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Die Kraft des: Nö!

„Nein sagen“ ist eine Kunst, die wir alle im Leben gebrauchen können.

Ein starkes, klares „Nein“ sorgt im Business für Fokus und konzentrierte Energie.

Und in unserem Privatleben verschafft uns das „Nein“ Raum für die Dinge, die wirklich zählen.

Ein gutes „Nein“ verschafft uns Stärke, Authentizität, Produktivität und Lebensfreude.

Aber wie sagt man auf gute Weise „Nein“?

In dem Video erläutere ich Dir einen Prozess, der aus 4 einfachen Schritten besteht.

Schritt 1: Abfrage – was meint Dein Inneres?

Wenn wir genau wissen, dass wir etwas partout nicht wollen, fällt uns ein „Nein“ oft leicht.

Was aber, wenn wir ein inneres Gemengelage von „Ja“, „Nein“, „Vielleicht“ oder „Eher doch nicht“ in uns vernehmen? In dem Video zeige ich Dir, wie Du klar bekommst, wie Dein Inneres über ein Thema wirklich denkt.

Solltest Du von Innen ein „Nein“ empfangen, wird es Zeit für…

Schritt 2: Nein? Gesetzt den Fall…

Finde heraus, was genau gegen Dein Vorhaben spricht?

Nehmen wir an, Du verhandelst etwas Geschäftliches, und Dir sagen die Konditionen nicht zu. Je klarer Du auf dem Schirm hast, was für Dich nicht stimmig ist und welche Voraussetzungen für Dich ideal wären, desto klarer und eindeutiger kannst Du Dich für Deine Ziele einsetzen.

Zum Beispiel durch eine Verhandlung.

Und wer weiß: Vielleicht lässt sich ja Dein Gegenüber darauf ein?

Die Technik, die ich benutze, um meine Wünsche und Bedürfnisse klar zu bekommen, heißt „Gesetzt den Fall“.

Ich beginne damit, dass ich mir die Frage stelle: „Was spricht denn dagegen?“.

Sobald ich den ersten Einwand klar habe, frage ich: „Gesetzt den Fall, dieser Einwand wäre gelöst, wäre es dann ok für mich?“

Wenn nein, meldet sich dann meist der nächste Einwand.

Und auch hier frage ich wieder: „Gesetzt den Fall, auch dieser Einwand wäre gelöst, wäre es dann ok für mich?“

Hier ein Beispiel aus der Praxis: Jemand sprach mich an, mit ihm eine gemeinsame Marketingaktion zu machen. Als ich mich damit auseinandersetze, spürte ich ein starkes „Nein.“ Und so begann ich Einwand für Einwand zu katalogisieren:

Was spricht dagegen?
Ausfüllen der Unterlagen dauert halben Tag

Gesetzt den Fall: Jemand anders schreibt die Texte.
Nicht ok, weil das Geld kosten würde.

Gesetzt den Fall: Texte kosten kein Geld.
Nicht ok, weil die Texte gut sein müssen.

Gesetzt den Fall: Texte sind gut
Ist ok.

Das ist dann das Fundament für…

Schritt 3: Überprüfen, ob machbar oder nicht

Wenn ich weiß, was ich will, kann ich prüfen, ob ich selbst dafür sorgen kann, dass ich es bekomme. Wenn nein, wie in dem Fall oben, dann benötige ich Unterstützung von Außen.

Und die kann ich nur erbitten, nicht erzwingen.

Verhandlungen sind also angesagt.

In bestimmten Fällen bekomme ich, was ich möchte. In einigen Fällen gehe ich einen Kompromiss ein, weil die Vorteile dennoch überwiegen. In anderen Fällen klappt es halt  nicht.

Wenn Letzteres eintritt,  wird es Zeit für…

Schritt 4: ???

Der letzte Schritt ist etwas ungewöhnlich. Er hilft Dir jedoch, auf klare, respektvolle und wohlwollende Art und Weise „Nein“ zu sagen.

Wie er genau geht. erfährst Du oben im Video.

1 Kommentar

  1. Super, dass Du diese beiden Methoden kombinierst: innere Klarheit finden und gegebenenfalls ein Ja zum Nein plus Anerkennen und Segnen der Anderen, mit denen man inhaltlich nicht übereinstimmt!
    Das bringt tatsächlich inneren und äußeren Frieden – vielen Dank und viel Segen für Dich!

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