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Glaub an Dich

Dies ist die Geschichte einer Frau, die etwas Furchtbares erlebt und in etwas Großartiges verwandelt hat.

Kennen gelernt habe ich Birgit bei meinem Big Shift Jahreskurs 2014.

Sie hatte damals ihre Krebserkrankung bereits überwunden. Körperlich.

Aber ihr war klar, dass sie auch etwas seelisch lösen musste.

Wir hatten damals am Ende des Kurses ein Interview geführt, in dem Birgit ein bemerkenswertes Resümee zieht…

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Aber damit endet die Geschichte nicht. Sondern sie geht jetzt erst richtig los.

Denn eine Erfahrung wie Krebs hinterlässt etwas.

Selbst wenn die Krankheit geht: Die Angst bleibt.

Und nicht nur die Angst. Sondern auch die Frage nach dem „Warum?“.

Warum hat mich das Leben mit einer solchen Herausforderung konfrontiert?

Das ist eine Frage, die man meines Erachtens nicht mit den typischen Floskeln der handelsüblichen Lebenshilfebücher beantworten kann.

Vor allem dann nicht, wenn man diese Erfahrung beinahe mit dem eigenen Leben bezahlt hätte.

Und doch bleibt die Frage: Warum?

Was ist der Sinn des Ganzen?

Oder war es nur ein Zufall?

Und wenn ja: Was sagt mir das übers Leben?

Oder habe ich was falsch gemacht?

Das alles sind berechtigte Fragen.

Aber wie lautet die Antwort?

Birgit fand sie einige Zeit später vollkommen unvermutet, als sie ins trainer.camp wechselte, und zunächst an ihrer beruflichen Entwicklung arbeitete – ohne recht weiterzukommen.

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Und vor einigen Tagen schrieb mir Birgit in einer E-Mail: „Martin, stell dir vor!!!! Die nächsten 3 Camps sind gesichert!! Ich lebe meine Berufung! Das ist so WOW!“

Jepp. Das finde ich auch.

Und ich glaube, dass wir alle etwas von Birgit lernen können.

Erstens: Glaub an Dich. Sag „Ja“ zu Dir. Liebe Dich selbst. Und zwar so, wie Du bist. Auch und gerade mit Deinen Schwächen. Das macht einen enormen Unterschied im Leben.

Und zweitens: Die Antwort auf das Warum geben wir uns am besten selbst, in dem wir etwas Gutes aus dem Schrecklichen ziehen.

Das erfordert Mumm, ich weiß.

Nicht jeder hat diese Kraft. Manche rutschen in Zynismus ab.

Aber: Anzuerkennen, dass etwas furchtbar gelaufen ist und (!) dennoch die Stärke aufzubringen, diese Erfahrung als Sprungbrett zu nutzen, ist machbar.

Und diese Einsicht finde ich so ungemein wichtig.

Denn: Schlimmes passiert jeden Tag.

Keiner von uns ist davon ausgenommen.

Und ob wir immer daran die Schuld tragen, wage ich zu bezweifeln. Shit happens.

Aber wir können Verantwortung übernehmen.

Eine Antwort auf das geben, was das Leben an uns heranträgt.

Eine Entscheidung zu treffen, das wir Gutes aus einer Erfahrung machen.

Wichtig finde ich an Birgits Geschichte auch, dass sie erst die Entscheidung traf – und die Idee, wie sie das Ganze konkret umsetzt, erst einige Zeit später zu ihr kam.

Aber ohne diese Entscheidung wäre die Idee für die Adventurecamps einfach nur an ihr vorbei geflattert! Wie ein glitzerndes „Man könnte mal…“: Verlockend. Aber ohne irgendwelche weiteren Folgen.

Erst wenn wir „Ja“ sagen – zu uns und zu dem Leben – kann sich etwas Erschreckendes in etwas Inspirierendes verwandeln.

Darum ist Birgit für mich ein Vorbild.

Sie zeigt, dass Veränderung möglich ist.

Und sie lehrt uns, dass alles mit einem „Ja“ beginnt.

Und nun: Du.

Zu welchem „Ja“ inspiriert Dich Birgit?

Gratiskurs für Dich: Das bigshift.love Experiment

Unser Kurstipp: Liebe rockt

6 Kommentare

  1. Lieber Martin – vorerst einmal ganz, ganz lieben Dank für Deine/Euren wunderbar verfassten mails „smile“ – zu obigen Beitrag – Thema BIRGIT – darf ich Dir sagen, dass Du 100% in´s Schwarze getroffen hast – wenn wir in unserem Leben unsere Eigenverantwortlichkeit erkennen, weiters unsere subjektiven! Bewertungen (Bewertungen: an was gemessen???) mal weglassen und annehmen „das was ist“ – also die Gegebenheit – (das was ist ist so oder so, ohne Rücksicht darauf wie wir darüber denken!) dann haben wir die Basis um uns zu erkennen und daran zu reifen . . . dies entspricht auch dem universen Gesetz, dem wir ja unterliegen, welches uns anhand von fiktiven Mängel wieder zu uns selbst finden läßt . . . das hierbei an unserem Organismus (Körper) Schäden entstehen ist dann unvermeindbar, wenn wir nicht hinsehen wollen . . . aufgrund unseres freien Willen sind die Türen zur Erkenntnis entweder noch zu oder ein bisschen offen oder ganz sperrangelweit offen :-)))) – alles, alles Liebe von Herzen – Michaela

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  2. Lieber Martin, ein ganz wichtiger Schritt, der mich sehr berührt und etwas mit mir macht. Aber ich kann es weder greifen noch benennen. Werde es sicherlich mehrmals durchlesen und auf mich wirken lassen müssen! Danke vorerst! Alles Liebe von Karin

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  3. Hallo Michael, unglaublich und Danke für diesen Beitrag. Ich stehe vor einer beruflichen Entscheidung und habe auch u.a. den Krebs besiegt. Dennoch plagten mich Zweifel ob ich alles hinbekomne.Jetzt, nachdem ich das hier gelesen und verinnerlicht habe, werde ich zusagen und meinem Leben wieder eine Chance geben. Vielen Dank. Ich bin echt froh über diesen „Zufall „

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  4. Hallo lieber Leser und Martin,
    auch ich durfte Birgit vor einiger Zeit – 1,5 Jahre -kennenlernen und sind nunmehr eng miteinander befreundet. Es ist einfach genial, dass Du diesen Artikel über Birgit geschrieben hast. Damit Zollst Du einer wunderbaren absolut inspirierenden Frau Achtung, Anerkennung und Wertschätzung, die sie mehr als verdient hat. Ich danke Dir dafür, auch wenn wir uns nicht persönlich kennen. Und an Birgit gerichtet:
    NIMM ES AN … DAS BIST DU. schüttle Dich ein paar Mal und registriere das bist wirklich Du und darauf kannst Du selbst stolz sein. Ich bin es und freue mich, dass ich Dich kenne und wünsche Dir ganz viel Feuer und Kraft für DEIN Projekt.

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  5. Hallo ….ich bin berührt und habe dies in meine Netzwerke gepostet:
    Hallo liebe (ehemalige) SPAs, ErzieherInnen unserer und anderer Schulen, bitte teilt, verbreitet diese Info über diese sinnstiftende Arbeit einer wundervollen Frau…vielleicht könnt ihr im Rahmen eurer (FH-)Praktika hier unterstützen und wertvolle Erfahrungen machen, die Schule so nicht vermitteln kann…..bitte weitersagen danke
    http://adventure.care/

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  6. LEBEN IN ANGST, HEIßT ES SEIT 10 JAHREN FÜR UNS. Wir haben 1 Pflegekind aufgenommen. Mit den Leiblichen Eltern kein Problem. Aber ……was so alles erfunden wird und sein muß….Es stehen für Unsinn und Lügen zu viele Gelder zur Verfügung. Rechte scheinen Pflegekinder überhaupt nicht zu haben.
    An Hand der Korrespondes könnte man ein Buch schreiben und es würde keiner Glauben.
    Das kämpfen haben wir gelernt und werden das auch in Zukunft tun. Nicht den Mut verlieren auch mal neue Wege gehen auch wenn keiner daran glaubt.

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