Big Shift https://bigshift.live Bist Du bereit für den großen Wandel? Tue, 22 Aug 2017 11:16:50 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.7.5 Kopfgooglen: Wie Du Dich aus negativen Gedanken befreien kannst. https://bigshift.live/kopfgooglen-wie-du-dich-aus-negativen-gedanken-befreien-kannst/ https://bigshift.live/kopfgooglen-wie-du-dich-aus-negativen-gedanken-befreien-kannst/#respond Wed, 02 Aug 2017 22:44:16 +0000 https://bigshift.live/?p=207620 Kopgooglen ist eine Technik, mit dem man sich schnell und einfach aus dem Karussell negativer Gedanken befreien kann. Der Kern der Technik ist simpel. Anstatt dem eigenen Verstand vorzuschreiben, wie er zu denken hat („Ich darf mich jetzt auf keinen Fall schwach fühlen“), lädt man ihn durch konkrete Fragen ein, in eine bestimmte Richtung zu […]

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Kopgooglen ist eine Technik, mit dem man sich schnell und einfach aus dem Karussell negativer Gedanken befreien kann.

Der Kern der Technik ist simpel. Anstatt dem eigenen Verstand vorzuschreiben, wie er zu denken hat („Ich darf mich jetzt auf keinen Fall schwach fühlen“), lädt man ihn durch konkrete Fragen ein, in eine bestimmte Richtung zu denken.

Probiere es ruhig selbst aus…

  • Denk an eine Idee, ein Ziel oder ein Projekt, bei dem Du Sorgen oder Zweifel hegst.
  • Frage Dich: Warum wird es schief gehen?
  • Achte auf die Antworten, die in Deinem Inneren auftauchen.
  • Und nochmal: Warum wird es schief gehen?
  • Erlebe, wie immer mehr negative Gedanken ihr Stelldichein geben.
  • Mach eine kurze Pause, um aus der negativen Stimmung heraus zu kommen.
  • Frage Dich nun: Warum kann es klappen?
  • Achte auf die ersten zaghaften innerlichen Antworten.
  • Hake noch mal nach: Warum wird es ein Erfolg?
  • Nimm wahr, wie sich die Antworten immer mehr in Richtung Gelingen verändern.

Für mich ist das so, als ob ich in meinem Kopf nach neuen Antworten „google“.

Und so, wie Google unterschiedliche Resultate zeigt, wenn ich zum Beispiel „BMW Mini“ oder „BMW Mini Cabrio“ eingebe, so antwortet unser Gehirn unterschiedlich auf unsere inneren Fragen.

Das Faszinierende: Je häufiger Du Deine Idee oder Dein Ziel auf diese Weise kopfgooglest, desto mehr Chancen, Optionen und Möglichkeiten bekommst Du auf den Schirm.

Allerdings: Mit welchen Gedanken Dein Verstand antwortet, ist seine Sache. Denn…

Kopfgooglen ist das Gegenteil zum positiven Denken

Positives Denken, Affirmationen („Jeden Tag geht es mir immer besser und besser“) und ähnlich gelagerte mentale Techniken wollen unserem Verstand vorschreiben, was er zu denken hat.

Das kann – wenn überhaupt – nur bedingt funktionieren.

Denn unser Verstand liebt die Freiheit.

Er möchte gerne alles denken.

Warum?

Zum ersten ist er Dein Sicherheitsbeauftragter. Er sorgt dafür, dass Du einigermaßen körperlich, emotional, zwischenmenschlich und finanziell sicher durchs Leben kommst.

Dazu muss er – gezwungenermaßen – auch negativ denken können („Was kann schief gehen?“)

Außerdem ist ein gut gebildeter Verstand in der Lage, viel besser in einer Welt zurecht zu kommen, die immer komplexer und vielschichtiger wird.

Dem Verstand also Gedanken aufdrücken zu wollen, sorgt genau deswegen oft für das genaue Gegenteil: Was immer wir auch verdrängen, kommt stärker und intensiver zu uns zurück.

Deinem Verstand jedoch Fragen zu stellen, ist eine gute Form der Führung. Denn Dein Verstand liebt Herausforderungen. Also gib ihm was zu tun!

Apropos: In dem Online-Kurs „Kopfgooglen Extrem“ lernst eine ausführliche Variante kennen, mit der Du Probleme aller gedanklich knacken kannst.

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Die Kraft des: Nö! https://bigshift.live/die-kraft-des-nein/ https://bigshift.live/die-kraft-des-nein/#comments Mon, 17 Jul 2017 18:50:58 +0000 https://bigshift.live/?p=207314 „Nein sagen“ ist eine Kunst, die wir alle im Leben gebrauchen können. Ein starkes, klares „Nein“ sorgt im Business für Fokus und konzentrierte Energie. Und in unserem Privatleben verschafft uns das „Nein“ Raum für die Dinge, die wirklich zählen. Ein gutes „Nein“ verschafft uns Stärke, Authentizität, Produktivität und Lebensfreude. Aber wie sagt man auf gute Weise […]

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„Nein sagen“ ist eine Kunst, die wir alle im Leben gebrauchen können.

Ein starkes, klares „Nein“ sorgt im Business für Fokus und konzentrierte Energie.

Und in unserem Privatleben verschafft uns das „Nein“ Raum für die Dinge, die wirklich zählen.

Ein gutes „Nein“ verschafft uns Stärke, Authentizität, Produktivität und Lebensfreude.

Aber wie sagt man auf gute Weise „Nein“?

In dem Video erläutere ich Dir einen Prozess, der aus 4 einfachen Schritten besteht.

Schritt 1: Abfrage – was meint Dein Inneres?

Wenn wir genau wissen, dass wir etwas partout nicht wollen, fällt uns ein „Nein“ oft leicht.

Was aber, wenn wir ein inneres Gemengelage von „Ja“, „Nein“, „Vielleicht“ oder „Eher doch nicht“ in uns vernehmen? In dem Video zeige ich Dir, wie Du klar bekommst, wie Dein Inneres über ein Thema wirklich denkt.

Solltest Du von Innen ein „Nein“ empfangen, wird es Zeit für…

Schritt 2: Nein? Gesetzt den Fall…

Finde heraus, was genau gegen Dein Vorhaben spricht?

Nehmen wir an, Du verhandelst etwas Geschäftliches, und Dir sagen die Konditionen nicht zu. Je klarer Du auf dem Schirm hast, was für Dich nicht stimmig ist und welche Voraussetzungen für Dich ideal wären, desto klarer und eindeutiger kannst Du Dich für Deine Ziele einsetzen.

Zum Beispiel durch eine Verhandlung.

Und wer weiß: Vielleicht lässt sich ja Dein Gegenüber darauf ein?

Die Technik, die ich benutze, um meine Wünsche und Bedürfnisse klar zu bekommen, heißt „Gesetzt den Fall“.

Ich beginne damit, dass ich mir die Frage stelle: „Was spricht denn dagegen?“.

Sobald ich den ersten Einwand klar habe, frage ich: „Gesetzt den Fall, dieser Einwand wäre gelöst, wäre es dann ok für mich?“

Wenn nein, meldet sich dann meist der nächste Einwand.

Und auch hier frage ich wieder: „Gesetzt den Fall, auch dieser Einwand wäre gelöst, wäre es dann ok für mich?“

Hier ein Beispiel aus der Praxis: Jemand sprach mich an, mit ihm eine gemeinsame Marketingaktion zu machen. Als ich mich damit auseinandersetze, spürte ich ein starkes „Nein.“ Und so begann ich Einwand für Einwand zu katalogisieren:

Was spricht dagegen?
Ausfüllen der Unterlagen dauert halben Tag

Gesetzt den Fall: Jemand anders schreibt die Texte.
Nicht ok, weil das Geld kosten würde.

Gesetzt den Fall: Texte kosten kein Geld.
Nicht ok, weil die Texte gut sein müssen.

Gesetzt den Fall: Texte sind gut
Ist ok.

Das ist dann das Fundament für…

Schritt 3: Überprüfen, ob machbar oder nicht

Wenn ich weiß, was ich will, kann ich prüfen, ob ich selbst dafür sorgen kann, dass ich es bekomme. Wenn nein, wie in dem Fall oben, dann benötige ich Unterstützung von Außen.

Und die kann ich nur erbitten, nicht erzwingen.

Verhandlungen sind also angesagt.

In bestimmten Fällen bekomme ich, was ich möchte. In einigen Fällen gehe ich einen Kompromiss ein, weil die Vorteile dennoch überwiegen. In anderen Fällen klappt es halt  nicht.

Wenn Letzteres eintritt,  wird es Zeit für…

Schritt 4: ???

Der letzte Schritt ist etwas ungewöhnlich. Er hilft Dir jedoch, auf klare, respektvolle und wohlwollende Art und Weise „Nein“ zu sagen.

Wie er genau geht. erfährst Du oben im Video.

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Wie Du Probleme in ein Happy End verwandelst (Selbstcoachingtechnik) https://bigshift.live/wie-du-probleme-ein-happy-end-verwandelst-selbstcoachingtechnik/ https://bigshift.live/wie-du-probleme-ein-happy-end-verwandelst-selbstcoachingtechnik/#respond Thu, 13 Jul 2017 08:33:36 +0000 https://bigshift.live/?p=207227 Nachdem wir uns in Teil 1 mit der Frage beschäftigt haben, was wir selbst zu unseren Schwierigkeiten und Herausforderungen beitragen, geht es in diesem zweiten und letzten Teil nur um Eines: Wie kann ich meine Probleme lösen? Dazu stelle ich Dir oben in dem Video eine konkrete Selbstcoachingtechnik vor. Das besondere an dieser Technik: Sie erfolgt […]

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Nachdem wir uns in Teil 1 mit der Frage beschäftigt haben, was wir selbst zu unseren Schwierigkeiten und Herausforderungen beitragen, geht es in diesem zweiten und letzten Teil nur um Eines: Wie kann ich meine Probleme lösen?

Dazu stelle ich Dir oben in dem Video eine konkrete Selbstcoachingtechnik vor.

Das besondere an dieser Technik: Sie erfolgt nicht auf einen Schlag – sondern in 3 Phasen…

Phase 1 benötigt eine der wichtigsten Fähigkeiten, die wir alle besitzen.

Kreativität.

Eine Gabe, die wir täglich anwenden. Zum Beispiel, wenn Du Dir ein Butterbrot schmierst. Du verbindest verschiedene Elemente, Brot, Butter und Belag zu etwas Neuem – einem Essen.

Das mag ein basales, vielleicht sogar banales Beispiel sein, aber tatsächlich „kreieren“ wir den ganzen Tag lang jede Menge Dinge und Situationen. Die Art, wie wir auf Mecker reagieren, ist ebenso schöpferisch wie die Entscheidung, ob wir abends noch ausgehen oder Zuhause bleiben.

Wir können gar nicht anders, als kreativ sein.

Und wenn das schon so ist, warum das Ganze nicht aktiv einsetzen?

Warum nicht nach Innen gehen und uns überlegen, was das Beste ist, das wir aus unserer Situation machen können?

Wohlgemerkt: Das Beste.

Nicht das Zweitbeste.

Wenn schon, denn schon. Oder?

Das „Problem“ ist jedoch für viele von uns, dass wir diese wunderbare Gabe der Vorstellungskraft für „Probleme“ verschwenden.

Wir sind Weltmeister darin, uns auszumalen, wie Dinge schiefgehen können.

Das ist auch schöpferisch und kreativ. Aber ist das auch die produktivste und erfolgsversprechendste Vorgehensweise, um zu Lösungen zu gelangen?

Eben.

Also: Lass uns die Sache von seiner bestmöglichen Version aus andenken.

Sobald wir diesen Schritt abgeschlossen haben, gilt es, die „Anderen“ miteinzubeziehen. Ich nenne diese Phase „Liebe“, weil Liebe für mich DER Erfolgsfaktor schlechthin ist.

Nur mit Liebe, nur mit Kooperation, nur mit Zusammenarbeit ist Erfolg möglich.

Beispiel gefällig?

Ich tippe diese Worte gerade auf einem Rechner, an dem Tausende Menschen gearbeitet haben. Von den Herstellern der Hardware, den Entwicklern der Software bis hin zu den Händlern und Transportunternehmen – ohne ein starkes und intensives Zusammenspiel der Vielen könnte ich als Einzelner nicht profitieren.

Und das gilt auch für alles andere im Leben. Wir können nichts, aber auch gar nichts vollkommen alleine lösen. Wir brauchen immer Andere, die mitspielen.

Deswegen ist es so wichtig, dass wir in Phase 2 ein „Gewinner/Gewinner“-Denken an den Tag legen.

Wie können wir eine Lösung schaffen, bei der alle gewinnen können?

Zugegeben. Das ist nicht immer einfach. Dafür brauchen wir: Kreativität. Manchmal müssen wir vollkommen neue Wege einschlagen, um alle Seiten gewinnen zu lassen.

Aber der Einsatz lohnt sich. Wenn alle mitziehen, entsteht: Synergie.

Eine Kraft, die größer ist als die Summe der Einzelteile.

Wie es dann in Phase 3 weitergeht, erfährst Du oben in dem Video, in dem ich die Technik nicht nur erläutere, sondern mit einer Gruppe live durchführe.

Und wenn Du dann Lust hast, Dein „Happy End“ umsetzen zu wollen, kann der „Big Shift Kickstarter“ Kurs genau die richtige Lösung sein.

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Rollenspiele: Wir wir aus unserem Leben ein Dramaland machen (und es wieder ändern können) https://bigshift.live/rollenspiele-wir-wir-aus-unserem-leben-ein-dramaland-machen-und-es-wieder-aendern-koennen/ https://bigshift.live/rollenspiele-wir-wir-aus-unserem-leben-ein-dramaland-machen-und-es-wieder-aendern-koennen/#respond Thu, 06 Jul 2017 10:47:23 +0000 https://bigshift.live/?p=207056 Bist Du gestresst, frustriert, unglücklich – und hast Du das Gefühl, auf der Stelle zu trampeln? In dem Video erfährst Du, wie Du das ändern kannst. Dazu ist jedoch vor allem Eines ganz besonders wichtig: Wir kommen erst dann aus dem Dramaland des Lebens heraus, wenn wir erkennen, was wir selbst dazu beitragen. Klar: Die Beteiligten, die […]

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Bist Du gestresst, frustriert, unglücklich – und hast Du das Gefühl, auf der Stelle zu trampeln? In dem Video erfährst Du, wie Du das ändern kannst.

Dazu ist jedoch vor allem Eines ganz besonders wichtig: Wir kommen erst dann aus dem Dramaland des Lebens heraus, wenn wir erkennen, was wir selbst dazu beitragen.

Klar: Die Beteiligten, die „Anderen“, die äußeren Umstände tragen eine Teilschuld an dem, was gerade in unserem Leben nicht so gut funktioniert.

Aber: Die anderen Menschen ändern zu wollen, funktioniert meist nicht so gut.

Wenn wir uns jedoch auf das konzentrieren, was wir selbst in die Situation einbringen, gewinnen wir: Kraft.

Dazu ist es jedoch notwendig, dass wir klar erkennen, WAS genau wir zur eigenen Misere beitragen. Und genau hier ist auch das eigentliche Problem: Wir erkennen oft gar nicht, welche Muster in unserem Leben aktiv sind.

Mit der Übung „Rollenspiele“ kannst Du herausfinden, welche – oft unbewussten – Rollenspiele wir einbringen.

Das sorgt nicht nur für ein „Aha“.

Es ist auch der erste Schritt zu einer echten Lösung.

Mehr dazu übrigens in Teil 2 „Happy End„.

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Bereit für einen freundlichen Arschtritt in ein großartiges Leben? (Inkl. Coaching-Übung) https://bigshift.live/bereit-fuer-einen-freundlichen-arschtritt-ein-grossartiges-leben-inkl-coaching-uebung/ https://bigshift.live/bereit-fuer-einen-freundlichen-arschtritt-ein-grossartiges-leben-inkl-coaching-uebung/#respond Sat, 01 Jul 2017 08:27:59 +0000 https://bigshift.live/?p=207038 Arschtritt. Das klingt ja nicht so nett. Stimmt. Aber wie kommt’s, dass wir ab und zu doch mal einen brauchen? Wie kommt’s, dass wir wichtige Schritte immer wieder vor uns herschieben? Auf der Stelle trampeln? Einfach nicht ins Handeln kommen? Bis das Leben so ungemütlich wird, dass wir mit dem Rücken zur Wand stehen – […]

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Arschtritt. Das klingt ja nicht so nett. Stimmt.

Aber wie kommt’s, dass wir ab und zu doch mal einen brauchen?

Wie kommt’s, dass wir wichtige Schritte immer wieder vor uns herschieben? Auf der Stelle trampeln? Einfach nicht ins Handeln kommen?

Bis das Leben so ungemütlich wird, dass wir mit dem Rücken zur Wand stehen – und quasi gezwungen werden?

Sei es durch einen Rückschlag? Oder eine Krise?

Und was kannst Du jetzt tun, damit es gar nicht so weit kommt?

Wie schaffst Du es, dass Dein Leben abhebt?

Genau darum geht’s in dem Video (wie immer samt Coaching-Übung)

Und falls Du darüber noch mehr machen möchtest: Schau Dir doch mal den Big Shift Kickstarter-Kurs an.

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Dumm gelaufen: Wie Du Patzer, Rückschläge und Katastrophen in einen Sieg verwandelst https://bigshift.live/dumm-gelaufen-wie-du-patzer-rueckschlaege-und-katastrophen-einen-sieg-verwandelst/ https://bigshift.live/dumm-gelaufen-wie-du-patzer-rueckschlaege-und-katastrophen-einen-sieg-verwandelst/#comments Tue, 20 Jun 2017 10:10:07 +0000 https://bigshift.live/?p=206978 Lerne eine verblüffend einfache Selbstcoachingtechnik kennen, mit der Du Probleme, Patzer, Schwierigkeiten, Rückschläge und Katastrophen aller Art in einen Vorteil verwandelst. Eine wichtige „Kernkompetenz“, wie ich finde. Denn wer von uns hat nicht mal Situationen erlebt, in denen etwas „dumm gelaufen“ ist? Wer von uns hat nicht mal ein Projekt ordentlich gegen die Wand gefahren? Wer […]

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Lerne eine verblüffend einfache Selbstcoachingtechnik kennen, mit der Du Probleme, Patzer, Schwierigkeiten, Rückschläge und Katastrophen aller Art in einen Vorteil verwandelst.

Eine wichtige „Kernkompetenz“, wie ich finde.

Denn wer von uns hat nicht mal Situationen erlebt, in denen etwas „dumm gelaufen“ ist?

Wer von uns hat nicht mal ein Projekt ordentlich gegen die Wand gefahren?

Wer von uns ist nicht mal in ein Fettnäpfchen getreten und hat sich vor versammelter Mannschaft bis auf die Knochen blamiert?

Wer von uns hat nicht das sprichwörtliche Weinglas verschüttet und irgendetwas bis in die letzte Faser ruiniert?

Jeder. Oder?

Grund genug, Wege zu finden, um mit „Dumm gelaufen“ klug umzugehen.

Eine besondere Hilfe liefert uns der Dalai Lama: „Schmerz“, sagt er, „ist unvermeidlich. Leiden, jedoch, ist eine Entscheidung.“

Wie er das gemeint hat und wie Du das für Deine beruflichen, wie auch privaten Pannen ganz praktisch nutzen kannst, erfährst Du in diesem Video.

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Die Botschaft der Gefühle – und wie Du sie entziffern kannst https://bigshift.live/die-botschaft-der-gefuehle-und-wie-du-sie-entziffern-kannst/ https://bigshift.live/die-botschaft-der-gefuehle-und-wie-du-sie-entziffern-kannst/#respond Thu, 08 Jun 2017 19:25:06 +0000 https://bigshift.live/?p=206945 Jedes Gefühl, das wir in uns wahrnehmen, birgt eine Botschaft. Freude ist ein klares Zeichen, dass uns etwas gefällt. Aber auch Trauer, Ärger, Frust, Stress oder Neid sind Botschafter. Und wenn wir Ihre Nachricht an uns verstehen, sind sie enorm hilfreich. In diesem Video lernst Du ein praktische Methode kennen, um die Botschaften Deiner Gefühle […]

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Jedes Gefühl, das wir in uns wahrnehmen, birgt eine Botschaft.

Freude ist ein klares Zeichen, dass uns etwas gefällt.

Aber auch Trauer, Ärger, Frust, Stress oder Neid sind Botschafter.

Und wenn wir Ihre Nachricht an uns verstehen, sind sie enorm hilfreich.

In diesem Video lernst Du ein praktische Methode kennen, um die Botschaften Deiner Gefühle zu entziffern – und zu nutzen.

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Küss den verdammten Frosch (Der Selbstcoachingprozess für negative Gefühle) https://bigshift.live/kuess-den-verdammten-frosch-der-selbstcoachingprozess-fuer-negative-gefuehle/ https://bigshift.live/kuess-den-verdammten-frosch-der-selbstcoachingprozess-fuer-negative-gefuehle/#comments Thu, 01 Jun 2017 16:28:00 +0000 https://bigshift.live/?p=206911 Du bist genervt und nicht gut drauf? Denk positiv! Oder? Ich meine: Nein. Besser ist es, wenn Du den verdammten Frosch küsst. Was damit gemeint ist? In vielen Märchen und Mythen erscheinen runzlige und hässliche Wesen, die sich erst dann in etwas Bildschönes verwandeln, wenn sie geküsst werden. Sprich: Wenn wir sie so annehmen, wie […]

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Du bist genervt und nicht gut drauf?

Denk positiv!

Oder?

Ich meine: Nein.

Besser ist es, wenn Du den verdammten Frosch küsst.

Was damit gemeint ist?

In vielen Märchen und Mythen erscheinen runzlige und hässliche Wesen, die sich erst dann in etwas Bildschönes verwandeln, wenn sie geküsst werden.

Sprich: Wenn wir sie so annehmen, wie sie sind.

Und das gilt auch und gerade für unsere Gefühle. Je mehr wir gegen sie ankämpfen, desto stärker werden sie.

Und „positives Denken“, ja auch Yoga, Affirmationen oder Glücksmethoden werden zu Kampfwaffen, wenn wir sie gegen unsere schlechte Laune einsetzen möchten.

Denn letztendlich signalisieren wir uns selbst: Ich bin nicht in Ordnung. Meine Gefühle sind schlecht. Ich muss sie wegmachen.

Keine gute Idee.

Wie es anders geht, lernst Du in dem Selbstcoachingprozess „Küss den verdammten Frosch.“

Viel Freude damit!

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Stress durch Achtsamkeit sofort mildern (Selbstcoachingprozess) https://bigshift.live/stress-durch-achtsamkeit-sofort-mildern-selbstcoachingprozess/ https://bigshift.live/stress-durch-achtsamkeit-sofort-mildern-selbstcoachingprozess/#comments Thu, 25 May 2017 12:45:41 +0000 https://bigshift.live/?p=206864 „8samkeit Plus“ ist ein simpler Prozess, mit dem Du Stress, Überforderung, Hetze sofort mildern, beruhigen und möglicherweise sogar ganz auflösen kannst. Sie funktioniert ohne Worte. Rein körperlich. (Mehr dazu ab Minute 9 im Video.) Und genau das macht sie so wirksam. Vorab aber ein wichtiger Hinweis. Ziel dieser Technik ist es nicht, Gefühle zu verdrängen. Wenn Du […]

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„8samkeit Plus“ ist ein simpler Prozess, mit dem Du Stress, Überforderung, Hetze sofort mildern, beruhigen und möglicherweise sogar ganz auflösen kannst. Sie funktioniert ohne Worte. Rein körperlich. (Mehr dazu ab Minute 9 im Video.) Und genau das macht sie so wirksam. Vorab aber ein wichtiger Hinweis. Ziel dieser Technik ist es nicht, Gefühle zu verdrängen. Wenn Du sauer bist, bist Du sauer. Wenn Du traurig bist, bist Du traurig. Gestatte es Dir immer so zu sein, wie Du gerade bist. Aber: Es gibt immer wieder Situationen, in denen wir uns überfordert fühlen. Zum Beispiel, wenn wir unter massiven Zeitdruck arbeiten, und plötzlich druckt der Drucker nicht. Oder wenn wir Gäste erwarten, mitten beim Kochen sind, es an der Tür klingelt, und wir aus Versehen einen Teller fallen lassen. Wann immer zu viel gleichzeitig auf uns einströmt, kann unser Gehirn in einen Zustand der Überforderung hochschalten, und dann geht: nichts mehr. Genau in diesen Fällen kannst Du den Prozess 8samkeit Plus durchführen. Die wesentlichen Schritte der Technik (siehe Video ab Minute 9):

1. Schritt: Stress wahrnehmen

Nimm wahr, wo Du im Körper Stressgefühle spüren kannst. Und wie sich das anfühlt. Geh dabei wie ein Arzt vor, der neugierig und nüchtern analysiert, was da in Deinem Körper vor sich geht. Was auch immer Du dabei entdecken kannst: Lass es so sein, wie es ist.

2. Schritt: 8tsamkeit PLUS

Schließe Deine Augen und führe Deine Hände wie zum Gebet vor Deiner Brust zusammen. Zeichne dann langsam mit den gefalteten Händen in der Luft eine liegende 8. Schiebe Deine gefalteten Hände von Deiner Brust nach vorne und gehe dann in eine Rechtskurve, um die rechte Schlaufe einer liegenden 8 zu zeichnen. Führe Deine gefalteten Hände langsam zu Deiner Brustmitte zurück, wo Du sie dann wieder nach vorne schiebst, um in eine Linkskurve zu münden, damit Du die linke Schlaufe einer liegenden 8 zeichnen kannst. Diese wirklich langsame Bewegung führt paradoxerweise schnell zur einer ersten Beruhigung. Nun das PLUS: Während Du mit Deinen Händen die liegende 8 zeichnest, halte den Kopf gerade und folge mit Deinen geschlossenen Augen der Bewegung Deiner Hände. Das heißt: Deine Augen bewegen sich, Dein Kopf nicht. Führe die 8 achtmal durch. Danach halte inne und spür in Dich hinein.

3. Schritt: Restwerte an Gedanken und Gefühlen notieren

Durch die Übung wirst Du ruhiger. Allerdings kann es sein, dass der Stress Dich auf etwas Wichtiges hinweisen wollte: „Denk daran, die Kinder von der Schule abzuholen.“ Oder: „Du musst noch Jan anrufen.“ Oder: „Ich darf nicht vergessen, die Präsentation hochzuladen.“ Schreib auf, was Dir in den Sinn kommt. Und entscheide, was Du tun kannst, um die Punkte später zu erledigen. Sobald Du alles notiert hast, kehre zurück zu Schritt 1: Fühle in Dich hinein. Solltest Du noch Restwerte an Stress wahrnehmen, führst Du eine weitere 8samkeit Plus Runde durch. Danach: Hineinspüren. Und aufschreiben, was Dir noch in den Sinn kommt. Falls es immer noch Restwerte gibt (bei starkem Stress ist das normal), machst Du eine weitere 8samkeit PLUS Runde.

Warum die Technik so gut funktioniert

Ich führe die hohe Wirksamkeit des Prozesses auf folgende Faktoren zurück:

Gefühle einfach wahrnehmen, beruhigt.

Die körperliche Bewegung der liegenden 8 führt zu einer Synchronisation der beiden Gehirnhälften. (Wissenschaftliche Studien sind über diesen Effekt jedoch uneins. Siehe Wikipedia)

Das bewusste Nachverfolgen der Bewegung führt in einen Zustand der Achtsamkeit, der nachweislich zur Stressreduktion beiträgt.

Die Bewegung der Augen (das PLUS dieser Technik) wird in zahlreichen Therapien zur Bearbeitung Sorgen und Ängsten eingesetzt. Bei der EMDR Methode geht es um schnelle Augenbewegungen, bei der Brainspotting Methode um eher langsame.

Notizen: Unser Kopf wird schnell überfordert, wenn wir mehrere Gedanken gleichzeitig denken. Aufschreiben sorgt für eine schnelle Entlastung.

Sind das die einzigen Faktoren? Keine Ahnung. Ich bin eher Praktiker. Die Methode funktioniert, das ist für mich unterm Strich das Wichtigste.

Experimente mit 8samkeit PLUS

Wie Du im Video erlebst, nutze ich die Technik auch, um inhaltliche Themen aufzuarbeiten (Probleme, Herausforderungen aller Art). Jedoch jenseits von Worten. Ich nehme dann ein Problem mit in die Übung hinein. Sieh selbst, was die Teilnehmenden in der Show zu diesem Experiment berichten. Und nun Du: Wie wirkt 8samkeit PLUS bei Dir?

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Warum uns eine Bauchlandung ab und zu richtig gut tut (oder warum Leiden ein so guter Lehrmeister sein kann) https://bigshift.live/warum-uns-eine-bauchlandung-ab-und-zu-richtig-gut-tut-oder-warum-leiden-ein-guter-lehrmeister-sein-kann/ https://bigshift.live/warum-uns-eine-bauchlandung-ab-und-zu-richtig-gut-tut-oder-warum-leiden-ein-guter-lehrmeister-sein-kann/#respond Sun, 21 May 2017 08:25:20 +0000 https://bigshift.live/?p=206798 Wie wäre es mit einer Geschichte, die von Tony Robbins, einem Saab 96 und lautem Sex aus der Nachbarwohnung handelt? Mehr noch: Mit einer wahren Geschichte von einer Bauchlandung, die mehr schmerzte, als wenn mir einer kochendheißes Tabasco in eine Schnittwunde gegossen hätte? Und die mich mehr übers Leben gelehrt hat als jedes noch so […]

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Wie wäre es mit einer Geschichte, die von Tony Robbins, einem Saab 96 und lautem Sex aus der Nachbarwohnung handelt?

Mehr noch: Mit einer wahren Geschichte von einer Bauchlandung, die mehr schmerzte, als wenn mir einer kochendheißes Tabasco in eine Schnittwunde gegossen hätte?

Und die mich mehr übers Leben gelehrt hat als jedes noch so schlaue Psychologiebuch?

Bereit?

Meine Geschichte beginnt Anfang der Neunziger. In einer äußerst ungemütlichen Lebensphase, um genau zu sein.

Ich lebte damals mit einer Frau zusammen, aber unsere Beziehung näherte sich ihrem unrühmlichen Ende. Es verging kaum ein Tag, an dem wir uns nicht stritten.

Obendrein waren meine finanziellen Verhältnisse ziemlich angespannt.

In dieser wenig erbaulichen Phase fiel mir ein Freund ein Buch von Tony Robbins in die Hände.

Darin enthalten: Eine Methode zur Verhaltensänderung, die mich faszinierte (und die ich später etwas weiter aufgebrezelt und unlängst online gestellt habe). Das Besondere an ihr: Sie arbeitet mit Gefühlen großer Freude – und mit drastischem Schmerz.

Wie immer, wenn ich eine neue Methode erprobe, fing ich mit etwas Einfachem an.

Ich fuhr damals einen alten Saab 96 (ja, genau der mit dem Buckel, ein Oldtimer sozusagen).

Und es war ein Ölwechsel fällig.

Das wusste ich.

Aber ich konnte mich einfach nicht motivieren, zur Tankstelle zu fahren und den Ölwechsel vorzunehmen.

Also begann ich mit dem ersten Schritt von Tony Robins Prozess:„Denke an etwas, das Du nicht mehr willst.“

Ok.

Das war einfach.

Ich wollte nicht mehr mit dem Wagen ohne einen Ölwechsel durch die Gegend fahren.

Nächster Schritt: „Denke an etwas, das Du Dir statt dessen wünscht“.

Kein Problem: Einen Ölwechsel machen.

Dann: „Denke daran, was Dich daran hindert, dieses Ziel zu erreichen.“

Tja, was hinderte mich?

Eigentlich … nur die Tatsache, dass ein Ölwechsel Geld kostete.

Und das war eben knapp.

Ich wollte nicht mein letztes Geld für das Auto ausgeben und eventuell mit leeren Taschen dastehen – für den Fall, dass ich es irgendwie noch mal anders brauchen könnte. Ich stellte mir einen leeren Kühlschrank vor und das knurrende Gefühl im Magen. Dann doch lieber das Geld sparen.

„Überlege Dir, welche Vorteile es bringt, das Ziel nicht zu erreichen.“

Mhm.

Was war gut daran, keinen Ölwechsel vorzunehmen?

Gut, ich wollte Geld sparen.

Aber wofür?

Und dann fiel es mir ein: eigentlich machte ich das nur, weil ich irgendwie „Sicherheit“ haben wollte.

Die Vorstellung, dass ich noch etwas Geld „auf Tasche“ hatte, war mir doch sehr angenehm.

Das gab mir ein Gefühl von „Freiheit“.

An genau dieser Stelle wurde mir zum ersten Mal bewusst, dass meine Gedanken weniger von Vernunft als von schwelenden Sorgen diktiert wurden, denn ich war zwar knapp bei Kasse, aber nicht wirklich pleite. Ich hatte noch Geld auf dem Konto. Ein Ölwechsel würde mich also nicht in den finanziellen Ruin treiben.

Aber dadurch, dass ich nie so richtig bewusst über diese Angelegenheit nachgedacht hatte, war es irgendwie zu der gefühlsmäßigen Verbindung gekommen: Ölwechsel = kein Geld = Probleme.

Die nächste Frage brachte dann den Umschwung: „Frage Dich, was es Dich kostet, wenn Du das Ziel nicht angehst.“

Ich stellte mir vor, was passiert, wenn ich mein Auto so weiter fahren würde, und ich spürte eine unterschwellige Nervosität aufsteigen.

Wie bescheuert war ich eigentlich, mit dem alten Öl durch die Gegend zu fahren?

Ich sah es förmlich vor mir: Der Motor macht komische Geräusche – und ich fahre weiter. Die Geräusche werden schlimmer, bis – eines Tages, auf der Autobahn der Motor stottert, ausgeht, der Wagen rollt nur noch, Rauchschwaden steigen unter der Kühlerhaube hervor. Motorschaden. Nichts geht mehr. Abschleppdienst. Der bekümmerte Blick eines Werkstattleiters. Das Auto ist reif für den Schrott.

Das ganze Geld, das ich investiert hatte – weg!

Und wovon wollte ich mir dann ein neues Auto kaufen?

DAS wäre ein echtes Geldproblem.

Kurz: Ich erkannte, wie ich aus falschem Sicherheitsdenken etwas vor mir her schob und genau durch dieses Verhalten meine „Sicherheit“ erst wirklich bedrohte. Und nicht nur meine Sicherheit, die mir so sehr am Herzen lag. Auch meine vielgeliebte „Freiheit“. Denn dann konnte ich mir die spontanen Fahrten von A nach B von der Backe streifen…

Oh, oh…

Nächster Schritt: „Überlege Dir, wie Du vom Ziel profitierst.“

Das war bedeutend einfacher.

Ich sah mich durch die Straßen dieser Stadt kurven, mit meinem wirklich sehenswerten Saab, und ich spürte dabei ein Gefühl von Sicherheit – eben, weil ich den Ölwechsel gemacht hatte (ganz zu schweigen von meiner Eitelkeit, die bei der Vorstellung wohlig schnurrte).

Es dauerte keine fünf Minuten, bis ich im Wagen saß und zur nächstgelegenen Tankstelle fuhr. Dort verlangte ich übrigens kein normales Öl – sondern selbstverständlich das beste, das es gab.

Eine simple Geschichte, ich weiß, aber jetzt geht es erst wirklich los.

Kurz nach der Auto-Story zerbrach die Beziehung zu meiner Freundin. Sie hatte einen anderen kennen gelernt und das war es nun mit uns.

Wie weiter oben schon gesagt, war dieses Ende nicht über Nacht gekommen, sondern hatte sich in einem Zeitraum von über einem Jahr nach und nach angekündigt.

Ich erinnere mich noch, wie ich damals nach einem besonders schwierigen Streit einen guten Freund aufsuchte, dem ich all mein Leid klagte.

Nachdem ich ihm alles haarklein dargelegt hatte, schwieg er für einen kurzen Augenblick.

Dann räusperte er sich.

„Natürlich“ begann er, vorsichtig nach den rechten Worten tastend, „natürlich hast Du nicht alleine Schuld an dieser Situation. Sie trägt auch dazu bei. Aber egal, wer von Euch beiden Recht hat, mach Du doch einfach den ersten Schritt auf sie zu.“

Ich wurde so sauer, dass ich aufstand und ging.

Und nun das. Nur ein paar Monate später.

Alles verloren. Die Frau, die ich liebte: Weg!

Es gab einen Anderen, und ich konnte nun nur noch meine Sachen packen und ausziehen.

Eine Etage tiefer.

In meine eigene Wohnung, die ich damals untervermietet hatte, in der jedoch zum Glück noch ein Zimmer fei war.

Das entschärfte die Situation zwar ein bisschen, machte sie aber ganz bestimmt nicht leichter.

Natürlich begegnete ich meiner Exfreundin und ihrem Neuen auf der Treppe, ich hörte sie vor dem Haus turteln – und Abends setze ich mir Kopfhörer auf, denn das Haus war hellhörig, und ihr Sex war laut.

An einem dieser Abende, als ich gerade Musik hörte, um zu übertönen, was sich vielleicht eine Etage über mir abspielte, wurde mir plötzlich siedend heiß bewusst, dass ich gerade dabei war, den Preis für mein störrisches und rechthaberisches Verhalten zu bezahlen.

Hätte ich damals auf meinen Freund gehört, wäre mir unter Umständen eine schwierige und schmerzhafte Trennung erspart geblieben.

Hatte ich aber nicht.

Und nun, da ich in dem Zimmer saß, begriff ich: Mag sein, dass wir tun und lassen können, was wir wollen.

Aber jede Entscheidung, die wir treffen, bringt Konsequenzen mit sich.

Und ob wir über die Folgen unseres Denkens oder Handelns nachdenken oder nicht: Den Preis müssen wir in jedem Fall bezahlen.

So ist das Leben.

Nenn es fair. Nenn es unbarmherzig. Aber so oder so zahlen wir.

Warum also nicht vorher über das Pro & Contra nachdenken?

Warum warten, bis es zu spät ist, und wir unseren Preis ans Leben entrichten müssen?

Ja, stimmt: Das ist nicht immer einfach.

Vor allem dann nicht, wenn man sich – wie ich damals – im Recht fühlt.

Zu erkenne, was ich mir und meiner Freundin angetan hatte, das brach mir schon einige Zacken aus der Krone.

Aber aus was für einer?

Stolz ist nicht unbedingt das schönste Metall für Geschmeide.

Ein indisches Sprichwort besagt, dass Schmerz und Freude unsere größten Lehrmeister sind. Und: dass Schmerz oft der Gewieftere von beiden sei.

Wäre ich über meinen Schatten gesprungen, um den ersten Schritt zu machen – ich wäre womöglich nicht in diesem Zimmer hier gelandet.

Allein.

Mit einem gottverdammten Kopfhörer auf.

Und nun: Du.

Was schiebst Du vor Dir her?

Nur Mut…

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