Big Shift https://bigshift.live Bist Du bereit für den großen Wandel? Sun, 25 Jun 2017 11:04:23 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.7.5 Dumm gelaufen: Wie Du Patzer, Rückschläge und Katastrophen in einen Sieg verwandelst https://bigshift.live/dumm-gelaufen-wie-du-patzer-rueckschlaege-und-katastrophen-einen-sieg-verwandelst/ https://bigshift.live/dumm-gelaufen-wie-du-patzer-rueckschlaege-und-katastrophen-einen-sieg-verwandelst/#comments Tue, 20 Jun 2017 10:10:07 +0000 https://bigshift.live/?p=206978 Lerne eine verblüffend einfache Selbstcoachingtechnik kennen, mit der Du Probleme, Patzer, Schwierigkeiten, Rückschläge und Katastrophen aller Art in einen Vorteil verwandelst. Eine wichtige „Kernkompetenz“, wie ich finde. Denn wer von uns hat nicht mal Situationen erlebt, in denen etwas „dumm gelaufen“ ist? Wer von uns hat nicht mal ein Projekt ordentlich gegen die Wand gefahren? Wer […]

Der Beitrag Dumm gelaufen: Wie Du Patzer, Rückschläge und Katastrophen in einen Sieg verwandelst erschien zuerst auf Big Shift.

]]>
Lerne eine verblüffend einfache Selbstcoachingtechnik kennen, mit der Du Probleme, Patzer, Schwierigkeiten, Rückschläge und Katastrophen aller Art in einen Vorteil verwandelst.

Eine wichtige „Kernkompetenz“, wie ich finde.

Denn wer von uns hat nicht mal Situationen erlebt, in denen etwas „dumm gelaufen“ ist?

Wer von uns hat nicht mal ein Projekt ordentlich gegen die Wand gefahren?

Wer von uns ist nicht mal in ein Fettnäpfchen getreten und hat sich vor versammelter Mannschaft bis auf die Knochen blamiert?

Wer von uns hat nicht das sprichwörtliche Weinglas verschüttet und irgendetwas bis in die letzte Faser ruiniert?

Jeder. Oder?

Grund genug, Wege zu finden, um mit „Dumm gelaufen“ klug umzugehen.

Eine besondere Hilfe liefert uns der Dalai Lama: „Schmerz“, sagt er, „ist unvermeidlich. Leiden, jedoch, ist eine Entscheidung.“

Wie er das gemeint hat und wie Du das für Deine beruflichen, wie auch privaten Pannen ganz praktisch nutzen kannst, erfährst Du in diesem Video.

Der Beitrag Dumm gelaufen: Wie Du Patzer, Rückschläge und Katastrophen in einen Sieg verwandelst erschien zuerst auf Big Shift.

]]>
https://bigshift.live/dumm-gelaufen-wie-du-patzer-rueckschlaege-und-katastrophen-einen-sieg-verwandelst/feed/ 1
Die Botschaft der Gefühle – und wie Du sie entziffern kannst https://bigshift.live/die-botschaft-der-gefuehle-und-wie-du-sie-entziffern-kannst/ https://bigshift.live/die-botschaft-der-gefuehle-und-wie-du-sie-entziffern-kannst/#respond Thu, 08 Jun 2017 19:25:06 +0000 https://bigshift.live/?p=206945 Jedes Gefühl, das wir in uns wahrnehmen, birgt eine Botschaft. Freude ist ein klares Zeichen, dass uns etwas gefällt. Aber auch Trauer, Ärger, Frust, Stress oder Neid sind Botschafter. Und wenn wir Ihre Nachricht an uns verstehen, sind sie enorm hilfreich. In diesem Video lernst Du ein praktische Methode kennen, um die Botschaften Deiner Gefühle […]

Der Beitrag Die Botschaft der Gefühle – und wie Du sie entziffern kannst erschien zuerst auf Big Shift.

]]>
Jedes Gefühl, das wir in uns wahrnehmen, birgt eine Botschaft.

Freude ist ein klares Zeichen, dass uns etwas gefällt.

Aber auch Trauer, Ärger, Frust, Stress oder Neid sind Botschafter.

Und wenn wir Ihre Nachricht an uns verstehen, sind sie enorm hilfreich.

In diesem Video lernst Du ein praktische Methode kennen, um die Botschaften Deiner Gefühle zu entziffern – und zu nutzen.

Der Beitrag Die Botschaft der Gefühle – und wie Du sie entziffern kannst erschien zuerst auf Big Shift.

]]>
https://bigshift.live/die-botschaft-der-gefuehle-und-wie-du-sie-entziffern-kannst/feed/ 0
Küss den verdammten Frosch (Der Selbstcoachingprozess für negative Gefühle) https://bigshift.live/kuess-den-verdammten-frosch-der-selbstcoachingprozess-fuer-negative-gefuehle/ https://bigshift.live/kuess-den-verdammten-frosch-der-selbstcoachingprozess-fuer-negative-gefuehle/#comments Thu, 01 Jun 2017 16:28:00 +0000 https://bigshift.live/?p=206911 Du bist genervt und nicht gut drauf? Denk positiv! Oder? Ich meine: Nein. Besser ist es, wenn Du den verdammten Frosch küsst. Was damit gemeint ist? In vielen Märchen und Mythen erscheinen runzlige und hässliche Wesen, die sich erst dann in etwas Bildschönes verwandeln, wenn sie geküsst werden. Sprich: Wenn wir sie so annehmen, wie […]

Der Beitrag Küss den verdammten Frosch (Der Selbstcoachingprozess für negative Gefühle) erschien zuerst auf Big Shift.

]]>
Du bist genervt und nicht gut drauf?

Denk positiv!

Oder?

Ich meine: Nein.

Besser ist es, wenn Du den verdammten Frosch küsst.

Was damit gemeint ist?

In vielen Märchen und Mythen erscheinen runzlige und hässliche Wesen, die sich erst dann in etwas Bildschönes verwandeln, wenn sie geküsst werden.

Sprich: Wenn wir sie so annehmen, wie sie sind.

Und das gilt auch und gerade für unsere Gefühle. Je mehr wir gegen sie ankämpfen, desto stärker werden sie.

Und „positives Denken“, ja auch Yoga, Affirmationen oder Glücksmethoden werden zu Kampfwaffen, wenn wir sie gegen unsere schlechte Laune einsetzen möchten.

Denn letztendlich signalisieren wir uns selbst: Ich bin nicht in Ordnung. Meine Gefühle sind schlecht. Ich muss sie wegmachen.

Keine gute Idee.

Wie es anders geht, lernst Du in dem Selbstcoachingprozess „Küss den verdammten Frosch.“

Viel Freude damit!

Der Beitrag Küss den verdammten Frosch (Der Selbstcoachingprozess für negative Gefühle) erschien zuerst auf Big Shift.

]]>
https://bigshift.live/kuess-den-verdammten-frosch-der-selbstcoachingprozess-fuer-negative-gefuehle/feed/ 5
Stress durch Achtsamkeit sofort mildern (Selbstcoachingprozess) https://bigshift.live/stress-durch-achtsamkeit-sofort-mildern-selbstcoachingprozess/ https://bigshift.live/stress-durch-achtsamkeit-sofort-mildern-selbstcoachingprozess/#comments Thu, 25 May 2017 12:45:41 +0000 https://bigshift.live/?p=206864 Der Beitrag Stress durch Achtsamkeit sofort mildern (Selbstcoachingprozess) erschien zuerst auf Big Shift.

]]>

„8samkeit Plus“ ist ein simpler Prozess, mit dem Du Stress, Überforderung, Hetze sofort mildern, beruhigen und möglicherweise sogar ganz auflösen kannst.

Sie funktioniert ohne Worte. Rein körperlich. (Mehr dazu ab Minute 9 im Video.)

Und genau das macht sie so wirksam.

Vorab aber ein wichtiger Hinweis. Ziel dieser Technik ist es nicht, Gefühle zu verdrängen.

Wenn Du sauer bist, bist Du sauer. Wenn Du traurig bist, bist Du traurig. Gestatte es Dir immer so zu sein, wie Du gerade bist.

Aber: Es gibt immer wieder Situationen, in denen wir uns überfordert fühlen. Zum Beispiel, wenn wir unter massiven Zeitdruck arbeiten, und plötzlich druckt der Drucker nicht. Oder wenn wir Gäste erwarten, mitten beim Kochen sind, es an der Tür klingelt, und wir aus Versehen einen Teller fallen lassen.

Wann immer zu viel gleichzeitig auf uns einströmt, kann unser Gehirn in einen Zustand der Überforderung hochschalten, und dann geht: nichts mehr.

Genau in diesen Fällen kannst Du den Prozess 8samkeit Plus durchführen.

Die wesentlichen Schritte der Technik (siehe Video ab Minute 9):

1. Schritt: Stress wahrnehmen

Nimm wahr, wo Du im Körper Stressgefühle spüren kannst. Und wie sich das anfühlt. Geh dabei wie ein Arzt vor, der neugierig und nüchtern analysiert, was da in Deinem Körper vor sich geht. Was auch immer Du dabei entdecken kannst: Lass es so sein, wie es ist.

2. Schritt: 8tsamkeit PLUS

Schließe Deine Augen und führe Deine Hände wie zum Gebet vor Deiner Brust zusammen.

Zeichne dann langsam mit den gefalteten Händen in der Luft eine liegende 8.

Schiebe Deine gefalteten Hände von Deiner Brust nach vorne und gehe dann in eine Rechtskurve, um die rechte Schlaufe einer liegenden 8 zu zeichnen.

Führe Deine gefalteten Hände langsam zu Deiner Brustmitte zurück, wo Du sie dann wieder nach vorne schiebst, um in eine Linkskurve zu münden, damit Du die linke Schlaufe einer liegenden 8 zeichnen kannst.

Diese wirklich langsame Bewegung führt paradoxerweise schnell zur einer ersten Beruhigung.

Nun das PLUS: Während Du mit Deinen Händen die liegende 8 zeichnest, halte den Kopf gerade und folge mit Deinen geschlossenen Augen der Bewegung Deiner Hände. Das heißt: Deine Augen bewegen sich, Dein Kopf nicht.

Führe die 8 achtmal durch.

Danach halte inne und spür in Dich hinein.

3. Schritt: Restwerte an Gedanken und Gefühlen notieren

Durch die Übung wirst Du ruhiger. Allerdings kann es sein, dass der Stress Dich auf etwas Wichtiges hinweisen wollte: „Denk daran, die Kinder von der Schule abzuholen.“ Oder: „Du musst noch Jan anrufen.“ Oder: „Ich darf nicht vergessen, die Präsentation hochzuladen.“

Schreib auf, was Dir in den Sinn kommt. Und entscheide, was Du tun kannst, um die Punkte später zu erledigen.

Sobald Du alles notiert hast, kehre zurück zu Schritt 1: Fühle in Dich hinein. Solltest Du noch Restwerte an Stress wahrnehmen, führst Du eine weitere 8samkeit Plus Runde durch.

Danach: Hineinspüren. Und aufschreiben, was Dir noch in den Sinn kommt.

Falls es immer noch Restwerte gibt (bei starkem Stress ist das normal), machst Du eine weitere 8samkeit PLUS Runde.

Warum die Technik so gut funktioniert

Ich führe die hohe Wirksamkeit des Prozesses auf folgende Faktoren zurück:

Gefühle einfach wahrnehmen, beruhigt.

Die körperliche Bewegung der liegenden 8 führt zu einer Synchronisation der beiden Gehirnhälften. (Wissenschaftliche Studien sind über diesen Effekt jedoch uneins. Siehe Wikipedia)

Das bewusste Nachverfolgen der Bewegung führt in einen Zustand der Achtsamkeit, der nachweislich zur Stressreduktion beiträgt.

Die Bewegung der Augen (das PLUS dieser Technik) wird in zahlreichen Therapien zur Bearbeitung Sorgen und Ängsten eingesetzt. Bei der EMDR Methode geht es um schnelle Augenbewegungen, bei der Brainspotting Methode um eher langsame.

Notizen: Unser Kopf wird schnell überfordert, wenn wir mehrere Gedanken gleichzeitig denken. Aufschreiben sorgt für eine schnelle Entlastung.

Sind das die einzigen Faktoren? Keine Ahnung. Ich bin eher Praktiker. Die Methode funktioniert, das ist für mich unterm Strich das Wichtigste.

Experimente mit 8samkeit PLUS

Wie Du im Video erlebst, nutze ich die Technik auch, um inhaltliche Themen aufzuarbeiten (Probleme, Herausforderungen aller Art). Jedoch jenseits von Worten. Ich nehme dann ein Problem mit in die Übung hinein. Sieh selbst, was die Teilnehmenden in der Show zu diesem Experiment berichten.

Und nun Du: Wie wirkt 8samkeit PLUS bei Dir?

 


Der Beitrag Stress durch Achtsamkeit sofort mildern (Selbstcoachingprozess) erschien zuerst auf Big Shift.

]]>
https://bigshift.live/stress-durch-achtsamkeit-sofort-mildern-selbstcoachingprozess/feed/ 4
Warum uns eine Bauchlandung ab und zu richtig gut tut (oder warum Leiden ein so guter Lehrmeister sein kann) https://bigshift.live/warum-uns-eine-bauchlandung-ab-und-zu-richtig-gut-tut-oder-warum-leiden-ein-guter-lehrmeister-sein-kann/ https://bigshift.live/warum-uns-eine-bauchlandung-ab-und-zu-richtig-gut-tut-oder-warum-leiden-ein-guter-lehrmeister-sein-kann/#respond Sun, 21 May 2017 08:25:20 +0000 https://bigshift.live/?p=206798 Wie wäre es mit einer Geschichte, die von Tony Robbins, einem Saab 96 und lautem Sex aus der Nachbarwohnung handelt? Mehr noch: Mit einer wahren Geschichte von einer Bauchlandung, die mehr schmerzte, als wenn mir einer kochendheißes Tabasco in eine Schnittwunde gegossen hätte? Und die mich mehr übers Leben gelehrt hat als jedes noch so […]

Der Beitrag Warum uns eine Bauchlandung ab und zu richtig gut tut (oder warum Leiden ein so guter Lehrmeister sein kann) erschien zuerst auf Big Shift.

]]>
Wie wäre es mit einer Geschichte, die von Tony Robbins, einem Saab 96 und lautem Sex aus der Nachbarwohnung handelt?

Mehr noch: Mit einer wahren Geschichte von einer Bauchlandung, die mehr schmerzte, als wenn mir einer kochendheißes Tabasco in eine Schnittwunde gegossen hätte?

Und die mich mehr übers Leben gelehrt hat als jedes noch so schlaue Psychologiebuch?

Bereit?

Meine Geschichte beginnt Anfang der Neunziger. In einer äußerst ungemütlichen Lebensphase, um genau zu sein.

Ich lebte damals mit einer Frau zusammen, aber unsere Beziehung näherte sich ihrem unrühmlichen Ende. Es verging kaum ein Tag, an dem wir uns nicht stritten.

Obendrein waren meine finanziellen Verhältnisse ziemlich angespannt.

In dieser wenig erbaulichen Phase fiel mir ein Freund ein Buch von Tony Robbins in die Hände.

Darin enthalten: Eine Methode zur Verhaltensänderung, die mich faszinierte (und die ich später etwas weiter aufgebrezelt und unlängst online gestellt habe). Das Besondere an ihr: Sie arbeitet mit Gefühlen großer Freude – und mit drastischem Schmerz.

Wie immer, wenn ich eine neue Methode erprobe, fing ich mit etwas Einfachem an.

Ich fuhr damals einen alten Saab 96 (ja, genau der mit dem Buckel, ein Oldtimer sozusagen).

Und es war ein Ölwechsel fällig.

Das wusste ich.

Aber ich konnte mich einfach nicht motivieren, zur Tankstelle zu fahren und den Ölwechsel vorzunehmen.

Also begann ich mit dem ersten Schritt von Tony Robins Prozess:„Denke an etwas, das Du nicht mehr willst.“

Ok.

Das war einfach.

Ich wollte nicht mehr mit dem Wagen ohne einen Ölwechsel durch die Gegend fahren.

Nächster Schritt: „Denke an etwas, das Du Dir statt dessen wünscht“.

Kein Problem: Einen Ölwechsel machen.

Dann: „Denke daran, was Dich daran hindert, dieses Ziel zu erreichen.“

Tja, was hinderte mich?

Eigentlich … nur die Tatsache, dass ein Ölwechsel Geld kostete.

Und das war eben knapp.

Ich wollte nicht mein letztes Geld für das Auto ausgeben und eventuell mit leeren Taschen dastehen – für den Fall, dass ich es irgendwie noch mal anders brauchen könnte. Ich stellte mir einen leeren Kühlschrank vor und das knurrende Gefühl im Magen. Dann doch lieber das Geld sparen.

„Überlege Dir, welche Vorteile es bringt, das Ziel nicht zu erreichen.“

Mhm.

Was war gut daran, keinen Ölwechsel vorzunehmen?

Gut, ich wollte Geld sparen.

Aber wofür?

Und dann fiel es mir ein: eigentlich machte ich das nur, weil ich irgendwie „Sicherheit“ haben wollte.

Die Vorstellung, dass ich noch etwas Geld „auf Tasche“ hatte, war mir doch sehr angenehm.

Das gab mir ein Gefühl von „Freiheit“.

An genau dieser Stelle wurde mir zum ersten Mal bewusst, dass meine Gedanken weniger von Vernunft als von schwelenden Sorgen diktiert wurden, denn ich war zwar knapp bei Kasse, aber nicht wirklich pleite. Ich hatte noch Geld auf dem Konto. Ein Ölwechsel würde mich also nicht in den finanziellen Ruin treiben.

Aber dadurch, dass ich nie so richtig bewusst über diese Angelegenheit nachgedacht hatte, war es irgendwie zu der gefühlsmäßigen Verbindung gekommen: Ölwechsel = kein Geld = Probleme.

Die nächste Frage brachte dann den Umschwung: „Frage Dich, was es Dich kostet, wenn Du das Ziel nicht angehst.“

Ich stellte mir vor, was passiert, wenn ich mein Auto so weiter fahren würde, und ich spürte eine unterschwellige Nervosität aufsteigen.

Wie bescheuert war ich eigentlich, mit dem alten Öl durch die Gegend zu fahren?

Ich sah es förmlich vor mir: Der Motor macht komische Geräusche – und ich fahre weiter. Die Geräusche werden schlimmer, bis – eines Tages, auf der Autobahn der Motor stottert, ausgeht, der Wagen rollt nur noch, Rauchschwaden steigen unter der Kühlerhaube hervor. Motorschaden. Nichts geht mehr. Abschleppdienst. Der bekümmerte Blick eines Werkstattleiters. Das Auto ist reif für den Schrott.

Das ganze Geld, das ich investiert hatte – weg!

Und wovon wollte ich mir dann ein neues Auto kaufen?

DAS wäre ein echtes Geldproblem.

Kurz: Ich erkannte, wie ich aus falschem Sicherheitsdenken etwas vor mir her schob und genau durch dieses Verhalten meine „Sicherheit“ erst wirklich bedrohte. Und nicht nur meine Sicherheit, die mir so sehr am Herzen lag. Auch meine vielgeliebte „Freiheit“. Denn dann konnte ich mir die spontanen Fahrten von A nach B von der Backe streifen…

Oh, oh…

Nächster Schritt: „Überlege Dir, wie Du vom Ziel profitierst.“

Das war bedeutend einfacher.

Ich sah mich durch die Straßen dieser Stadt kurven, mit meinem wirklich sehenswerten Saab, und ich spürte dabei ein Gefühl von Sicherheit – eben, weil ich den Ölwechsel gemacht hatte (ganz zu schweigen von meiner Eitelkeit, die bei der Vorstellung wohlig schnurrte).

Es dauerte keine fünf Minuten, bis ich im Wagen saß und zur nächstgelegenen Tankstelle fuhr. Dort verlangte ich übrigens kein normales Öl – sondern selbstverständlich das beste, das es gab.

Eine simple Geschichte, ich weiß, aber jetzt geht es erst wirklich los.

Kurz nach der Auto-Story zerbrach die Beziehung zu meiner Freundin. Sie hatte einen anderen kennen gelernt und das war es nun mit uns.

Wie weiter oben schon gesagt, war dieses Ende nicht über Nacht gekommen, sondern hatte sich in einem Zeitraum von über einem Jahr nach und nach angekündigt.

Ich erinnere mich noch, wie ich damals nach einem besonders schwierigen Streit einen guten Freund aufsuchte, dem ich all mein Leid klagte.

Nachdem ich ihm alles haarklein dargelegt hatte, schwieg er für einen kurzen Augenblick.

Dann räusperte er sich.

„Natürlich“ begann er, vorsichtig nach den rechten Worten tastend, „natürlich hast Du nicht alleine Schuld an dieser Situation. Sie trägt auch dazu bei. Aber egal, wer von Euch beiden Recht hat, mach Du doch einfach den ersten Schritt auf sie zu.“

Ich wurde so sauer, dass ich aufstand und ging.

Und nun das. Nur ein paar Monate später.

Alles verloren. Die Frau, die ich liebte: Weg!

Es gab einen Anderen, und ich konnte nun nur noch meine Sachen packen und ausziehen.

Eine Etage tiefer.

In meine eigene Wohnung, die ich damals untervermietet hatte, in der jedoch zum Glück noch ein Zimmer fei war.

Das entschärfte die Situation zwar ein bisschen, machte sie aber ganz bestimmt nicht leichter.

Natürlich begegnete ich meiner Exfreundin und ihrem Neuen auf der Treppe, ich hörte sie vor dem Haus turteln – und Abends setze ich mir Kopfhörer auf, denn das Haus war hellhörig, und ihr Sex war laut.

An einem dieser Abende, als ich gerade Musik hörte, um zu übertönen, was sich vielleicht eine Etage über mir abspielte, wurde mir plötzlich siedend heiß bewusst, dass ich gerade dabei war, den Preis für mein störrisches und rechthaberisches Verhalten zu bezahlen.

Hätte ich damals auf meinen Freund gehört, wäre mir unter Umständen eine schwierige und schmerzhafte Trennung erspart geblieben.

Hatte ich aber nicht.

Und nun, da ich in dem Zimmer saß, begriff ich: Mag sein, dass wir tun und lassen können, was wir wollen.

Aber jede Entscheidung, die wir treffen, bringt Konsequenzen mit sich.

Und ob wir über die Folgen unseres Denkens oder Handelns nachdenken oder nicht: Den Preis müssen wir in jedem Fall bezahlen.

So ist das Leben.

Nenn es fair. Nenn es unbarmherzig. Aber so oder so zahlen wir.

Warum also nicht vorher über das Pro & Contra nachdenken?

Warum warten, bis es zu spät ist, und wir unseren Preis ans Leben entrichten müssen?

Ja, stimmt: Das ist nicht immer einfach.

Vor allem dann nicht, wenn man sich – wie ich damals – im Recht fühlt.

Zu erkenne, was ich mir und meiner Freundin angetan hatte, das brach mir schon einige Zacken aus der Krone.

Aber aus was für einer?

Stolz ist nicht unbedingt das schönste Metall für Geschmeide.

Ein indisches Sprichwort besagt, dass Schmerz und Freude unsere größten Lehrmeister sind. Und: dass Schmerz oft der Gewieftere von beiden sei.

Wäre ich über meinen Schatten gesprungen, um den ersten Schritt zu machen – ich wäre womöglich nicht in diesem Zimmer hier gelandet.

Allein.

Mit einem gottverdammten Kopfhörer auf.

Und nun: Du.

Was schiebst Du vor Dir her?

Nur Mut…

Der Beitrag Warum uns eine Bauchlandung ab und zu richtig gut tut (oder warum Leiden ein so guter Lehrmeister sein kann) erschien zuerst auf Big Shift.

]]>
https://bigshift.live/warum-uns-eine-bauchlandung-ab-und-zu-richtig-gut-tut-oder-warum-leiden-ein-guter-lehrmeister-sein-kann/feed/ 0
Pro & Contra: 90 Minuten, die Dein Leben verändern können (Selbstcoachingtechnik) https://bigshift.live/pro-contra-90-minuten-die-dein-leben-veraendern-koennen-selbstcoachingtechnik/ https://bigshift.live/pro-contra-90-minuten-die-dein-leben-veraendern-koennen-selbstcoachingtechnik/#comments Thu, 18 May 2017 21:40:35 +0000 https://bigshift.live/?p=206776 Bist Du zwischen zwei Optionen hin und her gerissen und kannst Dich einfach nicht entscheiden? Würdest Du gerne ein Projekt in Angriff nehmen, kannst Dich aber nicht aufraffen? Möchtest Du ein Verhalten ändern, fällst aber immer wieder in alte Muster zurück? Die „Pro- und Contra“-Technik hilft Dir, das in 90 Minuten zu ändern. Und so […]

Der Beitrag Pro & Contra: 90 Minuten, die Dein Leben verändern können (Selbstcoachingtechnik) erschien zuerst auf Big Shift.

]]>
Bist Du zwischen zwei Optionen hin und her gerissen und kannst Dich einfach nicht entscheiden?

Würdest Du gerne ein Projekt in Angriff nehmen, kannst Dich aber nicht aufraffen?

Möchtest Du ein Verhalten ändern, fällst aber immer wieder in alte Muster zurück?

Die „Pro- und Contra“-Technik hilft Dir, das in 90 Minuten zu ändern.

Und so gehst Du vor…

1. Nimm Dir 90 Minuten Zeit. (Ja, ich weiß, wir alle haben viel um die Ohren. Aber mach’s trotzdem. Du lernst einen Prozess kennen, mit Du wirklich was bewegen kannst.)

2. Lade Dir hier die Anleitung herunter.

3. Starte mit einem einfachen Problem, um den Prozess zu erlernen. (Im Klartext: Nimm NICHT die größte Herausforderung Deines Lebens, sonder wirklich etwas Leichtes und Einfaches, mit dem Du gut üben kannst.)

Das war’s.

Genug der Worte.

Hau rein!

Und ich freu mich, wenn Du mir einen netten Kommentar schreibst.

 

Der Beitrag Pro & Contra: 90 Minuten, die Dein Leben verändern können (Selbstcoachingtechnik) erschien zuerst auf Big Shift.

]]>
https://bigshift.live/pro-contra-90-minuten-die-dein-leben-veraendern-koennen-selbstcoachingtechnik/feed/ 2
Wie Deine Innere Stimme Dein Leben radikal zum Besseren verändern kann https://bigshift.live/wie-deine-innere-stimme-dein-leben-radikal-zum-besseren-veraendern-kann/ https://bigshift.live/wie-deine-innere-stimme-dein-leben-radikal-zum-besseren-veraendern-kann/#respond Sun, 07 May 2017 06:02:51 +0000 https://bigshift.live/?p=206705 Der Beitrag Wie Deine Innere Stimme Dein Leben radikal zum Besseren verändern kann erschien zuerst auf Big Shift.

]]>

In diesem Video beantworte ich Fragen zur Inneren Stimme wie zum Beispiel:

  • Woran kannst Du es erkennen, dass Du es wirklich mit Deiner Inneren Stimme zu tun hast
  • Wie Du Deine Innere Stimme von Deinem EGO bzw. Verstand unterscheiden kannst
  • Wie Dir Deine Innere Stimme  Antworten auf Deine Fragen liefert
  • Wie Du Deine Innere Stimme in Deinen Alltag integrierst
  • Wie Du zu Deiner Inneren Stimme Vertrauen aufbaust
  • Wie Du auch in Stress-Situationen auf Deine Innere Stimme hören kannst
  • Wie Dir Deine Innere Stimme hilft, aus „beschissenen“ Lebenssituationen zu entkommen
  • Wie Dir Deine Innere Stimme hilft, Deine Berufung zu entdecken
  • Wie Du mit Deiner Inneren Stimme beruflich erfolgreicher sein kannst
  • Wie Deine Innere Stimme dafür sorgen kann, dass sich Dein Leben radikal zum Besseren verändert.

Und zum Schluss noch ein paar Links:

Der Schnupperkurs: Finde Deine Innere Stimme

Der vollständige Kurs: Finde Deine Innere Stimme


Der Beitrag Wie Deine Innere Stimme Dein Leben radikal zum Besseren verändern kann erschien zuerst auf Big Shift.

]]>
https://bigshift.live/wie-deine-innere-stimme-dein-leben-radikal-zum-besseren-veraendern-kann/feed/ 0
Wie Du Deine Innere Stimme entdeckst (Praxistipps plus Übung) https://bigshift.live/wie-du-deine-innere-stimme-entdeckst-praxistipps-plus-uebung/ https://bigshift.live/wie-du-deine-innere-stimme-entdeckst-praxistipps-plus-uebung/#respond Mon, 01 May 2017 07:01:03 +0000 https://bigshift.live/?p=206652 Wie kann man bewusst den Draht zu seiner Inneren Stimme (oder Bauchgefühl) aufbauen – und auch im Alltag halten? Jeder von uns hat seinen ganz eigenen Zugang zur Inneren Stimme. Weil jeder von uns ebenfalls einzigartig ist. Und doch gibt es eine ganze Reihe von Gemeinsamkeiten… Was die Meisten von uns im Umgang mit der […]

Der Beitrag Wie Du Deine Innere Stimme entdeckst (Praxistipps plus Übung) erschien zuerst auf Big Shift.

]]>
Wie kann man bewusst den Draht zu seiner Inneren Stimme (oder Bauchgefühl) aufbauen
– und auch im Alltag halten?

Jeder von uns hat seinen ganz eigenen Zugang zur Inneren Stimme.

Weil jeder von uns ebenfalls einzigartig ist.

Und doch gibt es eine ganze Reihe von Gemeinsamkeiten…

Was die Meisten von uns im Umgang mit der Inneren Stimme herausfordert

Zum Beispiel: Wie wir mit der kritischen Stimme des Verstandes umgehen.

Oder: Wie wir unterscheiden lernen, was wirklich von unserer Inneren Stimme, unserer intuitiven Intelligenz stammt.

Und: Wie wir es schaffen, ausführliche Antworten von unserer Stimme zu erhalten.

In dem Video oben gibt es aber noch mehr.

Übung: Zugang zu Deiner Inneren Stimme

Unter anderem lernst Du eine simple Technik kennen, wie Du einen direkten Draht zu Deiner Inneren Stimme herstellen kannst.

Und zum Schluss noch ein paar Links:

Der Schnupperkurs: Finde Deine Innere Stimme

Der vollständige Kurs: Finde Deine Innere Stimme

Der Beitrag Wie Du Deine Innere Stimme entdeckst (Praxistipps plus Übung) erschien zuerst auf Big Shift.

]]>
https://bigshift.live/wie-du-deine-innere-stimme-entdeckst-praxistipps-plus-uebung/feed/ 0
Wie Du innere Blockaden lösen kannst (Praxistipp) https://bigshift.live/wie-du-innere-blockaden-loesen-kannst-praxistipp/ https://bigshift.live/wie-du-innere-blockaden-loesen-kannst-praxistipp/#comments Fri, 28 Apr 2017 08:05:01 +0000 https://bigshift.live/?p=206593 Der Beitrag Wie Du innere Blockaden lösen kannst (Praxistipp) erschien zuerst auf Big Shift.

]]>

Warum kommen wir manchmal für ein Projekt oder Ziel einfach nicht in die Hufe?

Warum schieben wir Wichtiges einfach immer wieder vor uns her?

Und vor allem: Wie können wir diese innerlichen Blockaden lösen?

In diesem Audiomitschnitt lernst Du nicht nur die Ursachen kennen, sondern auch eine verblüffend einfache Technik, die Du sofort anwenden kannst.

 

Tipp zur Vertiefung: Der Gratis Kurs #gamechanger

Was meinst Du dazu?

Wie funktioniert die Technik bei Dir?

Der Beitrag Wie Du innere Blockaden lösen kannst (Praxistipp) erschien zuerst auf Big Shift.

]]>
Telepathie? Das Interview zu unserer „Begegnung“ mit der Inneren Stimme… https://bigshift.live/telepathie-das-interview-zu-unserer-begegnung-mit-der-inneren-stimme/ Mon, 17 Apr 2017 12:22:46 +0000 https://bigshift.live/?p=206543 Selten habe ich so viele persönliche Mails zu einem Thema bekommen – wie zu unser bigshift.live Show mit dem „telepathischen Ereignis“. Darum habe ich mich entschieden, mit den beiden Beteiligten, Carolina und Vera ein Interview durch zu führen (siehe oben). Kurz zum Hintergrund: Am 07.04.2017 veranstaltete ich wie immer eine bigshift.live Show. Ich half dabei […]

Der Beitrag Telepathie? Das Interview zu unserer „Begegnung“ mit der Inneren Stimme… erschien zuerst auf Big Shift.

]]>
Selten habe ich so viele persönliche Mails zu einem Thema bekommen – wie zu unser bigshift.live Show mit dem „telepathischen Ereignis“.

Darum habe ich mich entschieden, mit den beiden Beteiligten, Carolina und Vera ein Interview durch zu führen (siehe oben).

Kurz zum Hintergrund: Am 07.04.2017 veranstaltete ich wie immer eine bigshift.live Show. Ich half dabei einer Teilnehmerin namens Carolina live, in Kontakt mit ihrer inneren Stimme zu kommen.

Im Zuge dessen gab ich den Teilnehmenden in einer Frage- und Antwortrunde die Gelegenheit, Carolinas „Innere Stimme“ zu befragen.

Unter anderem meldete sich eine Teilnehmerin namens Vera mit folgender Frage zu Wort: „Was braucht es, um Angststörungen zu lösen? Beziehungsweise welches Trauma ist es und aus welchem Leben?“ Hat deine Innere Stimme dazu eine Idee?“

Carolina ging in Kontakt mit ihrer Inneren Stimme und erhielt folgende Antwort: „Weißt du, das ist wie mit dem Auto. Du fährst gegen ein Hindernis und merkst, du musst anhalten, aussteigen, das Hindernis beiseiteschaffen und weiterfahren.“

Als ich nachfragte, meinte Carolina: „Ich sehe einfach ein schwarzes Auto, das fährt auf ein Hindernis zu, stoppt, steig aus, Hindernis weg, weiterfahren.“

Als ich Vera fragte, ob ihr das in irgendeiner Form weiterhelfen würde, antwortete sie: „Das war ja gerade krass. Ich hatte einen schweren Unfall mit einem schwarzen Auto.“

Woher hatte Carolina diese Information?

Du kannst Dir vorstellen, dass ich danach die nächsten Tage ziemlich nachdenklich war. Deswegen habe ich dann einige Tage später Carolina und Vera zu einem Interview geladen, um zu erfahren, wie es ihnen denn dabei und auch danach ergangen ist. (Das Interview kannst Du oben in Original hören. Das Transkript unten habe ich sprachlich leicht nachbearbeitet.)

Martin: Liebe Vera, liebe Carolina. Wir haben uns einige Tage nach unserem letzten Big Shift Live Showtermin noch mal kurzgeschlossen, um kurz noch mal über die gemeinsame Erfahrung zu sprechen, die wir ganz am Ende der Show gemacht haben. Carolina was ist da bei dir passiert, als du diese Frage von mir vorgelesen bekommen hast?

Carolina: Zuerst bin ich in die Liebe gegangen, wie du das gesagt hast. Also ich habe an meine Kids gedacht. Dann war ich in diesem Gefühl der Liebe und dann habe ich an Vera gedacht. Und dann habe ich Nacht, ein schwarzes Auto gesehen und eine Wand. Und dann kam das Bild einfach so ein Hindernis. Ich habe es dir glaube geschickt Martin. Dass sie aussteigen muss, das Hindernis wegräumen und weiterfahren.

Martin: Okay, es kamen Bilder von dieser Situation mit dem Auto. Und dann hast du, Vera, uns geschockt und gesagt, dass das tatsächlich einen realen Bezug zu deinem Leben hat.

Vera: Ja absolut. Das war echt megakrass. Ich war so überwältigt, so erfreut. Ich hatte einen Schauer durch meinen ganzen Körper. Das ging hoch und runter. Weil dieser schwere Verkehrsunfall, so wie Carolina es auch beschrieben hat, hat sich tatsächlich ereignet. Ich bin mit meinem schwarzen Auto gegen eine Mauer gefahren.

Martin: Okay. War das nachts? Ist das richtig?

Vera: Ja es war in der Nacht.

Martin: Und nur noch mal um das sicherzustellen: Ihr kennt Euch beide nicht. Ihr habt nichts miteinander zu tun. Ist das richtig?

Vera: Nein überhaupt nicht. Nein wir kennen uns nicht.

Martin: Vera, wie ist es dir denn damit ergangen? Konntest du denn was mit dieser Information auch anfangen?

Vera: Absolut. Weil es war ja zutreffend. Das war ja ein Ereignis, was sich ja wirklich in meinem Leben abgespielt hat. Und es war ein Phänomen, dass Carolina das gesehen hat durch die Beschreibung ihrer Inneren Stimme. Ich hatte auch im Chat reingeschrieben, es ist wie ein Challenging dieses Hindernis auch beiseite zu räumen. Weil die Frage war: Was kann ich jetzt dafür tun, um halt diese Angststörung aufzulösen.

Martin: Und hast du denn das Gefühl gehabt, dass du auch was damit schon praktisch anfangen konntest? Also hat das in irgendeiner Form schon eine Auswirkung auf dein Leben gehabt?

Vera: Ich bin schon seit mehr als 15 Jahren auf meinem Seelenpfad. Und ich habe verschiedene Techniken und Möglichkeiten auch ausprobiert. Gerade jetzt speziell am Wochenende nach dieser Information von Carolina. Und dank deines Big Shifts, wo wir alle dran teilnehmen können, ist es mir noch mal in Erinnerung hochgekommen, ob es vielleicht doch an diesem Trauma vom Unfall hängen könnte. Dass dies die Zusammensetzung oder beziehungsweise die Ursache der Angststörung sein könnte.

Martin: Ah okay. Das heißt, als du diese Frage gestellt hast, hattest du noch gar keinen Zusammenhang zu diesem Autounfall. Ist das richtig?

Vera: Doch hatte ich schon. Aber ich habe gedacht, ich habe das schon transformiert. Ich dachte ich habe das aus meinem Zellgedächtnis schon gelöscht.

Martin: Aber es war irgendwie offensichtlich doch noch in irgendeiner Form vorhanden.

Vera: Richtig ja.

Martin: Okay. Und dann konntest du am Wochenende durch so ein bisschen Eigenarbeit da einen Schritt weitermachen?

Vera: Genau.

Martin: Okay. Carolina, wie war das für dich?

Carolina: Vera hat mein Leben verändert.

Vera: Oh was?

Carolina: Weil das ist wahnsinnig. Seit diesem Freitag ist einfach ein neues Leben da. Weil sie hat mir das Vertrauen geben in diese Stimme, dieser Stimme zu vertrauen. Sie hat mir wirklich den Groove gegeben: „Es ist okay. Die Stimme ist okay.“ Und immer, wenn ich jetzt denke: „Das kann nicht sein. Das ist zu verrückt.“ Dann lache ich und denke an Vera und dann klappt’s. Also es war für mich ein Vertrauensbeweis. Als ob mir meine Innere Stimme gesagt hat: „Jetzt beginn doch endlich mal zu glauben, was ich dir da sage.“ Lach mich nicht aus, Martin.

Martin: Nein überhaupt nicht.

Carolina: Das ist schon ein bisschen verrückt, Visionfactory. Ich habe übrigens den Namen reserviert auf Internet und so weiter. (Hinweis: In der besagten Live-Show bekam Carolina von ihrer „Inneren Stimme“ den Hinweis, ein Unternehmen namens „Vision Factory“ zu gründen.) Es war alles so verrückt. Es war so spacig. Und dann kam die Vera. Seitdem ist die Kommunikation, jedes Mal, wenn ich in die Natur gehe, ganz extrem da. Und ich kann so viel lernen. Es ist Wahnsinn. Es ist wirklich ein tolles Leben jetzt.

Martin: Ich habe auch deswegen gelacht, nicht wegen Dir, sondern weil das bei mir auch was ausgelöst hat.

Vera: Das ist ja spooky.

Martin: Ja deswegen. Also es war für mich so was, dass ich auch danach ziemlich fassungslos war. Ich muss dazu sagen, ich sage es mal ganz ehrlich: Ich habe zu diesem ganzen Thema Innere Stimme auch immer so ein bisschen, wie soll ich sagen?

Vera: Gefremdelt.

Martin: Distanziertes Verhältnis. Jetzt lacht ihr über mich. Das ist schon okay. Es ist ja auch ein bisschen merkwürdig ist, dass jemand, der wirklich mit der Inneren Stimme so viel arbeitet und Kurse anbietet dann sagt: „Ja ich bin da distanziert mit umgegangen.“ Aber das stimmt wirklich.

Ich habe im Laufe der letzten Jahre, seitdem ich angefangen habe mit der Inneren Stimme zu arbeiten, wirklich gemerkt welche starke Wirkung sie für meine eigene Coachingarbeit hat. Weil ich folge bei meinen Coachings immer meiner eigenen Inneren Stimme. Dadurch habe ich gemerkt, dass sich die Coaching-Prozesse wirklich enorm vereinfacht haben und viel intensiver und viel wirksamer geworden sind. Ich habe auch mal Erlebnisse gehabt ab und zu, bei denen ich gemerkt habe, dass mir Dinge und Informationen in den Kopf geschossen sind, die in dem Augenblick auch goldrichtig für meinen Klienten waren.

Aber ich bin deswegen so ein bisschen distanziert, weil ich einfach auch weiß, dass selbst bei Leuten, die offensichtlich eine hellsichtige Gabe haben und ein bisschen mehr Informationen bekommen, sie sich auch irren können. Wir sind alle Menschen.

Außerdem: Wir kriegen eine Menge Informationen ab. Es ist nicht nur das von der Inneren Stimme. Diese Informationen können schnell verfälscht werden. Es kommen auch manchmal eigene Einfärbungen noch dazu. Vielleicht bestimmte Dinge, die wir gar nicht gerne wahrhaben wollen oder mit denen wir nicht so gut umgehen können. Die blenden wir dann vielleicht auch aus.

Deswegen bin ich immer so ein bisschen vorsichtig, was den Wahrheitsgehalt von solchen Aussagen angeht. Deswegen war ich auch in der Session so ein bisschen skeptisch, ob das eine richtige Frage für dich ist, Carolina. Ich weiß nicht, ob du das gemerkt hast an meinem Tonfall. Wenn man sich das noch mal anhört, müsse das eigentlich zu hören sein. Ich wollte fast die Frage sogar gar nicht stellen, weil ich dachte: „Boah, das ist so eine heftige Frage. Und es ist auch eine Frage, die eigentlich voraussetzt, dass jemand sich auch mit diesem Thema Traumata gut auskennt.“ Da war ich mir jetzt gar nicht sicher, Carolina, ob du da jetzt, sage ich mal, befähigt bist, dazu eine valide Aussage zu treffen. Deswegen war ich erst so ein bisschen vorsichtig.

Aber nun war die Frage da. Und ich hatte auch den Impuls zu sagen, stell sie und guck mal, was so kommt. Das Schlimmste, was hätte passieren können, dass du irgendwas sagst, was nicht viel Sinn gemacht hätte. Das hätte man ja immer noch so stehenlassen können. Aber ich hab gesagt: „Ist doch jetzt egal. Frag mal.“ Und dann ist es ja dazu gekommen.

Was für mich im Nachhinein so gut an dieser Erfahrung war, waren eine ganze Reihe von Punkten. Das Erste, was bei mir angekommen ist, habe ich auch in der Session schon gesagt. Ich bin davon überzeugt, dass jeder, der mit seiner Inneren Stimme arbeitet, auch keinen Coach mehr braucht. Eigentlich ist es nicht mehr notwendig. Man kann sich mal jemand zur Unterstützung holen. Nicht, dass ich das jetzt ganz in Abrede stellen wollte. Aber die Informationen, die man braucht, sind in jedem vorhanden. Wir sind nicht auf irgendeinen Guru angewiesen, der uns jetzt erzählt, wie die Dinge zu laufen haben, oder was bei uns im Leben los ist. Wir haben das alles zur Verfügung.

Vera: Wir haben alles in uns.

Martin: Genau. Und das war für mich irgendwie sicherlich noch mal eine sehr starke Bestätigung, das es in diese Richtung geht und dass das wirklich möglich ist. Ich glaube auch, dass sich viele Leute gegenseitig helfen können, ohne jetzt einen Coach zu haben. Wenn man ein bisschen Erfahrung mit der Inneren Stimme hat.

Carolina: Nein das glaube ich nicht. Ich werde immer wieder deine Kurse besuchen über die Innere Stimme. Immer wieder. Weißt du, das ist wie gesundes Essen. Entschuldigung, aber das ist so mein erster Impuls. Die Haut sieht toll aus, du fühlst dich gut und alles ist okay. Du hast genug Energie. Gesundes Essen ist Coaching für den Körper. Für die Seele ist das Innere Stimme Seminar.

Also ich glaube man braucht dich schon. Man braucht dich wirklich. Als Verfeinerung weißt du? Zur Professionalisierung. Ich bin heute im Wald gewesen, bin dann hingesessen und habe gesagt: „Innere Stimme, was denn nun?“ Und da hat sie den Satz gesagt: „Hör den Vögeln zu.“ Da habe ich gedacht: „Ja super. Carolina hört den Vögeln zu.“ Also habe ich den Vögeln zugehört. Und dann bin ich so in die Version 2.0 aus unserem Big Shift hineingeflossen. Und da war ich so am Träumen. Das war wunderschön. Und alles kam plötzlich auf Englisch. Das war auch so seltsam. Und da habe ich gedacht: „Ich spinne mal wieder ein bisschen rum.“ Und dann kam mir aber die Vera in den Sinn. Und dann habe ich die Augen geöffnet.

Du musst dir vorstellen, das war auf einem Berg. Auf einem recht hohen Hügel. Und der andere Hügel ist relativ weit, so sicher 20  Km entfernt. Da muss sich die Sonne gespiegelt haben. Das war wie ein Stern dort auf dem anderen Hügel. Und ich so „Boah das ist wie das Tor zum Himmel.“ Und ich dachte so bei mir: „Okay Innere Stimme, du hast gewonnen. Ich glaube dir alles, was du sagst.“ Weißt du, du bekommst jetzt dauernd Zeichen. Und dann kommt dir wieder in den Sinn: „Denk daran, das ist nicht alles gaga. Das ist okay.“ Und das braucht Zeit. Und das braucht immer wieder Übung. Und das braucht wieder Zuhören, wie du mit der Inneren Stimme umgehst. Das geht nicht so alleine. Das ist auch sehr schlecht alleine. Es braucht auch eine Community.

Vera: Das stimmt.

Martin: Ja okay. Man muss diesen Umgang üben. Das war ja auch so, als ich angefangen habe damit zu arbeiten. Da war es ja auch nicht so, dass mir das gleich alles ganz leicht gefallen ist. Sondern das war ein Prozess, der über viele Jahre ging, bei dem ich auch Unterstützung erfahren habe. Da hast du schon recht. Ich glaube, ich wollte einen anderen Aspekt noch mal herausstellen. Aber das ist richtig, was du gesagt hast.

Mir war es eigentlich eher wichtig zu sagen: „Wir brauchen nicht unbedingt Gurus. Wir haben diesen Guru in uns drin.“ Ich habe einen sehr ausgeprägten Intellekt und Kopf und einen sehr starken Verstand und auch hellwachen Verstand, was das angeht. Deswegen habe ich sehr früh gesagt: „Also der Verstand wird nicht außen vor gelassen. Er wird integriert in diesen Prozess.“

Ich mache auch keine Thesen, was die Innere Stimme ist. Ich komme jetzt nicht mit irgendwelchen Sphären oder sonst was an. Diese Sphären, war immer meine Devise, die mag es geben oder nicht. Ich kann es sowieso mit meinem Verstand nicht beweisen. Und deswegen stelle ich die Frage zurück, wer das ist und was das ist. Ob das jetzt nur ein bestimmter Anteil unseres Gehirns ist, der eine Portion Weisheit abgekriegt hat und Informationen anders verarbeitet. Oder ob das die Gesamtheit des Nervensystems ist mit Bauchgefühl und Herzwahrnehmung. Wir haben ja mehrere Gehirne im Körper. Das haben ja Neurowissenschaftler dargelegt. Ob es so etwas ist, oder ob wir tatsächlich auch mit einer höheren Sphäre in Kontakt kommen, das habe ich immer so nach außen weggeklammert. Da habe ich gesagt: „Damit können sich die Schriftgelehrten beschäftigen. Aber ich will das nicht machen.“ Einfach, um mir diese Bodenständigkeit zu bewahren.

Aber das kann ich jetzt nicht mehr. Denn das kann ich jetzt nicht mehr erklären. Da müsste ich sagen: „Okay, ihr habt euch irgendwie abgesprochen und ihr kennt euch schon.“ Das wäre noch eine logische Erklärung. Aber das habe ich auch gemerkt. Das kann nicht sein.

Carolina: Nein definitiv nicht.

Martin: Das war nicht so. Also wie ist es dann möglich gewesen, dass du Carolina so eine Situation empfangen hast, die für Vera so dermaßen den Nagel auf den Kopf getroffen hat? So, dass wirklich, glaube ich, jeder, der es gehört hat, auch Gänsehaut bekommen hat.

Darum habe ich im Nachhinein zu meiner Frau Maren gesagt: „Ich weiß nicht, wie ich das jetzt den Leuten verkaufen soll.“ Ich will auch nicht damit werben, das meine Kursen eine Art Psi-Training oder Telepathietraining sind.

Auf dieser Ebene will ich gar nicht mit Leuten zusammenarbeiten.

Telepathie mag es geben. Ich habe auch schon selbst Erfahrungen gemacht, die in diese Richtung gehen. Gar keine Frage.

Aber ich habe auch erfahren und erlebt, dass Leute, die hellsichtig waren, trotzdem Informationen falsch wiedergegeben haben. Es gibt auch Experimente dazu, wo Leute, die diese Begabung haben, nicht in allen Fällen richtig gelegen haben. Also von daher will ich in diese Schiene nicht rein.

Aber doch war es dann so, dass ich plötzlich gedacht habe: „Okay jetzt ist es aber trotzdem live passiert und wie gehst du jetzt damit um?“ Deswegen musste ich vorhin so lachen, als du gesagt hast, dass sich da für dich auch was getan hat. Und ich glaube das ist vielleicht auch die Entdeckungsreise, um die es geht. Dass wir alle, ich auch, noch entdecken, was die Innere Stimme noch bringen kann.

Weitere Infos zum Thema „Innere Stimme“

Mehr über die „Innere Stimme“ lernen
Der gratis Schnupperkurs „Finde Deine Innere Stimme“

Der Kurs: Finde Deine Innere Stimme

Weitere Artikel zum Thema

Wie Dich Deine Innere Stimme auf Erfolgskurs bringt (bigshift.live Show 19)

Mit der „Inneren Stimme“ den richtigen Partner finden?

Der Beitrag Telepathie? Das Interview zu unserer „Begegnung“ mit der Inneren Stimme… erschien zuerst auf Big Shift.

]]>