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Pronoia: Die Kraft, jede Herausforderung in einen Erfolg zu verwandeln (Teil 1 von 5)

Paul Ferrini hat einmal sinngemäß gesagt, dass wir nicht alle Geschenke des Lebens erkennen, weil einige von ihnen in einer wirklich miserablen Verpackung zu uns gelangen. Oft in Form eines Scheiterns oder eines Rückschlags oder einer Verletzung.

Manche Geschenke sind so hässlich verpackt, dass wir eine Art „Paranoia“ entwickeln, dass sich das Leben gegen uns verschworen hat.

In dieser 4-teiligen Serie werde ich Dir einen Coaching-Prozess vorstellen, der auf der Antithese von „Pronoia“ beruht: Dass sich das Leben für uns verschworen hat, damit wir glücklicher und erfüllter leben können.

Und damit der Artikel nicht in seichtes „Bla, Bla“ abdriftet, werde ich das Ganze anhand eines heftigen, und überaus schmerzhaften Erlebnis erläutern, das mir persönlich sehr zu schaffen gemacht hat – und das ich durch den „Pronoia-Prozess“ in etwas für mich Wunderbares verwandeln konnte.

Und wer weiß: Vielleicht kann er Dir ebenfalls helfen, eine Deiner aktuellen, großen Herausforderungen als Sprungbrett in Deine eigene Kraft zu verschaffen.

Fangen wir mit dem „Geschenk“ an, das mir das Leben unlängst kredenzte.

Bevor ich jedoch beginne: Dies ist keine Klage gegen die Person, mit der ich in der Situation zu tun hatte. Es geht hier ganz allein um mich, und wie ich auf eine Situation, die ich sonst gut hätte wegstecken können, reagiert habe.

Ein scheinbar hässliches Geschenk

Alles ging damit los, dass jemand eine Vereinbarung in genau dem Augenblick brach, in dem ich seine Unterstützung am dringendsten gebraucht hätte.

Statt seine Zusage einzuhalten, ließ er mich im: Stich. Und so fühlte es sich im wahrsten Sinne des Wortes auch körperlich für mich an: In meinem Rücken pochten tausende kleiner Nadelstiche, während etwas Namenloses meine Brust zusammendrückte und ich Atemnot bekam.

Ohnmächtig spürte ich, wie ich in einen Strudel von Angst, Ärger und Hilflosigkeit gesogen wurde. Ich versuchte verzweifelt, gegen den Strom zu schwimmen, in dem ich meinen emotionalen Durcheinander mit Worten Ausdruck verschaffen wollte. Aber das machte es nur schlimmer. Mein Gegenüber fühlte sich angegriffen und begann sich zu verteidigen – worauf ich noch gereizter reagierte.

Schließlich verfiel ich in ein Schweigen, während mein Gesprächspartner weiter argumentierte.

Und während seine Worte auf mich einprasselten, wurde mir mit einem Schlag zweierlei klar.

Erstens:

Ich war in einer Retraumatisierung gefangen.

Dass mein Gegenüber seine Zusage zurückzog, mochte sich für mich subjektiv unangenehm anfühlen – aber faktisch war das alles nicht wirklich schlimm. Mehr noch: Unter anderen Umständen hätte ich es vollkommen in Ordnung gefunden und ihm sogar dazu geraten, einen Rückzieher zu machen. 

Die Gefühle, die ich jetzt verspürte, hatten also mit der Situation selbst herzlich wenig zu tun. Tatsächlich war eine längst vergangene und deswegen auch vergessene, aber immer noch schmerzende Wunde aus alten Zeiten angetriggert worden.

Das Zweite: „Etwas“ war jedoch anders als früher.

Während meine Gefühle und Gedanken aufgepeitscht durcheinander wirbelten, war ich: Wach. Bewusst. Klar.

Und ich verstand, dass gerade mein autonomes Nervensystem die Führung übernommen hatte. Ein Teil unseres Gehirns, der automatisch einsetzt, wenn wir Gefahr wittern, aber keine schnelle, friedliche Lösung finden können: Erst macht der sogenannte Sympathikus-Nerv mobil und pumpt uns mit Kraft auf, damit wir aus der Situation flüchten zu können. Gelingt das nicht, geht er zu Angriff über. Sollte das jedoch ebenfalls unmöglich sein, übernimmt der Parasympathikus die Regie und befördert uns in einen Zustand des Eingefrorenseins. 

All das wurde mir bewusst, ohne dass ich meine Gefühle zügeln konnte. Aber wenigstens gab es „etwas“ in mir, dass mein emotionales Durcheinander beobachten konnte, ohne mich darin vollständig zu verlieren.

In dem Augenblick wurde die Telefonleitung unterbrochen. Während ich verwirrt auf mein Smartphone starrte, erschien eine WhatsApp auf dem Display. Eine gute Freundin bedankte sich bei mir : „Es hat mir sooooo gut getan, dass Du gestern für mich da warst“, schrieb sie mir, „Als wenn das kleine, orientierungslose innere Kind in mir beruhigt wird. Dafür danke ich dir sehr.“

Worte können kaum beschreiben, wie gut es mir tat, ausgerechnet jetzt etwas Wohlwollendes zu lesen.

Mehr noch: Mir kam es mir so vor, als ob in ihren Worten eine Botschaft verborgen war, die sich an mich richtete:“Was Du jetzt gerade spürst, Martin, ist eine alte Wunde aus der Kindheit.“

Ich schrieb meiner Freundin eine kurze Danke-Nachricht (was meiner Stimmung einen weiteren Stupser in Richtung Wohlbefinden bescherte) und ließ anschließend  meinem vorherigen Gesprächspartner ebenfalls eine WhatsApp zukommen: Ich bräuchte eine Pause und würde mich wieder melden.

Wenig später rief eine andere Freundin an. Eine Heilerin. Zufall? Fügung? Egal. Es war auf jeden Fall ein Segen. Sie half mir, mich zu stabilisieren, und so nahm der Tag doch noch einen einigermaßen guten Ausklang (danke Michaela).

Und hier an dieser Stelle beginnt meine eigentliche Geschichte. Denn in den nächsten Tagen pochte der Schmerz immer noch in mir. Und wie zuvor, konnte ich beobachten, wie er mich immer wieder in mein ganz eigenes Dramaland hineinzuziehen versuchte. In einen Zustand aus Schmerz, Misstrauen und Ärger. 

Ein krasser Kontrast zu sonst, übrigens. Denn die meiste Zeit kann ich eine Art innerliches Strahlen in mir spüren. Ein Sonnenschein, der zwar durchaus mal von ein paar dunklen Wolken verdeckt werden kann. Aber meist nicht lange.

Das war jetzt anders. Sobald ich ins Dramaland-Gefühl von Ärger und Ängsten abdriftete, war ich wie abgeschnitten. Kein Draht mehr zu meiner intuitiven Intelligenz, zu meiner, wie ich sie gerne nenne: Inneren Stimme.

Ich versuchte ein paarmal, mich mit ihr zu verbinden. Ging nicht. Die unangenehmen Gefühle glichen dem ohrenbetäubenden Jaulen von Sirenen, die das leise Flüstern der Innere Stimme massiv übertönten. Keine Chance für eine Intuition.

Statt Sonnenschein durchwaberte vielmehr ein düsterer Nebel meine Gedanken: „Du musst Dich schützen, Martin. Du siehst doch, man kann einfach keinem vertrauen. Bist schön blöd gewesen, dass Du darauf reingefallen bist.“

Auf diese Gedanken reagierte mein Körper wiederum mit Beklemmungen. Ein klares Zeichen, dass ich mich gerade in etwas Unseliges verirrte. Die unangenehmen Gefühle heizten meine Gedankengänge jedoch noch weiter an: „Merkst Du, wie schlecht’s Dir geht? Das hast Du alles diesem Menschen zu verdanken“.

Ein Teufelskreis: Je negativer ich dachte, desto unangenehmer fühlte es sich in meinem Körper an – was meine negativen Gedanken erst recht befeuerte.

Hilfe!

Aber bei all dem war ich wie gesagt: vollkommen klar. Der Schmerz war da, aber „ich“ reagierte nicht auf ihn. Nur wenn etwas sehr stressig wurde, spürte ich sehr wohl eine Tendenz, gereizt zu reagieren: Die Gefühle wallten in mir auf, während ich mich gleichzeitig gedanklich mäßigen konnte. Nicht schlecht für den Augenblick. Aber das konnte kein Dauerzustand bleiben.

Und so begann ich mich zu fragen: Wie kommt man aus dieser Art von Teufelskreis raus? Meine bisherige Antwort (lass Dich von der „Inneren Stimme“ führen), funktionierte nicht.

Was also kann man tun, wenn das autonome Nervensystem so außer Rand und Band gerät, dass in einen eskalierenden Teufelskreis gerät? Genau das erfährst Du in Teil 2, der Pronoia Serie.

22 Kommentare

  1. Indem du dies mit deinen Leser*innen teilst, lieferst du nicht nur ein Beispiel für deine Offenheit, die ich sehr an dir schätze, sondern auch einen hilfreichen Anstoß dafür, mit Enttäuschung und Verzweiflung anders umzugehen, einfach in Betracht zu ziehen, dass es möglich ist, mit solchen Erfahrungen und deren Folgen neu und befreiend umzugehen. Ein herzliches Dankeschön dafür. I

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    • Gerne!

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  2. Hallo lieber Martin,
    es ist wirklich sehr traurig zu hören, daß Du auch so eine bittere Erfahrung machen müsstest.

    Du bist so ein wunderbarer Mensch, wo ich immerwieder von Deiner Großzügigkeit erstaune.
    Denn ich kenne hier in Türkei einige Psychologen, die nicht Mal Dein Kümmerversion sein könnten.
    Sie besitzen nicht Mal ein Bruchteil von Deinen Methoden und von Deiner Intelligenz.. und kassieren so viel Geld.

    Ich musste auch Anfang dieses Jahres eine ähnliche Erfahrung machen..
    Mein 6 monatiger Projekt-Arbeit ist von einem Professor, mit dem ich zusammen am Projekt gearbeitet hatte, gestohlen worden. 40 Seiten habe ich geschrieben und ihm ausgehändigt. Er hat in dem Projekt einiges geändert, auf seinen Namen signiert und 100.000 Dollar kassiert. Ich habe nichts bekommen; weil ich ihm vertraut hatte und kein Vertrag gemacht hatte. Ich habe fast 3 Monate lang darüber geweint.

    Es waren meine jahrelange neurobiologiche Recherchen.
    Es tut mir immernoch weh, wenn ich daran denke, daß er mein Projekt auch woanders benutzen wird.
    Bis jetzt habe ich keine Antwort gefunden, warum ich die Erfahrung machen musste…
    Liebe Grüße
    Derya

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    • Liebe Derya,

      Ich bin gerade auf deinen Kommentar gestoßen und meine innere Stimme hat mir gesagt, dass du die Erfahrung deshalb gemacht hast, damit du in Zukunft Verträge abschließen wirst wenn es um noch viel mehr Geld geht. Du hast also einen geringen Preis gezahlt um eine Erfahrung zu machen, die für einen größeren zukünftigen Gewinn sorgen wird. Nur, dass sich das jetzt noch nicht so anfühlt;-) Ich wünsche dir, dass du die Trauer über diese Erfahrung bald loslassen kannst! Liebe Grüße, David

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      • Cooles Refraiming, David!
        Ich kenne das nur im Zusammenhang, wenn Partner/innen gehen: „Wenn Halbgötter gehen, kommen Götter.“ dies auf alle Lebenssituationen zu beziehen macht gerade richtig Spaß!
        Herzlichst Ute

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      • Lieber David,
        vielen herzlichen Dank für Deine ermutigenden Wörter. Gewiss werde ich das nächste Mal einen Vertrag abschließen. Was ich gerade denke ist, wie schade, dass man sein eigenes Wissen so sehr unterschätzt… ?¿ 😉

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        • Und wie schön, dass Du gerade Deinen Wert entdeckst!

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    • Hi Derya

      danke für das nette Feedback, das mich echt freut.

      Davids Beitrag finde ich super.

      Dem möchte ich hinzufügen: Frag Dich nicht, warum etwas geschehen ist. Sondern wozu es gut ist.

      Bei der Frage nach dem „Warum“ suchst Du nach Ursachen, die Du vielleicht nie wirklich finden kannst. Vielleicht weiß nicht mal der Professor, warum er so gierig gehandelt hat. Irgendeine Geschichte aus seiner Kindheit. Oder aus einem anderen Leben. Who knows…

      „Warum“ orientiert einen immer auf die Vergangenheit, die eh nie zu ändern ist und hält einen in einer Opferrolle gefangen.

      Wenn Du Dich fragst, „wozu“ etwas gut ist, orientierst Du Dich auf den „Nutzen“ der Erfahrung. Darauf, das Beste aus der Vergangenheit herauszuholen. Etwas wichtiges zu Lernen, um es in Zukunft anders und besser zu machen.

      Mehr dazu hier im Blog in Kürze.

      🙂

      Martin

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      • Lieber Martin,
        vielen herzlichen Dank für Deine Antwort. Ich habe (Dich) verstanden. Mit Deinen Beiträgen findet eine große Veränderung/Transformation in meinem Leben statt. Ich warte mit großer Neugier auf das kommende Webinar. God bless you !!

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    • Liebe Derya, deine schmerzliche Erfahrung tut mir sehr leid. Ich umarme dich. Icherlaube mir zu kommentieren, Weil ich in den achtziger Jahren im Studium eine ähnliche Erfahrung machte, und Ich jetzt ganz anders darüber denke als damals. Dennoch finde ich unsere Erfahrungen sehr ähnlich. Ich habe damals wegen des Verlustes der Arbeit (ein Jahr) Mein Studium abgebrochen. Ich las damals den Roman ,der Kongress‘ , Dass ließ mich den Unibetrieb als Ganzes durch schauen und meine Resonanz dazu verstehen, was dem entspricht was dein Professor getan Hat für macht und Geld. Heute sehe ich es so, dass ich mir sehr gut überlegen muss ob ich bereit bin in eine Institution für die gesellschaftliche Anerkennung des Abschlusses einen Preis zu bezahlen der meine Seele auffrisst. Alles weitere wirst du in der Arbeit mit Martin hier auflösen und entwickeln können, das ist auch weit davon entfernt was es vor knapp 40 Jahren gab. Ich komme von der Psychoanalyse und bin der Entwicklung der Psychotherapie im Westen inspiriert vom Osten sehr verbunden.Die Psychoanalyse kann meiner Einschätzung nach als Therapie nicht mithalten, obwohl ihrer Sprache(Benennung psychischer Prozesse) und Forschung so viel zu verdanken ist. Dass du drei Monate weinen konntest ist ein Geschenk. Das Leben fordert von uns immer wieder ein neues Commitment, als würde es fragen: willst du das wirklich? Willst du es in diesem Preis? Du kannst dir selbst die Frage stellen was würde die Liebe tun. Heute wissen wir dass es essenziell ist aus der Motivation durch Angst in die Motivation durch Liebe über zu gehen, Und immer der Spur zu folgen für etwas zu gehen, ich komme ja noch aus einer Zeit wo man alles was man nicht wollte bekämpfte und Rebellion eine Tugend war. Jetzt wissen wir dass wir verstärken was wir ablehnen. Aber du kennst ja schon Martins Programm für das Ja zu jedweder Erfahrung. Du kannst dich auch auf den Weg machen immer tiefer deine bestimmenden Glaubensmuster zu erforschen. Unabdingbar ist auch das entwickeln unseres liebevollen inneren Beobachters, Mindfullness. Wir lernen dass es Dinge gibt in unserem Leben die wir nicht machen können, wären wir aus einer Programmierung kommen was wären wir nur gut und richtig wenn wir das endlich alles perfekt hinkriegen. Möglicherweise veranlasst dich eine für starke Erfahrung sehr genau hin zu schauen, vielleicht auf Leben und Tod hin zu schauen, vielleicht wirklich alte Programmierungen und Traumata zu heilen, an die du dich gar nicht bewusst erinnerst. An uns ist es jetzt zu verstehen,wer Wir wirklich sind , in der Großartigkeit am Leben zu sein zu erwachen, das fängt ganz klein an. Du hast ja eine große Herausforderung kreiert, die Lösung könnte ganz parallel laufen wenigstens Beispiel, und du könntest deine eigene Intuitive Intelligenz in Bezug auf deinLeben hier entwickeln und lernen die richtigen Fragen zu stellen und auf die richtige Art um Unterstützung zu bitten, Auch hier stimme ich Martin zu wir müssen uns in das was wir erreichen wollen bereits vorweg hineinversetzen. Deine Arbeit kann eine tolle Chance sein denn all diese Bewusstseinstechniken lassen sich an realen Aufgaben am besten manifestieren/ üben/ praktizieren. Wahrscheinlich musst du ein paar weichen umstellen. Ja ich halte es für einen Fehler dass ich damals abgebrochen habe ohne etwas Besseres zu kreieren. Zu diesem Zweck ist es immer günstig Projekte zu Ende zu führen und während dessen schon das nächste zu kreieren und wenn man sie unbedingt abbrechen muss, keinesfalls ersatzlos in die Lehre, außer man geht auf eine Art Jakobsweg oder Vision Quest Und plant diese Orientierungsphase per Entscheidung .Alles Liebe für dich, Segen und die Kraft des Universums sind mit dir.

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  3. Lieber Martin, ich kann das gut nachvollziehen, ich kenne den Druck in der oberen Brust und im Hals, es ist als schnürt dich etwas ab, ein rießiger Schrei. Ich hatte ihn genau jetzt und habe den immer wieder, er taucht sehr schnell und spontan auf und so wirklich gelöst habe ich ihn nicht. Aber als ich gerade meine E-mails gecheckt habe und von deinem Selbstlernkurs gelesen habe ist es wieder ganz weit geworden. Jetzt wo ich diesen Blockartikel lese, hat es wieder zu gemacht und ich fühle in dem Moment den Schrei. Deine Frage hat mich inspiriert und ich bekam als Antwort, lass dich führen, lass dich an der Hand nehmen, dann wird es wieder weit. Ich melde mich für deinen Selbstlernkurs an, auch wenn ich schon so viele Ausbildungen habe, es wird einfach weich und weit. Du bist wirklich ein Geschenk mit deinem Sein und da will ich ja auch hin!

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    • Go for it, Ursula.

      Was Dich inspiriert, was Dich „weit“ macht, sind nicht meine Worte. Sondern etwas in Dir, dass weit denkt, das sich angesprochen fühlt und das in Resonanz geht.

      Was ich oben im Blog beschrieben habe, war ebenfalls alles nur meins. Worauf ich in der Situation reagiert habe, hatte nichts mit der Person und der Situation zu tun. Im Gegenteil: Es ist dort faktisch nichts Schlimmes passiert. Es war nur eine alte Wunde, die sich angetriggert fühlte.

      Und in den nächsten beiden Teilen der Blog-Geschichte (das war ja „nur“ Teil 1), möchte ich zeigen, wie man da rauskommt.

      🙂

      Martin

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  4. Lieber Martin,

    ich fühle deinen Kummer mit und wünsche dir von Herzen, dass du ihn überwinden kannst. Allerdings betrübt mich, dass ich als sprituelles Medium mit über 20-jähriger Erfahrung sehr deutlich spüre, dass deine Darstellungen nicht wirklich deinem Erleben entsprechen. Ich will dir keine Unehrlichkeit oder gar marketingmotivierte Mitleidsheischerei unterstellen (du weißt selbst, dass du dafür die „Resonanz-Quittung“ bekämst), aber es fehlt Deinen Worten einfach die „innere Stimmigkeit“. Du wirst bei meinen Worten wissen, was gemeint ist. Und ich wünsche dir, dass es dir gelingt, deine innere Wahrheit so zu finden, dass du dich wirklich genau dem stellen kannst, was dich wirklich bedrückt. Möglicherweise musst du dafür noch einen tieferen Abgrund durchqueren. Aber es wird sich auszahlen. Das sagt mir meine spirituelle Liebe zu dir mehr als deutlich. Und deine Selbstliebe dir sicher auch.

    Namaste,
    Nandana

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  5. Wenn ihr mich fragt, dann meint Martin sein Buchprojekt, in das er letztes Jahr so viel Zeit und Energie investiert und das er auch mit großem „Traaraa“ angekündigt hat. Aber das dann auf einmal nicht nur sang- und klanglos von der Bildfläche verschwand, sondern von Martin sogar in seinem Blog akribisch gelöscht wurde. Warum das? Ich habe glaubwürdige Hinweise erhalten, dass der Verlag seine Veröffentlichungszusage zurückgezogen habe. Was Martin auf Nachfrage von mir zwar geleugnet hat, aber wie glaubhaft ist das?

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    • Lieber Rolf

      nö, Irrtum. Darum ging es bei der Situation oben im Blog nicht.

      Und auch wenn Du mich immer wieder in meinem Blog drängelst, was mit meinem Buch ist: Ich schreibe zu dem Thema, wenn die Zeit reif dafür ist.

      Also hör bitte mit Deinen Zudringlichkeiten auf. Ich finde das unangenehm und irgendwie auch ein bisschen schräg.

      Gruß

      Martin

      Antworten
      • Unangenehm und ein bisschen schräg finde ich, dass du erst so ein großes Bohei machst und dann jedwede Erklärung schuldig bleibst. Du stellst dich immer als so offen und ehrlich da. Was soll das also?

        Antworten
        • Genau das habe ich mir gedacht, Rolf.

          Aber Du unterliegst einem gravierenden Irrtum: Ich bin Dir überhaupt nichts schuldig.

          Wann ich über welches Thema was und wie schreibe, ist ganz einfach meine eigene Sache.

          Und es ist Deine Sache, zu entscheiden, ob Du was lesen magst oder nicht. Das ist Deine Freiheit.

          Darum zum letzten Mal, lieber Rolf: Kommt Zeit, kommt Buch, kommt Story dahinter.

          🙂

          Martin

          Antworten
          • Selbstverständlich. Du kannst dich natürlich verhalten, wie du willst. Und andere damit natürlich auch enttäuschen. Aber das Verstecken der Wahrheit ist dir ja offensichtlich so megawichtig, dass du das in Kauf nimmst. Deine Angst vor dem Offenkundigwerden der Wahrheit muss groß sein.

    • Lieber Rolf Köster,
      geht es Dir darum, das Du gespannt und fasziniert warst über das Buchprojekt von Martin und Dich plötzlich gewundert hast, dass es ohne Erklärung plötzlich von der Bildfläche verschwand?

      Hast Du dann vermutet da steckt mehr dahinter und weil es keine (in Deinen Augen) plausible Erklärungen dazu gab und für Dich somit nicht nachvollziehbar war?
      Bist Du irritiert weil Martin, der bisher den Eindruck machte immer offen und ehrlich zu sein, in deinen Augen, vielleicht nun etwas verheimlichen würde?
      Hat Martins Art hier zu antworten Dich dann noch mehr irritiert und auch sauer gemacht weil es dir eigentlich doch um Klarheit und das Interesse am Buch ging?
      Ist dir Vertrauen, Ehrlichkeit und Verlässlichkeit generell sehr wichtig?
      Währe es schön, wenn gesehen wird, dass Du eine gute Intention hattest hier zu schreiben und Martin eigentlich nicht nerven wolltest?

      Währe se super, wenn Du Dich so ausdrücken könntest, dass Du gehört und verstanden wirst mit Deiner guten Intention dahinter und dann vielleicht auch andere Reaktionen von Martin erhalten würdest?

      Fühlst Du dich jetzt mehr gesehen und verstanden oder liege ich komplett falsch mit meinen Vermutungen?

      LG
      Nathalie

      Antworten
  6. Jemand, der nicht schreibt, wird das vielleicht nicht verstehen, aber: Dieses Buch ist wie mein Baby.

    Da steckt unglaublich viel Herzblut und Leidenschaft drin.

    Und für mich ganz persönlich ist es mit Abstand das Beste, das ich je geschrieben habe.

    Ich habe mit dem Buch was Spannendes vor, das ganz einfach Zeit braucht.

    Und darum bekommt es von mir genau die Energie, die Zeit und die Liebe, die es braucht, damit es genau so wird, wie es der Inhalt und die Botschaft verdient.

    Antworten
    • Lieber Martin,

      ist Dir wichtig, das Menschen die hier schreiben Deine Beiträge wertschätzen und wenn sie irritiert sind Dich lieber fragen, anstatt Behauptungen aufzustellen oder gar Gerüchte zu vermuten.
      Möchtest Du das gesehen wird, „DAS HIER“ ist ein freiwilliger Beitrag von Dir und DU ALLEINE entscheidest, wann wie und was veröffentlicht wird?
      Ist Dir wichtig, das Menschen darauf vertrauen, dass Du gute Gründe für Deine Entscheidungen hast und wenn Du etwas für Dich behältst, es eher damit zu tun hat, das so ein Buch Projekt (wie ein Baby) einfach seine Zeit braucht, um zu reifen und es schon zum richtigen Zeitpunkt aufgeklärt wird, warum es so ist wie es gerade ist?
      Möchtest Du Ruhe haben, anstatt immer wieder zu antworten warum, wieso, weshalb und Deine Zeit sinnvoll Nutzen?

      Fühlst Du Dich jetzt mehr gesehen und verstanden oder liege ich komplett falsch mit meinen Vermutungen?

      Ich wünsche Dir gutes gelingen und Danke Dir, dass es Dich gibt!
      Bitte nimm dir allen RAUM und alle ZEIT der Welt die DU BRAUCHST. 🙂

      LG
      Nathalie

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      • Liebe Nathalie

        ja, danke! Ich fühle mich sehr gut von Dir gesehen.

        Alles Liebe

        Martin

        Antworten

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