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Liebesspiele: Was tun, wenn Deine Partnerschaft emotional heftig wird (inkl. Coachingprozess)

Partnerschaften können schnell zu einer Achterbahnfahrt der Gefühle werden.

Auf und ab.

Die Folge: Wir fangen Spielchen an.

Wir machen uns klein oder werden cool oder streitlustig.

Nichts davon bringt uns wirklich weiter.

In dem Video oben entdeckst Du, wie Du es besser machen kannst.

Aber zuvor erst ein paar Infos, warum wir uns überhaupt auf Liebesspielchen einlassen.

Viele von uns bekommen schon früh beigebracht, dass wir so, wie wir sind, nicht wirklich in Ordnung sind.

Zum Beispiel von unseren Eltern.

Denn jede Familie hat Ideale. Manche legen Wert auf Bodenständigkeit und Bescheidenheit, andere auf Leistung und Erfolg oder auf Vernunft und Ordnung.

Je nachdem, welche Ideale in Deiner Familie Trumpf waren, hast Du schnell gelernt, was akzeptabel ist – und was nicht.

„Sei nicht so laut.“

„Sei nicht so frech.“

„Sei nicht so eine Memme.“

„Sei nicht Mister Oberklug“

„Sei nicht so prollig“.

Und so begannen wir uns anzupassen. Bestimmte Anteile unseres Wesens wurden zu unserer Sonnenseite – die wir gut und gerne zeigen konnten. Andere Wesenszüge verdrängten wir jedoch – und wurden zu unserer Schattenseite.

Aber mit allem, was wir verdrängten erlitten wir auch: einen Verlust. Wer nicht mehr frech ist, kann sich nicht mehr so gut durchsetzen. Wer sich die Tränen verdrückt, weil sie ein Zeichen von Schwäche sind, verliert den Draht zu seinen Gefühlen.

Dieser Verlust tat nicht nur weh, er hinterließ auch eine Leere. Irgendetwas etwas Wesentliches fehlte uns.

Und so entstand in uns eine namenlose „Seeehn-Sucht“, die wir unbedingt stillen wollten.

Aber wo?

Im Inneren nicht. Dann also im Außen.

Vielleicht würden wir ja wieder glücklich, wenn wir beruflich erfolgreich sind.

Oder wenn wir möglichst viel Spaß haben, Partys feiern und Drogen einschmeißen.

Oder wenn wir die Liebe unseres Lebens finden.

Bingo.

Damit war das Fundament für etwas gelegt, das jede Partnerschaft zur Tortur werden lässt. Wir haben unser Glück von unserem Gegenüber abhängig gemacht.

Solange unser Partner, unsere Partnerin uns liefern, was wir so sehr vermissen – Liebe, Selbstvertrauen, Bestätigung, Sicherheit etc – solange sind wir gut drauf.

Aber was passiert, wenn unser Gegenüber keine Zeit hat? Oder unter schlechter Laune leidet? Und uns die Liebes-Lieferung verwehrt?

Wie reagieren, wenn unsere „Seeehn-Sucht“ nicht gestillt wird?

Dann wird’s schwierig. Oder?

Je nach Typ neigen wir zum Flüchten, Anpassen oder Angreifen.

Bei letzterem rasten wir zum Beispiel aus und machen dem anderen Vorwürfe:“Warum machst Du das? Du weißt doch genau, wie sehr mir das weh tut!“

Oder wir flüchten aus der Liebe. Machen dicht. Oder gar Schluss.

Viele jedoch passen sich an. Machen sich klein. Wollen dem Partner, der Partnerin gefallen.

Die Folge? Unser Gegenüber verliert den Respekt vor uns. Und wir fühlen uns schwächer, nicht selten sogar wertloser und umliebenswerter als zuvor.

Alles Spielchen, die nicht wirklich funktionieren.

In dem Video oben lernst Du einen Prozess kennen, der Dir hilft, die „Seeehn-Sucht“ zu beschwichtigen und damit das Spiel zu unterbrechen.

Und die Liebe wieder dort zu suchen, wo sie wirklich zu finden ist.

In Dir.

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