemacht. Oft verstecken sich die besten Geschenke in einer hässlichen Verpackung. Schön zu hören, dass es dir schon wieder besser geht und du die deutliche Warnung ernst nimmst. Wie sagte Einstein mal: Das Gleiche zu tun und ein anderes Ergebnis zu erwarten, ist die Definition von Wahnsinn.
    Jetzt kannst du 2x im Jahr Geburtstag feiern 🙂

    Antworten
    • Stimmt! Danke.

      Antworten
  25. Lieber Martin,

    vielen Dank für’s offene Teilen und ich freu mich sehr, dass Du Glück im Unglück hattest, es Dir wieder gut geht und Du voller Elan bist. Aber irgendwie sagen mir Deine letzten Zeilen, dass Deine empfangene Botschaft: „Es hatte zu mir gesagt: Pass auf Dich auf. Geh gut mit Deinem Körper um.“ noch nicht ganz angekommen ist. Es hört sich schon wieder nach Vollgas an… 😉
    Glg auf jeden Fall, bleib gesund und in der guten Energie.
    Michaela

    Antworten
    • Danke, Michaela.

      Der Auslöser für meinen Stress war interessanterweise nicht so sehr, dass ich zuviel zu tun hatte. Im Gegenteil: Ich war eher unproduktiv. Es war vielmehr das Thema »Schattenreich«, das mir nahe gegangen ist.

      Nichts desto trotz hast Du vollkommen recht: Es geht nun definitiv darum, meine köperliche Gesundheit durch Sport, andere Ernährung, Pausen etc mit in die Liste meiner Prios aufzunehmen. Denn die hatte ich in der Tar immer als selbstverständlich angesehen.

      Danke für Deine lieben Wünsche…

      😉

      Martin

      Antworten
      • Yep, körperliche Gesundheit als selbstverständlich anzusehen ist ungefähr so, wie das eigene Auto als für ewige Zeiten funktionstüchtig anzusehen – ohne irgendetwas dafür tun zu müssen.

        Antworten
  26. Lieber Martin,
    ich hatte dir damals eine selbstgemachte Grußkarte per Mail geschickt und war schon in Sorge, warum du dich erst so viel später gemeldet hattest.
    Ich bin soooo froh, dass du die Alarmzeichen erkannt hast und zum Krankenhaus gefahren bist. Von wegen Männer haben ja nix und brauchen auch keinen Arzt und solche Dinge.
    LG Astrid

    Antworten
    • Durchschaut! ;D

      Antworten
  27. Mein lieber Schwan! Glück im Unglück. Was ein Erlebnis…
    Ich schließe mich den anderen an. Auch wenn Arbeit Energie gibt – take care.
    Alles Liebe Martin!

    Antworten
    • Danke. Mache ich. ;))

      Antworten
  28. Ich hoffe es geht dir bald wieder gut.
    Schlaganfall ist echt sch… Aber du hattest ja Glück gehabt.
    Pass auf dich auf. Was zu tun ist, haben dir die Medicusse zur Genüge gesagt.
    Ich kann dir nur gute Besserung wünschen, und ein frisches neues Leben.
    Genieße alle Tage von deinem neuen Leben.

    😀

    Antworten
    • Hi Arne

      es geht mir schon länger wieder gut. Und die körperlichen Symptome waren echt gering.

      Danke für Deine Wünsche.

      😉

      Martin

      Antworten

Kommentar absenden

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.