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Mit der „Inneren Stimme“ den richtigen Partner finden?

Als mir das erstemal jemand schrieb, dass er durch den Kurs „Finde Deine Innere Stimme“ einen neuen Liebespartner gefunden hat, hielt ich das offen gestanden für Zufall.

Aber als dann mehr Rückmeldungen in dieser Richtung eintrudelten, wurde ich neugierig.

War es wirklich möglich, durch seine Innere Stimme, seine Intuition, genau den oder die Richtige zu finden?

Das wollte ich genauer wissen, und so begann ich bei den Teilnehmenden nachzuhaken.

Auf diese Weise kam schließlich dieses Interview mit Anja zustande, die sehr frank und frei schildert, wie sie nach längerer Zeit des Solo-Daseins auf ihren Partner gestoßen ist.

Hier einige Anmerkungen:

Führen lassen
In meinen Gesprächen schilderten die Teilnehmenden, dass sie im Vorfeld eine Menge Dinge probiert hatten – und nichts davon hatte so recht funktioniert. Bis sie schließlich losließen. Anja betont in dem Interview, dass sie während des Kurses „Finde Deine Innere Stimme“ die Aufgabe, den Richtigen zu finden, abgegeben hat. „Ich habe darum gebeten, dass ich in irgendeiner Form geführt werde. Dass ich dorthin geführt werde, wo ich sein soll zur rechten Zeit.“

Zufall oder Fügung?
Anja schildert in dem Interview, wie sie quasi „ausversehen“ auf ihren Partner getroffen ist.

Das spiegelte sich auch in einem Interview mit einer anderen Frau wieder, die ihren Partner über eine Partnerbörse kennengelernt hat. Ihr Profil hatte schon längere Zeit in der Plattform gestanden, aber es war einfach nichts geschehen. Irgendwann entschied sie sich dann, das brachliegende Profil zu tilgen – und entdeckte ausgerechnet beim Löschvorgang, dass gerade in dem Augenblick ein Interessent online war. Die beiden kamen ins Gespräch, und daraus entstand dann eine intensive Liebesbeziehung.

War das nun Zufall? Oder Fügung?

Anja meint in dem Interview: „Ich glaube, dass es Fügung war, und ich glaube auch, dass es [damit zusammenhing], dass ich völlig losgelassen habe und mit nichts gerechnet habe…. Wir waren an dem Abend in der Situation, dass es für uns Beide ging. Ich glaube, eine Woche vorher oder eine Woche später hätte das Ganze nicht funktioniert.“

Und wenn Du Dir das Interview oben anhörst, wirst Du vermutlich merken, wie geplättet ich wegen der „Wohnungsgeschichte“ (Minute 9.15) war.

Der etwas andere Partner
Interessanterweise raten ja viele Single-Experten und Expertinnen, sich ein genaues Bild von Ihrem Wunschpartner zu machen. In meinen Gesprächen mit denjenigen, die ihre wahre Liebe gefunden haben, gewann ich einen anderen Eindruck. Anja: „Eigentlich hatte ich den ja nicht so bestellt…“

Für die Partnerbörsen-Frau entsprach der Neue ebenfalls nicht unbedingt ihrem gewohnten Beute-Schema (so drückt es ja auch Anja aus).

Aber der Neue war für Sie genau der Richtige – nicht nur in Liebesdingen, sondern auch was ihre Herausforderungen anbetraf. Er drückte schon mal ab und zu das passende Knöpchen (herrlich, wie man in solchen „Livesituationen“ doch am besten testen kann, wo man in seiner Entwicklung steht). Aber auch wenn es mal Stress gegeben haben mag: Die Beiden hielten zusammen.

Vielleicht verleiten uns ja der in Werbung und Hollywood-Schinken gehegte Mythos des perfekten Partners, zu sehr in die falsche Richtung zu schauen. Die echte, die wahre Liebe findet man, so scheint’s, nicht in medialen Traumbildern. Sondern im realen Leben um die Ecke.

Und wie sehr diese Formel aufgehen kann, bringt Anja auf bewegende Weise auf den Punkt: „Wir beide sind immer noch heute – es ist ja über 3 Monate her – fassungslos, was uns da passiert ist und es ist sensationell. Und es hört nicht auf, es ist großartig, und es fühlt sich toll an.“

Weitere Infos zum Thema „Innere Stimme“

Mehr über die „Innere Stimme“ lernen
Der gratis Schnupperkurs „Finde Deine Innere Stimme“

Der Kurs: Finde Deine Innere Stimme

4 Kommentare

  1. Hallo, das ist eine schoene Geschichte und ich wuensche viel Glueck, dass die Combo haelt. Die Verben „zulassen“ und „loslassen“ sind enorm wichtig, auch wenn man z.B. nicht fremd bestimmt durch die Welt laufen will. Zumindest fuer mich. Und man muss unterscheiden koennen was real ist und was Traum. Hilft ungeheuer. Herr Weiss, Ihre Website und Ihre Beitraege sind so schoen, sie machen mir immer wieder Mut. Im Moment kaempfe ich gerade mit der grossen Langeweile in meinem Job und heute habe ich mir einfach frei genommen (so was geht, wenn der Chef mal von zu Hause arbeitet). Ich suche Abhilfe in den Alpen beim Mountain biken, habe gerade meine Uebungsleiter Lizenz erneuert, einen Naehkurs gemacht, trotzdem die meiste Zeit sitze ich in diesem Job, der mich gar nicht mehr ausfuellt. Mit 57 ist es jedoch schwer noch zu neuen Ufern zu schwimmen, zumindest ist es erheblich schwerer, als wenn ich 37 waere. Ich habe schon viel erlebt und viel gemacht, aber jetzt bin ich an einem Punkt angelang, wo ich nicht so recht weiter weiss, wie ich was wirklich aendern kann. Beziehungen zum anderen Geschlecht finde ich viel zu kompliziert, als dass ich mich momentan darauf „einlassen“ mag (schon wieder dieses „let it be“…). Ich glaub jetzt einfach mal an die Fuegung. Herzliche Gruesse und ein schoenes Wochenende, Claudia Hahn

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    • Liebe Frau Hahn,

      dieses Interview will Ihnen Mut machen, an eines zu glauben.

      Nein, das stimmt nicht so ganz.

      Es will Ihnen Mut machen, einem zu vertrauen.

      Sich selbst.

      Sie, Anja und ich: wir alle haben in uns eine Art „innerer Stimme“, „Seele“, „Intuition“, die uns zu dem führen kann, was wir wirklich wollen.

      Gerade eben, bevor Ihr Kommentar hereinkam, telefonierte ich mit einem Teilnehmer, der auch das Interview gehört hatte. Er erzählte mir, dass er vor einigen Jahren mal mit seiner Frau zusammengesessen und eine Skizze von ihrer gemeinsamen Zukunft entworfen hatte. Zwei Seiten, dicht beschrieben. Darunter eine Liste all der Elemente, die sie sich für ein neues Haus wünschten (Lage, Kindergarten 50 meter entfernt) und so weiter.

      Er vergaß das Ganze, und als er dann einige Jahre später kurz vor der Grundsteinlegung stand, fiel ihm der Zettel wieder in die Hände. Er war baff, wie präzise seine Wünsche umgesetzt waren (inkl. des Kindergartens in der Nähe) „Das war schon irre“, erzählte er mir, „wenn ich versucht, das alles genau so hinzubekommen, hätte ich mich totgesucht. So hat das alles irgendwie alles von alleine geklappt.“

      Zufall, dass dieses Gespräch gerade jetzt stattfand?

      Wer weiß…

      Darf ich Sie dennoch einladen, heute einfach mal Ihren Wunsch nach einem beruflichen Wechsel abzuschicken? Einfach mal aufzuschreiben, wie Sie es am liebsten hätten. Und es dann einfach los- und geschehen zu lassen?

      Sie haben nichts zu verlieren (außer Langeweile und Frust).

      Und viel zu gewinnen…

      😉

      Martin Weiss

      Antworten
  2. ein sehr spannender artikel über eine „wahrheit“, die dem gängigen „hochglanzbild“ des idealen partners (aus der werbung) widerspricht. mut, auf sich selbst zu hören und sich nach den inneren antennen auszurichten – das wünsch ich allen, die den „idealen“ partner oder die wunschpartnerin suchen.

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  3. Hallo Martin
    Seit zwei Jahren lebe ich sehr schmerzhaft in einer in/FoF Beziehung die mir nicht gut tut. Es hat total narzisstische Züge und ich fühle mich von ihm in seinen Bann gezogen. Jeden Tag quält mich der Gedanke warum ich ihn nicht einfach loslassen kann. Ich bin kein Mensch mehr, warte auf ein Wunder. Mein Kopf sagt klar dass ich die Entscheidung treffen muss aber mein Bauch sagt Nein. Was kann ich nur machen um an die Ursache meines Verhaltens zu kommen. So kann es nicht mehr weiter gehen.
    LG gitana

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