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Ist es ok, mit seiner Berufung richtig viel Geld zu verdienen?

Ich gebe es zu: Darauf war ich nicht vorbereitet.

Vor ein paar Tagen habe ich meinen neuen Kurs Quest-Kurs veröffentlicht und wurde dabei von mehreren Seiten mit ein und der gleichen Frage konfrontiert.

Ist es ok, mit seiner Berufung einen Haufen Geld zu verdienen?

Nicht etwas Geld.

Sondern richtig viel.

Will die Innere Stimme, die eigene Intuition das eigentlich? Oder will sie nicht viel lieber, dass wir alles Weltliche abstreifen und fürderhin in Armut und Demut und Bescheidenheit leben?

Ich verstehe den Konflikt. Ich habe lange Zeit sehr ähnlich gedacht.

Wenn ich zum Beispiel an meine Anfangstage als Trainer und Coach zurückdenke, fallen mir Situationen ein, wo ich mir von meiner Freundin Geld für Lehrbücher aus den USA geborgt habe – und zugleich Manschetten davor hatte, Geld für meine Coachings zu verlangen.

Irgendwann kapierte ich, dass da was faul dran war und begann, Geld für meine Arbeit zu nehmen. Aber der innerliche Konflikt blieb: Etwas Geld verdienen war ok. Viel dagegen nicht.

Bis ich eines Tages eine Geschichte hörte, die mich zum Umdenken gebracht hat.

Bevor ich sie erzähle, will ich jedoch kurz darlegen, warum es meiner Meinung nach tatsächlich etwas „ungesundes“ zum Thema Geld gibt.

Wie Geld viele Menschen in ein Drama hineintreibt
Viele Leute glauben, dass Geld glücklich machen kann. Nach dem Motto: kleiner Kontostand = kleines Glück, und hoher Kontostand = großes Glück.

Ich kenne beide Arten des Kontostandes und weiß heute: Das ist Blödsinn.

Und ich bin kein Einzelfall: Unter meinen Freunden und Bekannten gibt es einige Millionäre und sogar Multimillionäre. Und keiner von ihnen ist glücklicher als die „Normalen“. Aber auch nicht unglücklicher.

Und doch ist der Glaube weit verbreitet, dass man glücklicher wird, wenn man viel Geld hat. Anders ist die Flut an Reichtums- und Erfolgsseminaren in meiner Branche nicht zu erklären.

Aber die Überzeugung, „wenn ich erstmal xxx Geld habe, dann bin ich glücklich“, hat zur Folge, dass man jetzt unglücklich sein muss. Das Geld ist ja noch nicht da. Es fehlt. Und darum fehlen auch die Glücksgefühle, die Freude, der Spaß, das Vergnügen, die Liebe zur Arbeit.

Tatsächlich läuft der Hase aber umgekehrt: je mehr Optimismus, Freude, Lebenslust, Enthusiasmus, Begeisterung und Liebe jemand in seine Tätigkeiten hineinbringt, desto erfolgreicher kann er sein. (Nicht „wird er sein“, sondern „kann“, denn es gehören noch ein paar mehr Faktoren dazu, wie ich gleich noch darlegen werde).

Dummerweise machen es aber viele genau anders rum: Sie verdienen ihr Geld, in dem sie einem Beruf nachgehen, den sie nicht mögen.
Für die meisten wird so der Beruf zu einer Last. Einem Unglückstal. Für manchen sogar zur Hölle.

Und das Geld mag die Rechnungen bezahlen können, den Mangel an Erfüllung kann es indes nicht stopfen. Und weil der Mythos vom Geld als Glücksbringer so verbreitet ist, denken viele, dass sie einfach nicht genug Geld verdienen. Vielleicht bin ich glücklich, wenn ich Huntertausend auf dem Konto habe. Oder eine Million.

So wird eine Gier geboren, eine Sucht, deren bittere Folgen wir in den letzten Jahren als Finanzkrisen miterleben durften.

(Wen es interessiert, dem empfehle ich den Spiegel Artikel über Andrew Schiff, einem Investmentbanker, der sich in Amerika zum Gespött machte, weil er während eines Interviews ausrastete. Sein Problem: „Dass er mit seinem Grundgehalt von 350.000 Dollar nicht weit komme. Dass er seine Kinder damit nicht wie geplant auf die Privatschule schicken könnte. Dass er auf „engen“ 111 Quadratmetern hausen müsse. Dass er sich das neue Haus für 1,5 Millionen Dollar jetzt kaum mehr leisten könne. All das kulminierte in einem dramatischen Stoßseufzer: „Ich kann mir nicht vorstellen, was ich jetzt machen soll.“)

Das sind einige der Schattenseiten, die mit Geld zu tun haben. Und es ist in meinen Augen kein Wunder, dass viele Menschen deswegen sehr skeptisch auf das Thema schauen.

Nun aber zu der Geschichte, die mein Denken über Geld und die Innere Stimme ziemlich verändert hat.
Sie handelt von J.K. Rowling, der Autorin von Harry Potter.

In Ihrer Abschluss-Rede vor Harvard-Absolventen, schildert sie, dass sie Schriftstellerin werden wollte, aber ihre Eltern meinten, dass sie etwas „anständiges“ lernen sollte.

Rowling gab nach, und ihr Leben wurde in einen furchtbaren Abwärtsstrudel gezogen: “Sieben Jahre nach dem Ende meine Studiums hatte ich komplett versagt. Eine sehr kurze Ehe war gescheitert, ich hatte keinen Job, ich war eine einsame Mutter und so arm, wie man in England nur arm sein kann. Fast an der Grenze zur Obdachlosigkeit.”

“Ich will diese Zeit nicht schön reden“, so Rowling in der Harvard-Ansprache. „Dies war eine dunkle Phase meines Lebens. Und ich hatte keine Ahnung, wie es weitergehen sollte.”

Aber: “Versagen bedeutet, alles Unwesentliche loszulassen. Ich gab mir gegenüber endlich zu, das ich diejenige war, die ich nun mal war und hörte auf, den anderen etwas vorzuspielen.”

Die Konsequenz: “Ich konzentrierte meine ganze Energie in die eine Sache, die mir wirklich was bedeutete.”

Und jetzt wird es interessant. Als sie eines Tages in dieser Lebensphase mit dem Zug nach London fuhr, hielt dieser wegen eines technischen Defekts plötzlich mitten auf der Strecke an. Für mehrere Stunden. Weil Rowling zu müde war, um zu lesen oder zu schreiben, beobachtete sie eine Gruppe von Kühen, die auf einer Wiese vor ihrem Abteil grasten.

Und das war der Augenblick, der Ihr ganzes Leben verändern sollte.

Rowling beschrieb diesen Wendepunkt später in einer Rede vor der School of Library“ wie folgt:: „Ich saß im Zug und starrte auf die Kühe, ein nicht gerade sehr inspirierender Anblick. Und plötzlich erschien vor meinem geistigen Auge die Idee von Harry Potter. Ich habe keine Ahnung, was das ausgelöst hat, aber ich sah einfach dieses Bild von Harry und der Zauberschule. Ich hatte plötzlich diese simple Idee von einem Jungen, der nicht wusste, wer er war.“

Der Rest ist Geschichte: Sie folgte dieser Idee, schrieb in einsamen Cafés an ihrem Harry Potter Roman, während sie den Kinderwagen ihres Babys schuckelte.

Sie fand einen Verleger, der Roman schlug ein wie eine Bombe und zog einen märchenhaften Erfolg nach sich: Millionenfache Verkäufe. Fans, die ungeduldig um Mitternacht vor Buchgeschäften Schlange standen. Große Hollywood-Premieren.

Ein gigantischer Erfolg.

Und der für mich springende Punkt an der Geschichte: Woher kam diese Idee?

Rowling wusste es nicht. Und sie hatte auch an jenem denkwürdigen Tag in dem Zug nicht die leiseste Idee, dass dieser spontane Einfall einen ganzen Kosmos an Charakteren und Geschichten eröffnen würde.

Woher kam dieser mächtige Epos mit seinen vielen tausend Seiten?

Nicht aus Rowlings bewussten Verstand.

Sondern aus einer anderen Quelle.

Ich nenne sie die Innere Stimme. Andere würden es ihre Kreativität nennen. Oder ihre Intuition. Ihr Muse. Oder was auch immer.

Spielt keine Rolle.

Denn da sind ja nur Etiketten.

Fakt ist: Etwas in ihr hatte die Idee, wartete auf einen günstigen Augenblick, bei dem sie offen war für Eingebungen – und lieferte dann den Einfall aus.

Und offensichtlich hatte dieses etwas nicht die Bohne eines Problem damit, dass Rowling erfolgreich war. Im Gegenteil: Sie steigerte sich mit jedem Roman – bis sie am Ende im siebten einen fulminanten Höhepunkt hinlegte.

Diese Geschichte stimmte mich sehr nachdenklich.

Und sie führte mich zu einer anderen Frage: Wie viel meiner Erfolge waren eigentlich allein nur auf meine Arbeit, mein Engagement und meinen Intelligenzquotienten zurückzuführen?

Ich durchscannte meine Vergangenheit nach Erfolgserlebnissen und deren Ursachen: Und eins ums andere Mal musste ich zugeben, dass mein Anteil sehr gering war.

Früher, als ich noch Marketing gemacht habe, kamen mir die Ideen für eine Kampagne zugeflogen. Klar, ich hatte recherchiert, ich hatte nachgedacht. Aber die Lösung flatterte mir als Inspiration einfach in den Kopf.

Wenn ich Artikel wie diese hier schreibe, bin ich die meiste Zeit etwas weggetreten. „Flow“ nennen das die Wissenschaftler. Einen Zustand, in dem man ganz in seiner Aufgabe aufgeht. Und wenn ich dann aus meiner Schreiberei auftauche und den Text redigiere, kommt es mir oft vor, als ob ich die Zeilen eines Fremden lese.

Und wenn ich coache, bin ich eh immer in einer leichten Form der Trance. Klar, ich höre zu, ich bin achtsam und mit voller Aufmerksamkeit dabei. Aber meine Intervention lege ich mir nicht zurecht, ich denke sie mir auch nicht aus – sie kommen mir einfach in den Sinn.

Woher?

Aus einer tiefen Quelle.

Ist das meine Quelle? Habe ich sie angelegt oder geschaffen?

Nein.

Und doch kann ich aus ihr schöpfen.

Dieses innere Eingeständnis, dass ich diese Prozesse nicht steuern oder erzwingen kann, sondern dass ich mich lediglich für sie öffnen kann, hat mich zu etwas geführt, dass ich in früheren Jahren eher verächtlich behandelt habe.

Demut.

Demut als Gewissheit, dass nicht ich, mein Ego, mein Wille, mein Verstand der Macher meiner Erfolge ist. Sondern dass ich immer wieder von etwas partizipiere, das größer ist als ich.

Und doch muss man sich nicht klein machen.

Rowling zum Beispiel hat früh Geschichten geschrieben. Schon als kleines Mädchen. Ich bin sicher, dass diese frühe Schulung ihres Talentes notwendig war, weil sie sonst ein solches Epos niemals hätte stemmen können.

Ich habe meine Leidenschaft für die Psychologie mit 17 entdeckt. Keine Ahnung, wie viel Bücher ich gelesen, wie viel Seminare ich besucht und wie viele Menschen ich gecoacht habe. Aber ich würde sagen, es waren einige Tausend.

Ohne diese Praxis, ohne diese vielen Erfahrungen könnte ich die Inspirationen von Innen nicht umsetzen.

Ich kenne das nämlich auch umgekehrt: Wenn ich nebenbei etwas Musik mache, höre ich oft in mir Melodien und Songs. Aber mein Können ist zu gering, sie umzusetzen. Mir fehlt das jahrelange Üben.

Und das bringt mich zum letzten Punkt: Ist es ok, mit seiner Berufung auch richtig, richtig viel Geld zu verdienen?
Darauf lasse ich meine Intuition antworten (Ehre, wem Ehre gebührt): Ihr ist es egal, ob ich reich bin oder arm. Das sei meine Entscheidung. Wichtig wäre nur, dass ich ein Leben führe, dass aus dem Herzen kommt. Bei dem ich mir selbst treu bin. In dem ich meinen Leidenschaften und Passionen folge.

Und Reichtum wäre dann in solchen Fällen eher eine Frage der Mathematik.

Ich erreiche mit meiner Arbeit Tausende. Und so fiele halt auch mein Einkommen aus.

J.K. Rowling beschert durch ihre Bücher Millionen von Menschen viele Stunden voller Spannung, Unterhaltung, Inspiration und auch Tiefgang. Millionen von Nutznießern, die für ein Buch einen vergleichsweise kleinen Betrag berappen, verursachen unterm Strich dann eben Millionen auf dem Konto.

Wie gesagt: Reine Mathematik.

Das Glück, die Erfüllung, die Freude, der Lebenssinn liegt jedoch darin, zu tun, was man liebt.

Und die finanzielle Belohnung ist so gesehen eine Nebenwirkung. Wenn auch eine höchst erfreuliche.

Und nun Du: Was denkst Du darüber?

Kennst Du auch solche Situationen, in denen Du durch eine Inspiration zu einem Erfolg geführt wurdest?

Wie hoch schätzt Du den Anteil dieser Inspirationen an Deinen Erfolgen insgesamt?

Geht es Dir wie mir? Oder siehst Du es anders?

33 Kommentare

  1. Hi Martin, bei mir sieht es so aus, dass ich Geld mit einer Arbeit verdienen muß die ich freiwillig nicht machen würde. Vielleicht bleibt deshalb der Erfolg in Form von viel Geld aus.

    Mit dem Geld finanziere ich zur Zeit das was mir wirklich am Herzen liegt. Es ist eine Tätigkeit die für mich eher ein Spiel und Experiment ist. Oft betrachte ich mein Werk und versinke in einen Trancezustand. Beim machen bin ich auch schon in Trance oder Flow. Das ist meine Belohnung oder der Sinn. Klar habe ich auch einen kleinen praktischen Nutzen davon und das ist jedesmal ein Wunder. Von dieser Tätigkeit will ich noch mehr und ich glaube das kann ich mit mehr Geld erreichen. (Mist da muß ich noch mehr Zeit in die doofe Arbeit stecken… oje, das ist glaube ich meine Gedankenfalle)

    Im Moment kann ich mir nicht vorstellen wie ich mein Hobby so gestalten kann, das ich damit genug zu Essen kaufen kann und meine Miete usw. zahlen kann. Die Art wie ich es betreibe ist eher ein Spiel für einen einzigen Spieler, ein Traumzustand und das will ich nicht ändern, denn das ist eigentlich das Geniale.

    Ist es auch ok eine doofe Arbeit zu machen, damit ich am Nachmittag oder Wochenende frei sein kann? Das ist eher ein bescheidenes Ziel.

    Ist es möglich in den Tag hineinzuträumen und genug Geld auf dem Konto zu haben. Oder besser viel Geld auf dem Konto zu haben und noch einen größeren Tagtraum leben zu können?
    Schöne Dinge will man doch vermehren oder auch anderen zeigen, das ist doch ok noch mehr haben zu wollen! Das ist jetzt nicht die Story vom Fischer und seiner Frau!!! (ein ganz blödes Märchen, das habe ich schon als Kind gehasst!)

    Ich bin neidisch auf Leute wie J.K. Rowling. Sie hat einfach zu Träumen angefangen und kann davon Leben und Geld verschenken.

    Ich will das auch! Ich habe keine Ahnung wie ich das machen kann. Denke schon lange darüber nach und habe keinen blassen Schimmer. Meine Innere Stimme hat auch keine Meinung dazu oder ich höre sie nicht. Bei anderen Themen klappt es schon ganz gut.

    Deshalb ist Dein neuer Kurs interessant für mich. Bin gespannt.

    Schöne Grüße

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    • Hi Maria,

      Du schreibst: „Hi Martin, bei mir sieht es so aus, dass ich Geld mit einer Arbeit verdienen muß die ich freiwillig nicht machen würde. Vielleicht bleibt deshalb der Erfolg in Form von viel Geld aus.“

      Genau so ist es. Wenn man nicht so viel Liebe und Begeisterung in seinen Job reinlegt, dann sind die Chancen eher gering, richtig gutes Geld zu verdienen (natürlich kann man auch mit Dingen, die man nicht mag, reich werden, aber dann muss man schon einen ziemlichen faustischen Preis in Form von Zynismus etc. bezahlen).

      Dann schreibst Du: „Im Moment kann ich mir nicht vorstellen wie ich mein Hobby so gestalten kann, das ich damit genug zu Essen kaufen kann und meine Miete usw. zahlen kann. Die Art wie ich es betreibe ist eher ein Spiel für einen einzigen Spieler, ein Traumzustand und das will ich nicht ändern, denn das ist eigentlich das Geniale.“

      Das ist eine wirklich wichtige Frage.

      Manchmal ist es besser, eine Leidenschaft wirklich als Hobby zu betreiben.

      Denn wenn Du es zu Geld machen möchtest, kommen andere Menschen ins Spiel: Deine Zielgruppe.

      Die erwarten sich einen Nutzen von Deiner Arbeit, in welcher Form auch immer (Inspiration, Wohlergehen, finanzielle Vorteile, Erfolg etc.)

      Wenn Deine Arbeit einen solchen erkennbaren Nutzen nicht bietet, oder nur sehr bedingt bietet, besteht die Gefahr, dass man sich zu verbiegen beginnt. Kompromisse macht, die da nicht hingehören, und dann ist es mit dem Flow vorbei.

      Wenn Du aber etwas haben solltest, das andere als Nutzen erachten (und dafür auch Geld bezahlen), dann kann sich daraus aber ein wunderbarer Kreislauf ergeben. Das passiert hier zum Beispiel.

      Diese Arbeit hier liebe ich, und ich hoffe, ich gebe Euch viel. Aber Ihr gebt mir auch sehr viel. Ich habe schon unzählige Inspirationen von Euch erhalten, die mir geholfen haben, meine Arbeit immer weiter zu entwickeln.

      Und Du schreibst: „Ich bin neidisch auf Leute wie J.K. Rowling. Sie hat einfach zu Träumen angefangen und kann davon Leben und Geld verschenken.“

      Nein, hat sie nicht. Sie ist durch eine furchtbare Krise gegangen, die ich keinem Menschen wünsche, lag am Boden, rappelte sich auf, kratzte ihren letzten Mumm zusamnmen – und sagte endlich „Ja!“ zu sich.

      Und da hat sich eine Quelle geöffnet, die jeder von uns besitzt. Du, ich, wir alle hier.

      Statt sie zu beneiden, würde ich sie lieber als Vorbild nehmen. Denn sie hat etwas wichtiges getan: Entgegen aller Vernunft ist sie ihrem Traum gefolgt. Der Rest hat sich dann für sie „geregelt“.

      Und Du, liebe Maria, kannst das auch.

      Jeder kann das.
      😉

      Martin

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  2. Hallo Martin,

    Ja, ich kann deinem Artikel zu 120% zustimmen.

    Mir sind die wesentlichen Erfolge in meinem Leben,auch immer „passiert“ mein Ego hatte einen geringen Anteil.
    Auf der anderen Seite, wenn man die Miserfolge betrachtet, dann war dabei oft das Ego massgeblich beteiligt. Ich „wollte“ etwas zu stark, oder habe etwas gemacht weil es mir vom Verstand her sinnvoll erschien, obwohl ich eigentlich innerlich wusste das es so nicht geht, oder zumindest nur sehr schwierig zu machen ist.
    Wobei das Ego seinen Sinn hat, es sollte eher als Hilfe bei materiellen Entscheidungen dienen, die generelle Richtung gibt die innere Stimme vor. Die hat den besseren Überblick, zumindest bei mir.

    Du hast recht, Glück hängt nicht an viel oder wenig Geld. Viel Geld beruhigt in dieser materiellen Welt natürlich, aber manchmal ist es für einen selbst auch besser unruhig zu sein.

    Was für mich immer wieder merkwürdig ist und sicher auch mal ein Thema für einen deiner Kurse wäre (falls es den nicht schon gibt) ist dieses Beharrungsvermögen, das uns oft daran hindert der inneren Stimme zu folgen. Ich meine hier nicht den sogn. inneren Schweinehund, sondern eigentlich den energetischen Effekt, das es einer bestimmten Menge Energie Bedarf um gewisse Dinge nicht nur zu fühlen und zu denken, sondern sie auch in die Tat umzusetzen.

    Es kommt mir immer wieder so vor als könne man eine Liste aufstellen, bei der zu jeder Tat die notwendige innere Anfangsenergie verzeichnet ist. Und nur wenn man die aufbringt kann man die jeweilige Tat auch durchführen.

    Die zugehörige Frage wäre wie man die Energie erhält. Du hast recht das man aus einem unendlichen Energie-Pool schöpfen kann, aber mit welchem Eimer? Das „Wie“ ist vielen Menschen unklar. Na, zumindest mir und denen die ich gefragt habe 😉
    Was ehöht den Energie-Pegel und was schwächt ihn?
    Meist erhöht sich der Pegel, wenn ich meiner inneren Stimme folge, aber nicht immer. Gibt es konkrete Taten die den Energiepegel erhöhen/schwächen?

    Nun ja, langer Post. Eigentlich wollte ich nur sagen: Guter Artikel, dem ich voll zustimme.

    Wünsche erfolgreiche Tage,
    Mark

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    • Ich bin mir nicht sicher, ob man einen Eimer braucht, um zu schöpfen.

      Es ist meines Erachtens eher so, dass man sich entscheidet, etwas Bestimmtes in die Welt zu bringen, und dann sich inspirieren lassen, welche Schritte notwendig sind.

      Oft sind das ganz einfach Impulse, denen man folgen kann. Der Rest regelt sich dann, wie ich oben schon geschrieben habe, oft von alleine.

      😉

      Martin

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    • Lieber Marc,

      das mit der Energie, die man braucht um gegen den Strom zu schwimmen (der alten Gewohnheiten, Meinung anderer Leute, Rückschläge, innere Zweifel, schädliche Glaubenssätze usw.) halte ich für eine wichtige Frage.
      Meiner Erfahrung nach muss man damit genauso haushalten wie mit seinem Geld, weil es bei beidem so etwas wie Ebbe und Flut gibt.
      So, wie man Geld für nutzlose, überteuerte Dinge ausgeben kann, die keine echte Erfüllung bringen aber jemand anders bereichern, kann man auch seine Lebensenergie verschwenden:
      Tätigkeiten, die man innerlich widerstrebend ausführt, womöglich im Kontakt mit unangenehmen Menschen, kosten besonders viel innere Kraft, weil man ständig gegen die Impulse der inneren Stimme ankämpfen muss, die sagt:
      Du tust das falsche, diese Menschen sind nicht gut für dich! suche dir einen besseren Ort und Umgang.

      Es gibt hilfreiche Bücher, die genau dieses Thema behandeln:
      wie schütze ich mich vor inneren und äusseren Energieräubern und kann statt dessen meine Energie bewahren und steigern?
      Mit viel Energie fühlt man sich nämlich ein bisschen wie verliebt: zuversichtlich, eins mit der Welt und sich selbst, und mutig, die Welt aus den Angeln zu heben und fast alles möglich zu machen.
      In diesem Zustand fällt natürlich auch das Geldverdienen sehr viel leichter…

      Für mich war deshalb sehr hilfreich
      „Lebensenergie pur – Innere Kräfte wirkungsvoll nutzen“ von Donna Leslie Thompson.
      http://www.amazon.de/Lebensenergie-pur-Donna-L-Thomson/dp/3762608520/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1333353068&sr=8-1

      Die körperliche Gesundheit ist ebenfalls sehr wichtig, wenn man ein neues Projekt angehen will, besonders als Selbständige/r, denn auch wenn wir sozusagen in einem Meer von Energie schwimmen, brauchen wir ja den Körper als Kontaktstelle zur physischen Wirklichkeit, um unsere ganz besonderen Energien auch auszudrücken.
      Wenn er schlapp, müde, übergewichtig oder was auch immer ist, haben wir ein echtes Handicap.
      Mir ist aufgefallen, dass viele reiche Menschen auch eine hohe Vitalität haben, und dass es einen Zusammenhang gibt, zwischen Körper und den materiellen Dingen wie Geld.
      Die Lehre von den Chakras weist ebenfalls in diese Richtung:
      Ein Mensch mit einem starken Wurzelchakra ist vital und kann gut finanziell für sich und die seinen Sorgen, weil er ein grundsätzliches Vertrauen hat, dass die Erde ihn nähren wird.

      Vielen Dank, lieber Martin, dieses sehr wichtige Thema in Deinem Blog anzusprechen!
      Ich habe aus Deinem Beitrag und denen der anderen etwas entscheidendes gelernt.

      Sandra

      Antworten
    • Der innere Wolf sage ich ist der Rest fleischlicher Existenz in mir. Dieser möchte wild und ungehemmt sich ausbreiten. Für die Sozialisierung ist es erheblich wichtiger Geld zu verwalten und ordentlich in Waren umzusetzen. Dadurch erhält man einen Polster für die Zukunft und kann sich seine Seele, seinen Körper und den Geist erhalten.
      Für Struktur und Ausgabenplanung stehe ich sicher ein. Also zusammen schaffen wir es, dass echte Prosperität entsteht.
      Gerne zu besuchen unter youtube: MrAdamnils
      Danke

      Antworten
  3. Lieber Martin,

    ich fand schon Quest 1.0 umwerfend, eins der besten Bücher, das je darüber geschrieben wurde. Jetzt bin ich auf Quest 2.0 gespannt.

    Ideen bringen Geld, Geld bringt keine Idee, Kreativität ist die Quelle, nothing happens unless there is first a dream. Quest hat, wie Du weißt, mein ganzes Leben verändert. Geld ist dabei nur ein Indikator für Erfolg unter vielen und in vielen Ländern etwas überschätzt – wie ich meine – denn wir erliegen in der BRD oft der typischen kalvinistischen Einstellung: Wen Gott liebt, dem schickt er Geld. Geld ist u. a. eine riesige Projektionsfläche für alle möglichen (oft unbewussten) Wünsche und Ängste.

    Der Geldfluss unterliegt jedoch vielen anderen Faktoren, die sich in Kürze unter „Fremdwertgefühl“ resümieren lassen und sich idR nicht beeinflüssen lassen. Ein Beispiel: Ein Schauspieler kann – bei absolutem USP, Oskar-Träger, z. B.- für einen Film ganz andere Summen verlangen als ein Bestatter für eine Beerdigung.

    Geld verdienen ist eine Sache, die nicht immer auch es zu bekommen bedeutet. Ich habe auf der Grundlage von Quest letztes Jahr eine Riesen-Umsatz erwirtschaftet, davon kam jedoch nur ein Bruchteil davon auf mein Konto.

    Was spricht gegen Geld, wenn wir es zum Wohle aller fairdienen? Wie viel Gutes können wir damit tun?

    Die innere Stimme – die, übrigens, nie etwas zu Schaden einem Lebewesen sagen wird (es ist wichtig, diesen Unterschied zu erklären), führt uns durch verschiedene Lernprozesse, die dazu dienen, schöpferisch zu sein, die eigene Persönlichkeit wertzuschätzen und dadurch unser Besten zu geben. Egal ob Kunst oder eine Dienstleistung ist: Arbeit ist wahrgemachte Liebe, denn sie dient immer dem Nächsten, der sie haben will, bzw. bereit ist, etwas dafür zu bezahlen.

    So geschieht Arbeit -Flow, das einzige Glück in unseren Händen 😉 – stets zur Freude aller Beteiligten – das ist wichtig! – Es war in der Menscheitsgeschichte nicht immer – leider – für alle möglich, jetzt und hier sind jedoch genügend Ressourcen schon vorhanden, dass jede/r, wirklich jede/r, in Freude -oder mindestens in Gelassenheit und Wohlbefinden – und Wohlstand seinem Tageswerk nachgehen könnte. Es liegt nur an jedem von uns, dazu zu stehen.

    Ich habe das Gefühl, dass Quest 2.0 enorm dazu beitragen kann, mein Wunschtraum seit meinen Kindesbeinen an zu verwirklichen 🙂

    dass jeder Mensch ein gutes Leben durch seine Arbeit leben kann.

    – ich habe sehr lange im Personal-Bereich gearbeitet – Denn jede/r, wirklich jede/r hat Talente und eine wichtige Aufgabe auf dieser Welt zu vervollkommen.

    Sonnige Grüße

    Paola

    Antworten
  4. Hallo Maria,

    Erstens – Geld ist lediglich Energie, ohne Eigenwert. Wir geben ihm den Wert durch unsere Assoziationen, ‚limiting beliefs‘ und auch durch die Vereinbarung, die wir mit dem Verkaeufer treffen, dass etwas einen bestimmten Wert hat.
    Zweitens – was immer wir mit Leidenschaft und uneingeschraenkter Ueberzeugung tun bringt uns (mehr als) genug Geld. Sprich doch mal vor Dich hin ‚Mit meinem Hobby verdiene ich jeden Monat xxxxx Euro‘ Was dann in Deinem Innern auftaucht, das ist Dein Widerstand! Um die Widerstaende aufzuloesen gibt es viele Techniken (hat auch der Martin in seinem Programm). Aber solange du innere Widerstaende hast (haben wir alle)sabotierst Du deinen Erfolg! Und die Kehrseite ist leider, dass Du mit einer ‚doofen‘ Arbeit nie viel Geld verdienen wirst, weil Du sie nicht mit Leidenschaft tust. J.K.Rowling war von Leidenschaft erfuellt, ohne Zweifel an sich selbst.
    Drittens – arme Menschen sind nicht immer gute Menschen, und reiche Menschen sind nicht immer gierig. Einer meiner Klienten (mehrfacher Millionaer) will immer noch mehr verdienen, weil er sovielen Menschen helfen will (und es auch tut)- ist das schlecht??

    Viel Erfolg und einen lieben Gruss
    Ina

    Antworten
    • Hallo Ina,
      „Ich will mir meinem Hobby 10000,- Euro im Monat auf die Kralle.“ Und dann setzte ich mir das nächste Ziel. Ich fände es klasse Milionärin zu sein und Gutes zu tun. Das ist doch schön. Gelle.

      Geld ist nur ein Tauschmittel, auch klar.

      Doofe Arbeit bringt kein Geld, auch klar.

      … und nun? Wenn der Kurs gut ist, werde ich es wissen und können, hoffe ich.

      Ich wünsche mir auch viel Erfolg.

      Liebe Grüße
      Maria

      Antworten
    • … ich bekomme jetzt von meiner inneren Stimme folgende Meldung rein: „Du darfst Dein überflüssiges Geld auch gern für teuere Luxusartikel ausgeben, umgib dich mit schönen Dingen die auch sehr teuer sein dürfen, verwöhne deine Sinne mit edlen Dingen, die nunmal ihren Preis haben…“

      Cool, meine innere Stimme ist meine beste Freundin und wir gehen zusammen shoppen 🙂

      Wir unterstützen so ganz nebenbei Künstler oder Leute die tolle Geschäftsideen haben, aber das ist eher ein netter Nebeneffekt… der eigentliche Spaß sind die tollen Dinge oder Dienstleistungen.

      Herzliche Grüße an alle die auch mal mit Geld umsich werfen möchten 😉

      Maria

      Antworten
  5. Hallo miteinander,

    meine Gedanken dazu
    „Will die innere Stimme, die eigene Intuition das eigentlich? Oder will sie nicht viel lieber, dass wir alles Weltliche abstreifen und fürderhin in Armut und Demut und Bescheidenheit leben?“

    …welch Frage, lach…ich denke, dass die innere Stimme mich auf meinen eigenen Weg bringen möchte…wirklich tun, was mich glücklich macht, was mich antreibt….undoder endlich wertschätzen, was aus mir herauskommt und solange Zeichen…ich denke, jed/r weiß, was ich damit meine…schickt, bis ich mir ins Bewußtsein hebe, was ich wirklich will, wozu ich auf der Welt bin,.etc. … und mutig ins Handeln komme…

    Geld – wieviel auch immer – ist eine Begleiterscheinung,- ist sekundär …und überhaupt nicht verwerflich…
    doch wenn ausschließlich, also nur das Geld im Vordergrund steht, hat das Auswirkungen….
    z.B. wenn die Balance „geben-nehmen“ nicht stimmt …so eine ART anderer Energieausgleich.

    bunte Frühlingsgrüße Christiane Lippmann

    Antworten
    • Christiane, ich hätte es nicht besser sagen können.
      Im Grunde geht es um Selbstverwirklichung: SICH SELBST zu VERWIRKLICHEN. Also das herauszulassen, was einen aus ganzem Herzen bewegt/antreibt. So wie es Martin beschreibt, wenn er in diesen „Flow“ gerät – also richtig mitgerissen wird, wenn er SEINER Sache nachgeht. Ist man dann sogar in der glücklichen Lage mit SEINER Sache gutes Geld zu verdienen, um so besser!
      Als Angestellter macht mir meine derzeitige Arbeit sehr viel Spaß. Ich verdiene ausreichend Geld, um ein gutes Leben führen zu können. Und dennoch ist ständig dieses Gefühl in mir, daß da noch mehr geht – das Leben jetzt gerade ist irgendwie noch nicht so richtig MEINS…

      Antworten
  6. Hallo Martin,

    spannende Frage. Was uns davon abhält, viel Geld zu haben oder haben zu ‚dürfen‘ liegt meiner Ansicht nach an zwei Faktoren:

    Genau genommen ist Geld ja nur Mittel zum Zweck. Ich will im Grunde nicht das Geld, sondern das, was mir Geld ermöglicht. Den Urlaub. Die Freiheit zu ungeliebter Arbeit nein sagen zu können. Was auch immer. Aber in unserer Gesellschaft ist Geld zur Messlatte für Status und Anerkennung geworden. Der arme Schlucker wird belächelt, der Reiche wird beneidet. Der Wunsch nach Geld verselbstständigt sich, ohne eigentlichen Sinn. Wir kennen alle die Geschichten vom Millionär über Nacht, dem Lottogewinner, der alles wieder verliert, weil ihn das Geld nicht glücklich und zufrieden gemacht hat, wie er es in seinen Träumen sah. Weil er keinen Grund/echten Nutzen für das Geld hat, sondern nur das Geld.

    Da wird die innere Stimme nicht mitziehen, weil sie genau weiß, dass das Geld allein nicht zufrieden macht, während wir ihm nachlaufen und uns zu seinem Sklaven machen.
    J.K. Rowling wollte nicht das Geld, sondern folgte ihrer Intuition. Das Geld war nur eine angenehme Folge davon. Insofern ist das sowohl ein gutes als auch schlechtes Beispiel dafür, wie wir an viel Geld kommen. Die Lösung ist glaube ich, sich vom Streben nach Geld zu verabschieden und es durch das Steben nach Glück und Zufriedenheit zu ersetzen. Und das Geld dann als Früchte dessen, was unsere Berufung ist, dankbar anzunehmen. Damit kann unsere innere Stimme etwas anfangen.

    Der zweite Faktor ist, dass wir oft (aus)leben, was wir gelernt haben, und dazu gehören unsere in unserem Inneren verankerten Glaubenssätze. Warum werden Kinder von Reichen und erfolgreichen meistens auch reich und erfolgreich, Kinder aus Arbeiterfamilien eher nicht? Vitamin B? Sponsored by Papa? Vielleicht auch. Aber entscheidend ist, welche Glaubenssätze über Geld uns von unseren Eltern mitgegeben wurden. Wer kennt diese Sprüche und Ansichten nicht? Besser der Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach. Schuster bleib bei deinem Leisten. Geld verdirbt den Charakter. Mit ehrlicher Arbeit kann man nicht reich werden. usw….
    Reiche haben diese negativen Glaubenssätze über Geld nicht, deswegen stehen sie ihnen auch nicht im Weg.
    Wenn wir also nun zu viel Geld kommen oder einen Weg dahin entdecken, ist uns das unbewusst unangenehm, weil es unseren eingeimpften ethischen Wertvorstellungen zuwiderläuft. Wenn dann noch negative Glaubenssätze über Arbeit dazukommen (Arbeit ist schwer, der Weg zum Erfolg ist mit Steinen gepflastert usw….), können wir mit dem was wir tun, finanziell nicht erfolgreich UND glücklich werden. Es ist ‚unanständig‘ mit Spaß und Leichtigkeit Geld zu machen. Finde die Ursache, den negativen Glaubenssatz, der für Geld ab einer bestimmten Höhe eine unsichtbare Sperre errichtet hat, und Du findest die Lösung, das zu verändern.

    Das ist vielleicht auch das, was Du gemacht hast, Martin. Weil es Dir leicht fällt, andere zu coachen, hast Du unbewusst den Wert dessen eher niedrig angesetzt und wenn Du mehr verlangt hast, z.B. weil es das übliche Honorar ist, kamst Du dir ein wenig vor wie ein Dieb, stimmts? Irgendwann bist Du drauf gekommen, dass der Wert dessen, was Du machst, für andere ein anderer, höherer ist und hattest dann deinem Unbewussten gegenüber die Rechtfertigung, mehr daran zu verdienen.

    Wer legt eigentlich fest, was eine Sache wert sein darf? Nur weil eine Arbeit, die gleichzeitig unsere Berufung ist, uns leicht fällt und Spaß macht, ist das Produkt/die Dienstleistung daraus doch nicht weniger wert als wenn wir uns dafür krumm machen müssen. Es ist ein Erfolgshonorar und kein Schmerzensgeld!

    So ähnlich war es auch bei mir mit meinen Glaubenssätzen zum Thema Gehaltserhöhung. Ich habe sie erkannt und verändert. Du kennst die Geschichte 🙂

    Spannend ist vielleicht auch, ab welchem Betrag wir persönlich von ‚viel Geld‘ sprechen und warum. Ich frage mich gerade was passiert, wenn ich das meine innere Stimme frage.

    Viele Grüße aus Hamburg,
    Andrea

    Antworten
  7. Anmerkung eine mögliche Konsequenz aus den o. gen.Gedanken…Will ich dann nur Leuten mein Wissen etc. zukommen lassen, die sehr viel Geld haben…?!

    Oder welche Ideen habt ihr dazu?

    Christiane

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    • Hallo Christiane,

      mir stellt sich die Frage anders:
      will ich mein Wissen jemandem „schenken“, der den Wert zu schätzen weiss, oder einer Person, für die es letztlich doch keinen Wert hat?

      Der eine wird dankbar einen hohen Preis zahlen, oder auf andere Weise – ggf. mittels einer (Sach-)Spende – den Nutzen weiter geben.

      Der zweite dagegen wird Deine Gabe irgendwo im Regal der vergessenen Weisheiten deponieren, wo sie dann verrottet..

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  8. Lieber Martin,

    schon interessant, wie getrennt man das Geld betrachtet.

    Sollte man Geld nicht einfach mit Liebe betrachten?
    Also in Liebe zu mir nach Hause einladen :-)?

    Ja, so fühlt es sich für mich richtig gut an, und alles was mit Liebe erwartet und empfangen wird, wird auch gerne kommen – ich zumindest wäre so und warum sollte Geld anders fühlen ;-).

    Wenn ich daran denke, wie wundervoll sich eine satte dichte Wiese anfühlt, während ich mich gerne hineinlege und wie klasse sich dichte kräftige Erde unter meinen nackten Füßen anfühlt, während ich von ihr getragen werde, begleitet mich bereits das Gefühl, das es sich ebenso erfüllend anfühlt wenn ich durch satt viel Geld getragen und geborgen bin, dass sich durch meine Berufung der ich so gerne nachgehe, eben in Liebe von mir angezogen fühlt ;-).

    Das fühlt sich für mich einfach prima und wahr an, quasi in „göttlicher Leichtigkeit“ die jeder in sich trägt :-).

    Es ist in meinen Augen auch mit der Liebe im Allgemeinen zu vergleichen, denn sobald ich meine Liebe zu sämtlichen Dingen, Berufung und Partner zurückziehe aus einer Gefühlslage heraus, werde ich diesen Spiegel – der sich dann zeigt erfahren dürfen. Ebenso wie mit allen anderen Dingen, auch mit dem lieben Geld :-).

    Herzliche Grüße und alles Liebe 😉

    Karolin

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    • Hi Karolin,

      das ist eine interessante Idee: „Sollte man Geld nicht einfach mit Liebe betrachten?
      Also in Liebe zu mir nach Hause einladen 🙂 ?“

      So habe ich das noch nie gesehen…

      😉

      Martin

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  9. Hallo Martin,

    eine tolle Frage. Ähnlich kenne ich sie von vielen esoterischen und spirituellen Leuten, nur dass sie dort „kleiner“ ist: darf ich mit meiner Gabe Geld verdienen?

    Ich denke: JA! Wenn nicht mit dem, was unsere Bestimmung ist, womit denn dann? Wenn jemand – beispielsweise, solche Fälle kenne ich – Taxi fährt oder anderen Leuten die Haare schneidet, nur, um damit seine Miete und sein Essen bezahlen zu können, dann verstreicht viel Zeit, die dieser jemand dafür nutzen könnte, seine besonderen Gaben zum Wohle anderer einzusetzen.

    Nichts gegen Taxifahrer und Friseure, die dies aus Begeisterung heraus tun oder weil es ihnen das liebste aus einer Anzahl an Wahlmöglichkeiten ist. Und eine Taxifahrt oder eine neue Frisur dient auch dem Wohle vieler, ohne Frage. Für mich ist die Ebene jedoch eine andere, wenn jemand tut, was (fast) alle tun könnten, nur um Geld zu verdienen, während er seine selten Gabe (z.B. Menschen zu heilen) nur selten einsetzt, weil er die meiste Zeit damit zubringt, mit einem „weltlichen Job“ seinen Lebensunterhalt zu finanzieren. Statt sich zu trauen, es mit seiner Bestimmung zu tun.

    Geld ist eine Energie, die fließen sollte. Ein Tauschmittel wie andere auch („ich mäh deinen Rasen, wenn du mir die Haare schneidest“ etc).

    Auch denke ich, dass wir viel mehr erreichen können und es uns selbst und damit den Menschen in unserer privaten und beruflichen Umgebung besser geht, wenn wir unserer Bestimmung folgen. Es täte unserer Gesellschaft, es täte der ganzen Welt sehr gut, wenn Menschen ihre Potentiale mehr leben würden.

    Und warum sollte man damit nicht auch viel Geld verdienen dürfen? Für mich ist es ein Zeichen, dass dann viel Energie fließt. In beide Richtungen. Wie bei Rowling und ihren vielen Lesern.
    Die Frage ist doch, was man dann damit macht.
    Ob man sich zum Sklaven des Geldes macht, von dem die eigene Zufriedenheit und das eigene Glück abhängt, ist ja wie du so schön beschrieben hast, keine Frage, wie viel oder wenig Geld auf meinem Konto ist.

    Liebe Grüße. Ich freue mich auf Quest 2.0!

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  10. Lieber Martin,

    wow, vielen Dank für diesen tollen Artikel! Darin ist alles gesagt, was man für langfristigen und gesunden/glücklich-machenden Erfolg braucht.
    Ich hatte mich auch lange Zeit von der höheren Macht entfernt und zuviel im Ego gelebt. Es ging so vieles schief, fast bis zum Verlust des Eigenheims. Schuld waren immer die Umstände, die Eltern und die anderen, die meine Talente einfach nicht erkennen wollten 😉 . Vor Selbstmitleid versank ich total in der erlernten Hilflosigkeit, die auch heute noch gerade bei Frauen oft zu finden ist. „Da kann MAN halt nichts machen“ etc.
    Dann kam die Wende, ich stürzte mich auf Selbsthilfebücher und Internetseiten und las irgendwo, was Dankbarkeit in einem Menschen bewirken kann. Ich tauchte immer mehr ein und erfuhr, dass sich der Lehrer zeigt, wenn der Schüler bereit ist. Tja, und dann tauchte die Lehrerin tatsächlich auf und ist heute eine meiner besten Freundinnen, die ich immer anrufen kann, wenn ich mal wieder mit der „Egofalle“ kämpfe. Sie sagt immer, dass alles, was ich bei anderen nicht mag, mich stört, mir wehtut etc. ein Spiegel für mich ist. Seitdem gelingt es mir – nicht immer, aber immer öfter – vieles als Chance zum Wachstum zu sehen und nicht mehr als persönliche Beleidigung wie es früher sehr oft der Fall war, natürlich aber auch heute noch oft ist – ist ja schließlich jahrzehntelang gepflegt worden. Aber: Gefahr erkannt, ist tatsächlich schon so gut wie gebannt. Der ins Wasser geworfene Kieselstein zieht immer größere Kreise.

    Danke nochmal und ich freue mich auf Ihre nächsten Beiträge!

    Herzliche Grüße!

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  11. Also. Geld ist mein Lieblingsthema. Es macht einfach Spaß Menschen zum Thema Geld zu coachen. Ich bin schon ziemlich lange im Persönlichkeitsentwicklungsbereich unterwegs. Ich habe ausser intensiven Familienthemen keine so hohe Energie im Coaching erlebt, als wie wenn Geld eine Rolle spielt.

    Geld möchte in aller Regel, dass man seine Arbeit in den Dienst anderer Menschen stellt. Dann ist es nach meiner Erfahrung, aus vielen, vielen Geldaufstellungen sehr bereit zu kommen. Und wenn man das dann noch gerne macht was man da tut, umso besser.

    Weiterhin ist es extrem wichtig klar zu sein damit, was Geld ist. Und wofür Geld zuständig ist. Das ist so wie die Funktion des Vorstandsvorsitzenden in einem DAX-Unternehmen. Der weiss wofür er da ist.

    Das Geld mit innerer Stimme nichts zu tun hat, falls dies jemand glaubt, ist ein goldiges Missverständnis. Geld ist und bleibt ein Kind des Unbewussten. Innere Stimme ist für mich das Transportmittel des Unbewussten, um darauf aufmerksam zu machen was im Leben echt wirklich wichtig ist und als kreativer Ideengeber für jenseits des Mainstream. Und Geld hat massiv damit zu tun. Das Geld liebt es spielerisch. Wer den spielerischen, risikoaffinen Teil des Geldes nicht erkennt und lebt, hat es einfach schwerer nach meiner Erfahrung. Das klappt in aller Regel jedoch nur dann, wenn der Umgang mit Geld im Gelduniverum einigermassen entspannt und geklärt ist.

    Ich bin mir ziemlich sicher, das es dann weniger sog. Finanzkrisen gäbe, die ja mehr internale Geldkrisen von vielen Millionen Menschen sind.

    Geld ist niemals dafür zuständig jemanden glücklich zu machen. Geld ist ein geniales Vereinfachungsprinzip und gibt immer klare Hinweise darüber, wenn man es ernsthaft befragt, was man persönlich gerade ändern könnte, wenn man wollte.

    Und da ist Geld einfach extrem hilfreich. Und was beim Thema Geld ziemlich unterbelichtet ist und viel zu wenig in den Blick genommen wird, ist das große Thema der Schuld.

    Geld zu nehmen fühlt sich für viele nach Schuld an. Gefühle sind in aller Regel ziemlich träge und verschwinden nicht so schnell wie Gedanken. Schuld ist als Primärgefühl ziemlich niedrig was die Energie betrifft. Nur Scham ist schlimmer. David Hawkins hat ziemlich nützliche Dinge dazu geschrieben.

    Geld ist einfach geil und wer gut im Kontakt mit seinem Unbewussten ist hat schon mal einen „Wettbewerbsvorteil“

    Grüsse

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  12. Lieber Martin,

    mal wieder ein inspirierender Artikel aus dem Flow-Zustand. Danke dafür!
    Ich kann nachvollziehen, dass sich insbesondere die Menschen der so genannten Helferindustrie manchmal mit dem Geldverdienen schwer tun, und gerade auch in den Anfängen, wenn man Freunde und näheres Umfeld in Lebensfragen unterstützt. Aber Unterstützen und am Leben halten macht der Bäcker auch und keiner erwartet, seine gebackenen Brötchen geschenkt zu bekommen. Und ein Coaching von Dir hält länger als manches Brot ;o)
    Coach sein ist ein Job und kann zugleich Erfüllung sein.
    Und warum sollst Du nicht damit Millionen verdienen? Es würde mich für Dich freuen. Es wäre ein Resultat Deiner stetigen Weiterbildung und Suche nach Neuem und Hilfreichen. Und nur wenn man stetig auf der Suche bleibt und darin Zeit und Geld investiert, wird man besser, das ist schon im Buch „Überflieger“ deutlich gemacht worden.
    Und was für mich noch ein wichtiger Grund ist, dass man entspannt mit seinem Reichtum umgehen sollte, so er denn eintritt: Du zwingst doch keinen, Dein Produkt zu kaufen. Jeder kann sich selbst fragen, ist das Coaching eine gute Investition in mein zukünftiges Leben oder nicht? Für die einen kommt ein „Ja“, für die anderen ein „Nein“. Und wiederum andere sagen: Eigentlich „Ja“, aber ich habe nicht das Geld dafür. Wenn es einem aber wirklich wichtig ist, sollte man sich fragen, wie man an das nötige Kleingeld kommen kann, um sich den Kurs leisten zu können. Mittel und Wege gibt es glaube ich dafür immer, wenn man es wirklich als Fortschritt für sein Leben ansieht!
    Wenn man wie J.K. Rowling schon einmal an einem Punkt in seinem Leben war, den man nicht allzu traumhaft fand, kann sich etwas ablösen. Die Angst vor dem Scheitern. Denn das Szenario hat man ja gerade und schlimmer kann es gar nicht kommen. Es gibt nichts zu verlieren und einfach drauf los und besser machen lautet dann die Devise. Schritt für Schritt, jeden Tag und nicht daran denken, was in einer Woche oder in einem Monat oder Jahr ist.
    Für mich kommt Eingebung, wenn man etwas gegeben hat und sei es nur vorerst sich selbst. Wie soll man auf blaue Känguruhs kommen, wenn man noch nie im Zoo war?
    Wie vielen Menschen Du schon in ihren Leben geholfen hast, kann ich nicht sagen, aber ich weiß, dass Du einen Anteil bei mir daran hast, dass ich heute hier stehe, wo ich stehe. Dank dafür an Dich!
    Ich wünsche Dir die Dinge, die Du Dir selbst wünschst und wenn sie nicht so eintreffen sollten wie erhofft, dann lass es möglichst zu einer Erfahrung und Erkenntnis werden, die Dich weiter bringt.
    Beste Grüße, Fabriye

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  13. Hallo Martin,

    Ich finds spannend, wie die Geldfrage immer mal wieder in mein Leben hüpft, damit ich ganz bewusst meine eigene „Geldsituation“ auf den Neusten Stand bringe.
    Als Kind schon hat man mir beigebracht, dass Geld hauptsächlich durch Arbeit verdient wird und an dem Verhalten der Erwachsenen konnte ich erkennen, dass Arbeit etwas sehr seriöses ist und auf gar keinen Fall Spass machen darf.
    Nun, ich bin mit Leib und Seele Musiker. Wer kennt sie nicht, die Sätze die da heissen: „Musik ist ein Hobby“ „Musiker müssen am Hungetuch nagen“ „Musiker ist doch kein Beruf“ und nachdem mir sowohl eine musikalische Ausbildung verwehrt wurde, als auch sämtliche „Quereinsteigertüren“ vor der Nase zugeschlagen wurden habe ich angefangen zu glauben, dass die Anderen Recht hatten.

    So kam es, dass ich einen Beruf lernte, der mich zwar am Leben erhalten konnte, mir aber keinen Spass machte.
    Dazu kamen Probleme in der Partnerschaft und Schulden.

    Seit ich nun aber den ungeliebten Beruf an den Nagel gehängt habe, um mich ausschliesslich um das zu kümmern, was mein Herz zum singen bringt (nämlich die Musik), verdiene ich zwar wesentlich weniger, bin dafür aber Schuldenfrei und habe trotzdem genug zum Leben. Als Nebenwirkung bin ich auch viel glücklicher als vorher und gesünder.

    Zwar glaube ich, dass noch alte Glaubenssätze bestehen, die gelöst werden wollen, damit sie den Geldfluss nicht weiter behindern, aber JA, es ist absolut ok mit seinen Talenten die dicke Knete zu machen.

    Ausserdem bringt es allen Beteiligten sehr viel mehr, wenn man mit Begeisterung arbeitet, denn dadurch gewinnt die Arbeit an Qualität und das wiederum führt zu zufriedenen Kunden.

    Danke, für den Gedankenanstoss.
    Herzliche Grüsse

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  14. Hallo Martin, hallo an Alle,

    vielen Dank für die spannenden Artikel. Lange Zeit hatte ich auch den Konflikt, für heilende ARbeit, besonders, weil ich sie auch noch gerne tue, Geld anzunehmen. Das kann ich inzwischen mit einem guten Gefühl. Ich lebe auch noch zw. fester Anstellung und Praxis, da sich der Fluss aus der Praxis noch nicht stabilisiert hat, obwohl mein Herz an dieser Arbeit hängt. Meine therapeutische ARbeit gibt mir auch die wunderbare Möglichkeit, Menschen entgegenzukommen: Einer meiner Klienten erhält Hartz IV und ich habe ihm einen reduzierten Std.satz angeboten, sodass er 1x im Monat kommen kann. Er hat sich gefreut und ich habe mich gefreut, denn wenn ich daran denke, dass er durch diese ARt von Unterstützung vielleich die Chance hat, aus Hartz iV heraus zukommen, breitet sich ein so schönes Gefühl der Freude in mir aus, die ist nicht bezahltbar :-)).
    Karolins Beitrag: …“Wenn ich daran denke, wie wundervoll sich eine satte dichte Wiese anfühlt, während ich mich gerne hineinlege und wie klasse sich dichte kräftige Erde unter meinen nackten Füßen anfühlt, während ich von ihr getragen werde, begleitet mich bereits das Gefühl, das es sich ebenso erfüllend anfühlt wenn ich durch satt viel Geld getragen und geborgen bin, dass sich durch meine Berufung der ich so gerne nachgehe, eben in Liebe von mir angezogen fühlt ;-)..“
    Ist für mich ein schönes Bild und ein tolles GEFÜHL, wenn mich Geld so trägt und Wohlgefühl vermittelt. Das werde ich mir merken :-)).
    Herzliche Grüße Ellen

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  15. hey 🙂 das ist eine wunderbare Frage 🙂
    ich persönlich liebe das geschenk des lebens – und zwar dieser realität. zu der gehört das geld. also liebe ich geld, und ich tue damit, was ich gern tue. ich investiere es immer in wohlgefühl – meines oder das anderer menschen. ob das ein urlaub ist oder einem anderen helfen, ob es lernen ist oder ein überraschendes geschenk…. hauptsache es macht tief innerlich freude.
    ich finde, da kann man gar nicht genug geld haben 🙂 genauso wie ich es liebe viel zeit zu haben, viel muse zu haben, viel ruhe zu haben,… habe ich eben viel geld. und ich geb mir oder anderen was eben gerad hilft. 🙂
    das kann ich aber nur wen ich reichlich habe und es auch mir reichlich zufliesst….
    netter weise ist heutzutage das geld derart virtuell, dass eine gute vorstellungskraft einfach nette zahlen auf das online-konto bringt. man kann darüber klagen, wie spekulanten geld machen – virtuelles geld… aber das ist leben. und leben ist immer richtig. anstatt zu klagen einfach selber virtuell geld produzieren.
    ich habe auf jeden fall immer, wohl weil ich es liebe und unglaublich gerne weitergebe. bei mir ist es immer in bewegung und zwar im sinne von freude. ich liebe es in wohlgefühl zu investieren. und in dieser unserer realität ermöglicht geld eben unglaublich viele chancen und dinge.
    ich halte das für hoch spirituell, wenn man den frieden mit unserer reralität derart gründlich macht, dass das geld – das angebliche übel der welt – oder die mangelware schlechthin für die meisten menschen – einfach nur so fliesst zur freude eines jeden um mich rum.
    es ist für mich geld zeit muse frieden und ruhe – alles die selbe mangelware. geld, zeit, frieden udn muse – bekommt man nach meinem erfahren am besten im sammelpack. so unglaublich das klingen mag 🙂
    ich persönlich kann von alle dem gar nicht genug haben 🙂 zumal ich es ja ständig hergebe 🙂 und ich habe es reichlicher als die menschen in meinem umfeld wei mir scheint, – meines erachtens, weil es für mich ein sammelpack ist 🙂
    es snd eben alle 4e das, was den meisten menschen bekanntlich fehlt 🙂 obwohl es so reichlich vorhanden ist 🙂
    alles liebe
    anne

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  16. Wenn mir meine innere Stimme dabei hilft, viel Geld zu verdienen, dann ist das, denkt sie gut. 🙂

    Ist viel Geld verdienen etwas Schlechtes? Wer denkt so etwas und warum?

    Geld ist ein Tauschmittel für eine Gegenleistung. Ist die Leistung gut, sind die Menschen gerne bereit, mich gut dafür zu bezahlen.

    Leiste ich viel Gutes, so darf ich viel Geld dafür erhalten!

    Veerdiene ich viel, zahle ich 50 % dafür an den Staat, der damit (hoffentlich) was ebenso gutes damit tut.

    … man sieht, es ist nicht alles wirklich gut, aber deswegen jetzt Steuern hinterziehen?

    Ich sehe da grundsätzlich kein Problem – außer bei den Glaubenssätzen …

    Peter-Wilm Schachta

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  17. ICH FINDE; DASS DIE EIGENE INTUITION; DIE INNERE STIMME DAS BESTE IN EINEM HERVORBRINGT UND WARUM SOLL MAN NICHT FÜR DAS BESTE BELOHNT WERDEN: UND WENN WIR UNS NICHT DEM BESTEN WIDMEN; WEM ODER WAS SOLLEN WIR UNS DANN MIT RESPEKT VOR UNS SELBST UND VOR DEN ANDEREN WIDMEN? WENN MAN DAFÜR AUCH GELD BEKOMMT IST DAS DOCH EIN FEINES GESCHENK ODER? und wenn jemand einem dabei hilft, das beste hervorzubringen, warum sollte das nicht eines materiellen dankes wert sein?

    Antworten
  18. Hallo Martin,
    jeder gut bezahlte Architecht oder Designer werdient viel Geld, weil er talentiert, also eine besodnere Gabe hat und die umsätzt. Und so ist das mit jeder anderen Gabe auch einfach. Vielleicht sollte man nur durch die Gaben Geld verdienen erleuben, denn dann gäbe es auch keine schlechte Leistungen mehr;)
    Lieben Gruß..:)

    Antworten
  19. Moin Martin,

    die Frage, ob es ok. ist mit seiner inneren Stimme Geld zu verdienen, ist eine Verstandesfrage, die mit der inneren Stimme wenig, bis gar nichts zu tun hat. Auch die meisten Antworten die du bekommen hast sind verstandgesteuerte Antworten. Ich gehe davon aus, dass es der inneren Stimme scheiß egal ist ob man viel oder wenig Geld erwirtschaftet. Ihr (der inneren Stimme) Anliegen ist doch, erstens, überhaupt vom Verstand oder unserem „Ich“ (was immer das auch ist) gehört zu werden.
    Zweitens, dafür zu sorgen, das wir liebesfähig sind oder bleiben, drittens, uns auf unser Selbstbewusstsein aufmerksam zu machen und es zu stärken, so dass wir selbst Bewusst im Leben stehen, mit oder ohne Geld. Viertens, in der Lage sind uns selbst zu lieben und damit auch andere. Und fünftens, jederzeit wenn wir es wünschen uns mit warmen, hellen, euphorischen Glückgefühlen durchpulsen zu lassen!

    Herzliche Grüße Thomas

    Antworten
  20. Hallo Martin

    Ich hatte mich zuerst auch gescheut, für meine „Dienste“ Geld zu nehmen. – Hat aber Geld auch nicht etwas mit (Selbst)-Wert zu tun? Geld ist meines Erachtens eine materielle Form von Anerkennung.

    Geld hilft, eine gewisse Balance zu halten zwischen Geben und Nehmen.

    Ich meine es ist wie überall: das Gleichgewicht macht es aus. Weder ein zuviel nehmen wollen, wie ein zuwenig nehmen produziert ein Ungleichgewicht. Geben wir zuviel und bekommen wir zuwenig, dann kann es sein, dass wir uns schlecht beginnen zu fühlen. Auch das Gegenteil ist der Fall, nehmen wir zuviel für das, was wir tun, wird uns das in der Regel wieder ein schlechtes Gefühl bescheren.

    Problematisch sehe ich es in dem Sinn an, sobald ich meine Berufung voll und ganz zu meinem Beruf gemacht habe. Dann bleibt mir ja fast nichts anderes übrig, als auch Geld damit zu verdienen. Schwierig wird es so, wenn dann das Geldverdienen auf Grund von Existenzängsten oberhand nimmt.

    Es grüsst herzlich

    Anita Tröhler

    Antworten
  21. Hallo zusammen,

    mein Weg führt mich gerade weg vom Geld. Für mich ist Geld ein Ersatz für Vertrauen. Machen wir uns die engsten Kreise bewusst, in denen wir Leben, Familie und gute Freunde, dort nehmen wir was wir brauchen und geben was wir möchten. Im Vertrauen darauf und mit dem Wissen, dass unsere Liebsten ebenso handeln. Idealerweise, meinetwegen auch utopischerweise, könnte jede Gemeinschaft und Gesellschaft so funktionieren, dass jeder das nimmt, was er braucht und das gibt, was er möchte. Aufgrund der Komplexität unseres modernen Lebens ist es verständlich, dass Vertrauen auf der Strecke bleibt. Ich kenne weder die Menschen hinter all den Produkten und Dienstleistungen, die ich brauchen will, und noch weniger ihre Absichten. Geld ist hier also eine Alternative dafür, dass es mir uns unter diesen Umständen nahezu unmöglich ist meinen Mitmenschen meine Ansicht von Geben und Neben zu unterstellen.

    Dennoch möchte ich es versuchen und sehe eine große persönliche Freiheit darin nicht auf Geld angewiesen zu sein und erst recht nicht auf viel davon. Für mich habe ich erkannt, dass ich Geld vor allem für Dinge brauche, die ich nicht brauche. Dinge, die mich letztendlich nur dazu bringen zu glauben Geld zu benötigen, viel Geld. Ich habe den Eindruck, dass uns Geld von den Menschen und Bedingungen unter denen Waren entstehen, entfremdet.

    Das soll nun keine Kampfschrift sein, kein Urteil, erst recht keine Verurteilung derjenigen, die Geld nutzen und verdienen (möchten). Nur ein Denkansatz in die Richtung, dass Geld ja immer nur ein Abbild eines „Wunsches“ ist. Für die meisten wahrscheinlich das Abbild einer bestimmten Form von Sicherheit. Geld ist eine Vereinfachung, aber eben auch ein Umweg. Ich will mit meiner Arbeit kein Geld verdienen, ich will durch meine Arbeit eine angenehme Unterkunft, ausreichend gute Nahrung, Kleidung und einige andere, für mich Annehmlichkeiten, erhalten.

    Viele Grüße
    Jan

    Antworten
  22. Hallo Martin,

    was die innere Stimme wirklich will? Armut bestimmt nicht. Ok, Mutter Theresa konnte ihr Leben zwar ohne eigenes Geld verwirklichen. Aber doch nur, weil ihr andere, reichere Leute das Leben und ihre Anliegen finanziert haben.

    Ich kannte zwei Brüder, die beide nicht am Hungertuch nagen mußten, obgleich sie sehr viel Unrecht und Leid erlitten hatten, bis sie dann, bzw. weil sie ihrer Berufung nachgehen konnten.

    Wie unwahrscheinlich viel sie in Dankbarkeit dann an sozialer Arbeit leisteten bzw. finanzierten, habe ich erst in den Beerdigungsreden erfahren.

    Einer von beiden hat – anläßlich eines Streitgesprächs über „unverschämte“ Gehälter bzw. Einkommen – mal gesagt, daß er es als Pflicht ansah, für seine Beratertätigkeit hohe Rechnungen zu schreiben. Denn die sozialen Einrichtungen, die er so unterstützen konnte, sind eben nicht in der Lage, die erforderlichen Mittel aus eigener Kraft aufzubringen. Der Staat aber, dessen Aufgabe dies eigentlich wäre, vergeudet zu viel zu viel.

    Antworten
  23. Ob es ok ist, mit seiner Berufung richtig viel Geld zu vedienen?

    Ja klar!

    Dafür hat sie uns [hier bitte den anschauungsgemäßen Namen der/des Schöpferin/s einsetzen] doch mitgegeben. Uns dazu be-rufen.
    Damit wir genau das machen, was wir am besten können.

    Und damit wir gut leben. Aus der Fülle für die Fülle.
    Und folglich auch Gutes bewirken können.

    Oder wollt Ihr dafür gelobt werden, daß Ihr Euch tapfer der Fülle und dem Wohlstand versagt und darbend in Armut, Streß und Mangel lebt?

    Fragt doch lieber, was mit dem vielen Geld geschehen soll?
    · Horten?
    · Behalten?
    · Angst vor Verlust hegen?
    · Weitergeben?
    · Verteilen?
    · Gutes bewirken?

    Hier zeigt sich meiner Meinung nach der wirklich große Geist.
    Tue Gutes! Verdiene gut! Lebe gut! Bewirke Gutes!

    Antworten
  24. Hallo Martin,

    gerne schreibe ich dir etwas dazu. Ja, Natürlich, und selbstverstädnlich ist es erlaubt, okay und völlig in Ordnung, mit seiner inneren Stimme Geld zu verdienen- KEINE Frage!!! Warum ist es so, das sich die meisten dabei schlcht vorkommen, wir das gefühl-oder sogar die Überzeugung haben, das wir das nicht dürefn oder es zumindest nicht ganz so gut ist? Nun, weil es so ist, das dies nicht als arbeit angesehen wird. Mentales arbeiten-es sei denn man sits Psychologe oder dergl. wird nicht als arbeit ermfunden. Denn wir schaffen ja nichts von links nach rechts, oder von oben nach unten. Also wofür sollte man dann Geld bekommen, das ist doch echt dreist! Wenn wir uns abrackern, uns kaputt schuften und den Rücken krumm arbeiten-dann ja, dann ist es okay, also sogar mehr als das! Denn dann tut man etwas für sein Ged. Tatsache ist es aber, das wir genau dann, wenn wir uns so abschuften nicht GUT oder SEHR gut verdienen. Wir gönnen es jedem guten Künstler, gleich welcher Sparte, jedem Sortler, gleich wecher Sportart. Und ja, VOR allem gönnen und geben wir sehr, sehr gößzügig und gerne das Geld einer Frau, die z.B. Jahrelang Pronodastellerin war, dann ein „Ratgeber“ über Sex herausbringt und dann, weil wir es wie verrückt kaufen, in den Bestsellerlisten hoch steigt und natürlich enorme Einnahmen darüber hat. Wo hingegen ein Mensch, der oft für seine Forschung, weil er ein Heilmittel für eine bestimmte Kranheit finden möchte, verzweifelt nach Sponsoren suchen muss, und wenn er „Glück“ hat, dies dann mal für einen gweissen Zeitraum bekommen! Und warum das? Nun weil wir (fast) alle eine sehr ungesunde Einstellung, ein regelrcht krankes Gefühl zu Geld haben-wenn wir dann eines haben. Und weil in den meisten Menschen immer noch verankert ist. GELD IST SCHLCHET! Der Sazt, „Der schmöde Mammon“, sitz sehr, sehr, sehr tief in den meisten von uns drin! Und so kommt „SCHLECHTES ZU SCHLECHTEM-und die Welt ist wieder rund! Wir mögen so gut wie alle keine Geld, wir lehnen es so gut wie alle sogar ab!-Auch wenn wir genau dies rein von der Ratio jetzt wehement verneinen, und sehr deutlich sagen würden,dass, das auf GAR KEINEN FALL zutrifft, und wir geld lieben und es sehr gerne zu Hauf zu uns kommen darf-ist es doch so! Beruf kommt von Berufung. Das beinhaltet: Wo es mich zu hin RUFT und wo ich zu BERUFEN bin. Und wir, ja alle Menschen, haben sogar eine Einladung dazu bekommen, unserer Berufung zu folgen, und das auzuüben, was wir LIEBEN, wo uns unser SELBST-hinführt.(Unser Selbst ist unser „ICH“) Und dann, ganz und völlig unabhängig, ob wir dies einmal per Ausbildung gelernt haben oder auch nicht,dann ist GENAU das unser Beruf! Einen Job übe ich aus, um extra Geld zu verdienen, daher gab es auch mal eine Zeit, in der man das WOrt „Job“ nur im Zusammenhang von „Nebenjob“ verwendet hat- einen Beruf um damit dort zu sein, wo ich Freude UND sehr gutes Geld verdiene! Lieben Gruß!

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