X

Der Stand der Dinge

Nach dem ich auf meinen Artikel zum Thema Krise zahlreiche Mails mit Fragen bekommen habe, dachte ich mir, dass ich einfach ein kurzes Update mit den am meisten gestellten Fragen beantworte.

Wie hast Du Dich mit Maren arrangiert?
Der gute Trend, der sich schon vor drei Wochen abzeichnete, hat sich weiter fortgesetzt. Maren und ich unterstützen einander, wo wir nur können.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich wirklich beurteilen kann, warum wir auch in dieser schwierigen und normalerweise für viele Menschen sehr emotionalen Situation so gut miteinander umgehen können, aber ich bin enorm dankbar für jede Unze Frieden, die wir zelebrieren.

Was machen die Kids?
Letzte Woche haben sie zum ersten Mal bei mir übernachtet, und wir hatten einfach eine gute Zeit miteinander. Sie nehmen das Ganze nach wie vor ziemlich locker.

Wie sieht’s mit der Wohnung aus?
Mit der zweiten Wohnung hat’s auf Anhieb geklappt.

Und Worte können kaum beschreiben, wie wohl ich mich hier fühle. Sie liegt zentral mitten in der Innenstadt (abends hört man die Leute in den Cafés und Restaurants, was ich persönlich sehr liebe), sie ist sonnendurchflutet mit großen Fenstern, die auf ein schönes Stückchen Gütersloh schauen lassen.

Hast Du das Fahrrad wieder?
Nein. Die Versicherung hat jedoch die volle Summe erstattet. Und ich habe mir vor zwei Tagen ein neues Fahrrad geholt.

Und … wie geht es Dir so? Persönlich?
Bin grundsätzlich gut drauf, aber mir sitzt der Stress der letzten Wochen noch in den Knochen. Da war ja nicht nur die Trennung von Maren. Ich hatte zusätzlich den großen Launch für das neue trainer.camp an den Backen, die Umstellung auf die neue Datenschutz Grundverordnung, die Erstellung des Exposees für den Verlag (mein neues Buch) und natürlich nicht zu vergessen: Der Umzug.

Das alles liegt nun hinter mir – und ich spüre momentan meinen Wunsch nach Abgeschiedenheit und Ruhe.

Eine Zeit der Besinnung. Es gibt noch Einiges zu verarbeiten und zu verabschieden.

Und ich spüre, dass es bald Zeit wird, mich für etwas Neues zu öffnen.

Aber eins nach dem anderen.

15 Kommentare

  1. Lieber Martin,

    nachdem ich aufgrund von Stress und vielen Projekten lange nicht mehr die Zeit gefunden hatte, auf bigshift.live zu lesen und Deine Shows anzuschauen, hat mich vorhin etwas hierher geführt.

    Ich danke Dir für Deine Offenheit und Deine Ehrlichkeit, dafür hast Du meinen allergrößten Respekt und nicht zuletzt deswegen schätze ich Deine Arbeit so, weil Du so authentisch bist und nicht nur alles positiv und eitel Sonnenschein.

    Ich wünsche Dir und Deiner Familie alles Gute – Ihr scheint ja auf einem guten Weg zu sein, das freut mich für Euch!

    Von meinem eigenen Weg schreibe ich Dir demnächst – Dein Impuls im letzten Sommer hat mir geholfen, mehrere große Schritte vorwärts zu machen, auch wenn ich noch bei weitem nicht dort bin, wo ich hin möchte.

    Liebe Grüße und einen guten Start in die Woche!

    Dein Namensvetter Aumakua

    Antworten
    • Danke. Bin gespannt, was Du zu berichten hast.

      Antworten
  2. Lieber Martin,

    das ist bestimmt keine einfache Zeit für Dich. Deine Offenheit und Ehrlichkeit mit dem Thema so umzugehen finde ich beeindruckend.

    Das wirkt auf mich sehr ehrlich und authentisch.
    Ich wünsche Dir, aber auch Deiner Frau und den Kindern viel Kraft. Ich hoffe, Ihr findet alle einen guten Weg, um mit der emotional anstrengenden Situation bestmöglich umzugehen.

    Euch alles Gute!

    Antworten
    • Danke!

      Antworten
  3. jöööö Martin dein neues Domzil ist ur super freut mich sehr für dich und alles gute noch weiterhin für dich herzliche grüße Silvia

    Antworten
  4. wow, super schön die Wohnung, und ein toller großer Balkon 🙂

    Dein aktueller „Big Shift“ läuft ja tendenziell sehr gut. Drücke die Daumen dass es gut weitergeht.
    ♥lich
    Andrea

    Antworten
  5. Lieber Martin
    Mir geht es ähnlich wie der Vorrednerin/-schreiberin. Nur sporadisch habe ich mich in den letzten Monaten in deinen Blog gelesen und komme auch hinten und vorne nur wenig vorwärts mit meinem Coachingprojekt, das da im Trainercamp entstehen soll. So habe ich eben erst mitgekriegt, was da so in deinem Leben passiert. Ich erlebe deine Offenheit als wohltuend und es unterstreicht einmal mehr deine Authentizität. Bei ein paar Livewebbis habe ich schon Bemerkungen gemacht, dass eben gerade viel parallel in meinem Leben läuft, sodass ich mich nicht so voll auf den Aufbau meines Angebotes konzentrieren kann. Nun auch ich gehe seit über drei Jahren damit um, dass alles anders ist und schon gar nicht „normal“ oder gewöhnlich.
    Erst war eine schwierige gesundheitliche Situation mit meiner Tochter, wo es eine ärztliche Diagnose gab, die wir so nicht hinnehmen wollten. Das hiess entgegen der Mainstream Haltung der Schulmedizin andere Wege zu finden.
    Das hat ganz viel Zeit und Kraft gekostet. Aber du hast recht, jammern und wehklagen bringt nicht weiter. Wozu war es gut? Ich habe in kürzester Zeit noch mehr gelernt über die Vorgänge und Zusammenhänge in unserm Körper und neu kochen gelernt und ganz neue Lebensmittel kennen gelernt. Meiner Tochter geht es heute gut. Sau gut sogar. :-))
    Als nächstes wurde mir sowas von klar, dass es im Leben am wichtigsten ist jetzt das zu tun, was eben meins ist und nicht brav meinen Job weiter zu machen, um ev. irgendwann eine Pension kriegen zu können, wenn mir doch was anderes wichtiger ist.
    So habe ich den Job gekündigt, mir mein Pensionskassengeld ausbezahlen lassen und bin jetzt unter anderem daran mir eine Bleibe in Portugal aufzubauen.
    Bei all dem Planen wurde mir immer mehr klar, dass es eigentlich jetzt wirklich an der Zeit ist, endlich einzugestehen, dass ich eine Beziehung mit meinem Mann nicht mehr weiterführen will und kann, da er eigentlich schon lange und meistens meinen Ansinnen diametral entgegen stand und es uns beide einfach nur unendlich viel von unserer Zeit und Energie gekostet hatte die unvereinbarlichen Haltungen und Ziele immer wieder zu thematisieren, ohne dass es zu einer zufrieden stellenden Lösung gekommen wäre. Nur zieht sich dies jetzt weiter in dem Prozess unserer Trennung. Es ist unendlich aufwändig auch nur einen Ansatz von Lösungen zu finden, zu dem er ja sagen kann und dann auch morgen noch ja sagt.
    Anderseits leben wir derzeit zu viert in dem Haus, das verkauft werden soll und mein Partner, der mit mir Portugal aufbaut ist hier und trägt bei dem Umbau des Hauses, das meine Tochter und mein (Noch)mann nachher bewohnen sollen die Bauführung und baut kräftig mit.
    Das läuft alles friedlich und in gegenseitiger Unterstützung, aber es ist kein Spaziergang. Das alles ist so herausfordernd, dass ich ständig überprüfen muss, was jetzt in dem Ganzen Meins ist, worum ich mich kümmern muss und wo ich mich zurücknehmen kann.
    Krise würde ich das nicht mehr nennen, es ist eher eine enorm intensive Persönlichkeitsschule, aus der ich entweder gestärkt etwas Neues auf die Beine bringe oder ich gehe unter und laviere noch lange mit meinem (Noch)mann herum um eine Trennungslösung oder ich lasse es so krachen, wie ich es nicht möchte.
    Die anderen in dem Spiel unterstützen eher den Weg des Wachstums. Ok, es ist nicht das erste Mal in meinem Leben, dass ich herausfinde, dass ich an sowas wachse und habe darum auch schon etwas Übung.
    Die Krisen kenne ich auch. Das sind dann die Situationen, in denen ich mich verwickeln lasse in für mich unfruchtbare Gespräche und es zu Auseinandersetzungen kommt, die einfache nur frustrierend und eklig sind.
    Danke, dass du deine Erlebnisse teilst und uns zeigst, was man als Coach sonst noch aus solchen Situationen herausholen kann. Es ist mir beim Schreiben klar geworden, dass da bei mir vermutlich auch so einiges drin liegt. Alles Liebe Sonja

    Antworten
    • Meines Erachtens geht diese Art von Trennungen richtig an die Substanz.

      Dabei ist es enorm wichtig, finde ich, wirklich bei sich zu bleiben. Auch sich immer wieder daran zu orientieren, was das Beste für alle Beteiligten ist.

      Aus irgendeinem Grund, den ich noch nicht so sehr raffe, hat das zwischen Maren und den Kids zumindest bis jetzt sehr gut funktioniert.

      Ich bin mir ganz sicher, dass das nicht mein eigener Verdienst ist. Sicher habe ich dazu beigetragen, aber ich spüre auch, dass das Leben uns allen gute Bälle zuspielt. Vieles fügt sich wie von allein, ohne dass ich etwas dazu tue.

      Allerdings ist nicht alles harmonisch gewesen. Für mich gab es auch Situationen, die mich eindeutig zum Wachstum eingeladen haben.

      Vermutlich werde ich später, wenn ich mehr Abstand habe, diese positive Entwicklung nach der Trennung besser begreifen. Aktuell freu ich mich über jede Kleinigkeit, die an Schönem in meinem/unserem Leben auftaucht.

      Antworten
  6. Hallo Martin,
    das hat mich jetzt ein bisschen von den Füssen geholt, was Du hier schreibst…ganz kurz: Ich bin im jetzigen trainer Camp, habe das aber leider in den letzten Monaten nur sporadisch gelesen, mir Inhalte runtergeladen, nichts richtig mitbekommen, auch nicht Deinen Blog. – Denn ich habe mich getrennt. Ich auch, möchte ich jetzt nach dem Lesen Deines Artikels schreiben. Das ist schon eine eigenartige Gleichzeitigkeit, oder? Gibt’s Zufälle? Bei Dir scheint es ganz gut zu laufen, sofern man das in einer solchen Trennungssituation sagen kann, bei mir leider nicht. Ich bin noch nicht ganz „zurück“. Für mich ist es gerade enorm stressig, weil ich ja arbeite, in den letzten 8 Wochen mit meinem neuen Partner eine Wohnung gesucht (und gefunden) habe, bereits Kartons packe und mit meinen beiden 12 und 14jährigen Kindern in den letzten Zügen des Schuljahres bin…und Mitte Juli ziehen wir um. Und die letzten Monate waren auch nicht leicht, mit den Kindern reden, Trennung, die Angriffe meines Ex-Partners aushalten, arbeiten, vorsichtiges Kennenlernen Kinder+neuer Freund, Schule, Seminare, vorbereiten, Workshops vorbereiten, große Fortbildung,Angriffe aushalten…puh. Urlaub erst im August.
    Und dass Dir beinahe zeitgleich etwas ganz Ähnliches passiert, na, das ist schon verrückt.
    Ich wünsche Dir und Deiner Familie eine gute Zeit und dass es bei Euch auch gut weiter geht.
    Auch ich werde irgendwann „wieder zurück“ sein!
    Ganz herzliche Grüße,
    Monika

    Antworten
  7. Hallo Martin,
    vielen Dank für den Update und coole Wohnung, gratuliere.

    Ich hatte mich nicht zum vorherigen Blog über die Trennung etc. gemeldet, den es gab dazu eigentlich nichts mehr zu sagen, ausser dass ihr das wirklich vorbildlich meistert.

    Ich bin mir sicher dein großartiger Spirit freut sich schon auf all das Neue, das jetzt kommen darf und alles Liebe und Gute dafür,
    Renate

    Antworten
  8. Hallo Martin, von mir auch reichlich Segen für Deine Umbruchzeit.
    Es ist wie es ist . Im Fluß bleiben ! Die Liebe ist! Das was weh tut ist schon lange bei uns . „Anteile sammeln, integrieren, transformieren… heil-ganz machen…“, und Alles geht vorbei. Wenn ich schätzen darf, bei Dir reicht 7-14 Tage Transformer. „Heile Dein Mist“ heißt es bei mir. Du hast noch was gut bei mir. Melde Dich wenn Du magst. Dankbar, wünsche ich vom Herzen alles Liebe , Maria Idschja Mendrychowska

    Antworten
    • Danke! ;-D

      Antworten
  9. Lieber Martin,

    auch von mir von Herzen alles Gute weiterhin für Dich, Maren und die Kinder!

    Sandra

    Antworten
  10. Lieber Martin, ich war in den letzten Wochen gedanklich und mit dem Herzen oft bei dir, und ich spürte oft das “Nest“, aus dem heraus Du agiertest. Und manchmal spürte ich auch Deine Verletzungen und war dann mit dem Herzen einfach bei Dir.
    Ich freue mich für euch, dass ihr die Trennung so liebevoll und friedlich hinbekommt. Uns ist es damals auch gelungen und es war für mich der Grundstein eines tiefen inneren Friedens und mehr Selbstliebe.
    Ich freue mich auf dich und Deine Veränderungen.
    Von Herzen Ute

    Antworten
    • Danke! Ich hatte ganz oft den Eindruck, dass wir alle in diesem Prozess eine Menge guter Unterstützung hatten.

      Antworten

Kommentar absenden

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.