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7 Dinge, die ich über Trennungen gelernt habe

Es ist jetzt ein halbes Jahr her, dass Maren und ich uns getrennt haben. Zeit für eine Bilanz. Und Zeit, ein paar Einsichten zu teilen, die ich dabei lernen durfte.

Vorab aber vielleicht eine kurze Bilanz. Maren und ich teilen ein wirklich gutes Miteinander und wir unterstützen uns, wo wir können. Das ist ganz gewiss nicht mein Verdienst, sondern unser. 

Was die Kinder angeht, so ist unser Verhältnis nach der Trennung paradoxerweise besser geworden (O-Ton von meinen Kids). Das liegt vermutlich vor allem daran, dass ich die Zeit, die ich mit ihnen verbringe, unglaublich kostbar finde. Worauf ich als Papa besonders stolz bin, dass sie einfach so bei mir rumkommen, um mit mir abzuhängen. Wie geil ist das denn?

Grund genug, mit Dir die 7 Dinge teilen, die ich über Trennungen gelernt habe…

1. Eine klare Vision haben

Das war der Ratschlag einer guten Freundin vor der Trennung, für den ich unendlich dankbar bin. Sie meinte: Werde Dir darüber im klaren, was die bestmögliche Variante nach der Trennung ist. Wie soll das Verhältnis zu Deinen Kindern sein? Wie zu Deiner Frau? Und welche Werte sollen Dein Leuchtturm bei der Trennung sein?

Ein Teil meiner Vision war zum Beispiel, dass ich einen richtig guten Draht zu meinen Kindern habe. Das bedeutete in der Konsequenz, dass ich nicht in meine Heimatstadt  Bielefeld ziehen würde, sondern mir ganz in der Nähe eine Wohnung in Gütersloh gesucht habe – so dass die Kids jederzeit vorbei kommen können. Nicht nur an den üblichen Wochenenden, sondern auch dann, wenn ihnen danach ist.

Außerdem hatte ich Maren schon lange vor der Trennung versprochen, ihr den Rücken frei zu halten, damit sie jetzt, da die Kinder älter sind, ihrer beruflichen Leidenschaft „Design & Möbel“ nachgehen kann. Sie hatte mir geholfen, dass ich mich auf meine Berufung konzentrieren konnte. Nun war sie dran.

Zwei besonders wichtige Werte sind für mich Liebe und Würde. Wenn man mit jemanden in Liebe verbunden war, hört man damit nicht auf, wenn man sich trennt. Mag sein, dass eine romantische Version keinen Raum mehr hat. Aber Liebe ist vielmehr als nur Nähe und Kuscheln. Liebe ist Achtsamkeit.Liebe ist Wertschätzung. Liebe ist, für jemanden da zu sein, wenn man Dich braucht. 

„Würde“ wiederum hat sehr viel mit Respekt und Anerkennung zu tun. Jemanden im Streit zu beleidigen, ist würdelos. Für den Beleidigten wie auch den Beleidigenden. Es ist eine Übertretung einer Grenze, die umgehend mit Schuld- und Schamgefühlen geahndet wird.

Der schale Nachgeschmack, wenn man in einem Streit triumphiert hat, ist ein beredtes Beispiel. Man spürt im Inneren, dass man nicht nur den Anderen, sondern auch sich selbst entwürdigt hat.

Das sind natürlich alles erstmal nur hehre Vorsätze.

Und doch wichtig, weil…

2. Stell Dich auf Chaos ein

Wie glimpflich eine Trennung auch ablaufen mag – es gibt immer eine Zeit des Chaos. Eine Phase, in der man den Boden unter den Füßen verliert, weil viel Vertrautes weg bricht.

Das kritische an der Chaosphase ist, dass in der Zeit die Nerven blank liegen. Aus Kleinigkeiten, einer einzigen falschen Bemerkung beispielsweise, kann schnell ein emotionaler Tsunami entstehen. 

Maren und ich hatten nur einmal richtig Streit, und das war in den ersten Tagen nach der Trennung. Danach haben wir schnell gemerkt, dass das nicht unser Weg ist – und wir haben seitdem alles dafür getan, dass wir Frieden miteinander haben können. 

Aber der eine Streit hat mir gezeigt, wie verletzlich man nach einer Trennung ist – und wie schnell man sich missverstehen kann. Und ich habe zum ersten Mal verstanden, wie schnell Rosenkriege ausbrechen können. Verletzte Menschen verletzen Menschen.

Und darum ist es so verdammt wichtig, gerade in diesen herausfordernden Zeiten seinem Herzen zu folgen.

Das kann nicht immer gelingen, denn so oder so ist eine Trennung, vor allem nach so vielen Jahren, eine Erschütterung für alle Beteiligten. Nicht nur für die Familie – sondern auch für alle anderen: Geschwister, Eltern und Freunde.

Es ist also vollkommen normal, dass man in der Phase aus der Spur gerät. Und genau deswegen ist eine Vision samt Werten so wichtig. Sie mögen den Spurverlust nicht immer verhindern. Aber sie können Dir den Weg zurück weisen.

Das bringt mich zu einer besonders wichtigen Lernerfahrung:

3. Vergebung ist Pflichtprogramm

Die meisten Menschen in meiner Umgebung haben sich während der Trennung mir gegenüber großartig verhalten. Aber nicht alle. Darunter leider auch einige wenige, bei denen ich nicht damit gerechnet hatte. Erschütterungen zeigen sehr oft, aus welchem Holz die Leute wirklich geschnitzt sind. 

Ich war anfangs deswegen ehrlich gesagt enttäuscht und in einem Fall richtig sauer. 

Dennoch bin ich Konfrontationen aus dem Weg gegangen. Denn jeder Streit macht’s nur noch schlimmer. 

Aber das reicht nicht. Verzeihen ist Pflicht – sonst wird man schnell Teil der Dramen anderer Leute. Zum Beispiel von Menschen, die durch schlimme Trennungserfahrungen gegangen sind – und ihre Emotionen unbewusst auf andere projizieren. 

Nicht genug, dass Du selbst schon eine Menge verarbeiten musst – im Dramaland der Anderen gefangen zu sein, ist Hölle pur.

Was anderes war das mit Maren. Wir hatten danach eine Reihe sehr ehrlicher Gespräche, in denen wir uns angeschaut haben, was schief gelaufen ist. Der Prozess ist noch nicht abgeschlossen. So etwas braucht Zeit. Gelingen kann er aber nur, wenn man Immer wieder bereit ist, den alten Groll loszulassen.

Und das bringt mich zum nächsten Punkt:

4. Richte Dich auf eine hohe Lernkurve ein

Wenn eine Beziehung scheitert. liegt es so gut wie immer an beiden Parteien. Und ob man das gerne hören mag oder nicht: Es gibt auf jeden Fall für einen selbst etwas zu lernen.

Die Lernthemen umfassen dabei ein breites Spektrum. Zum einen natürlich alles, was das Thema Beziehungen angeht. Klar.

Aber das ist noch lange nicht alles.

Ich bin zum Beispiel kein großer Handwerker. Mehr ein Arbeiter der Stirn. Jetzt aber war ich gefordert, mir meine Wohnung selbst einzurichten.

Einmal zum Beispiel hatte ich bei IKEA eine massive Küchenplatte gekauft. So groß, dass sie nicht in den Fahrstuhl passte. Und so musste ich das Teil 3 Stockwerke hochwuchten. Alleine. Das war für mich eine Mordsanstrengung. Aber danach war ich richtig stolz – und seitdem gehe ich Handwerklichen nicht mehr aus dem Weg.

Diese neuen Erfahrungen sind gold wert – und verleihen dem Trennungschaos einen magischen Glanz. Die Welt erstrahlt wie neu.

Die seelische Lernkurve war für mich indes steiler.

Ich habe ja nie hinterm Berg gehalten, dass ich auch als langjähriger Trainer und Coach noch durch jede Menge Lernerfahrungen gehe (Siehe hier, hier und hier). Dennoch hatte ich den Eindruck, dass die Lernkurve in der Trennungsphase besonders hoch war.

So kamen zum Beispiel schmerzhafte Kindheitserfahrungen hoch, über die ich in der letzten bigshift.live Show berichtet habe.

Mit so etwas konfrontiert zu werden, tut weh. Sehr sogar. Aber die Ernte, die man dabei einfahren kann, ist reich an Einsichten.

Allerdings geht das nicht immer alleine. Und das bringt mich zu:

5. Achte auf das, was Du brauchst

Damit meine ich nicht nur, dass man es sich gut gehen lässt. Sondern dass man sich Hilfe holt, wenn man nicht weiterkommt.

Im Klartext: Ich habe mir Gesprächspartner gesucht. Freunde und Freundinnen. Aber auch Coaches.

Zum ersten finde ich, dass Freundschaften nur bedingt dazu da sind, den eigenen seelischen Schmerz aufzufangen. Ja, wenn es einem schlecht geht, greift man zum Telefonhörer. Das ist gut so. Ich erwarte, dass Freunde/innen in solchen Situationen für mich da sind. Das gleiche können sie auch von mir erwarten.

Aber sie sind keine Dauer-Abladestelle für den eigenen Schmerz. Aus dem Grund finde ich es besser, mich von einem Profi führen zu lassen. Das hat mich in den letzten Monaten deutlich weiter gebracht.

Einen der Super-Coaches werde ich Dir am Ende des Artikels vorstellen.

Doch möchte ich zuerst noch einen weiteren Punkt ansprechen.

6. Was Dir zustößt, wird gut

Das ist vielleicht einer der wichtigsten Erkenntnisse. So schlimm eine Trennung auch sein mag: Sie ist vermutlich das Beste, das Dir widerfahren kann.

Oder genauer gesagt: Sie wird zum Besten, wenn man dazu bereit ist, sich weiter zu entwickeln. 

Jede Krise birgt die Chance, sich selbst in einer Tiefe zu erkunden, die einem im normalen Trott des Alltages oft verschlossen bleibt. 

Sie zeigt Dir sehr genau, wo Deine Schwächen sind. Zum Beispiel durfte ich mir mein eigenes Opferdenken anschauen (siehe hier). Glaub mir, das war mir ziemlich peinlich.

Wenn man jedoch Gefühle zulässt, lösen sie sich zum Ersten ganz von alleine (Wie es geht, findest Du hier).

Und zum zweiten machen sie den Weg frei zu wichtigen Erkenntnissen. 

Ich denke wie ein Opfer? 

Wie geil! 

Denn das Denken kann ich ändern (Siehe hier).

Und genau darum geht’s bei einer Krise: Sie ist eine Einladung, etwas besser zu machen. 

Allerdings ist sie auch nur eine Einladung. 

Sie nimmt Dir nicht das Handeln ab.

Darf ich Dir in diesem Zusammenhang etwas Krasses erzählen? 

Es gab eine Zeit, in der ich auf meine Innere Stimme nicht so gut zu sprechen war.
Als ich gemerkt habe, dass eine Trennung von Maren anstand, bin ich nicht nur von Sorgen, Zweifeln und Befürchtungen übermannt worden – sondern auch von Schuld- und Schamgefühlen. Wie konnte ich sowas nur meiner Familie antun? 

Also habe ich mich meiner Inneren Stimme mit der Frage zugewandt: „Soll ich bleiben oder gehen?“

So oft ich auch nachgefragt habe, es gab keinen Tipp, wie ich mich endgültig entscheiden sollte. Wenn ich abends mit der Bitte zu Bett ging, mir den richtigen Weg zu zeigen, wie ich die Situation zum Besten aller meistern könne, wachte ich morgens gerädert auf, ohne eine Antwort.

So kam es mir zumindest vor. Heute weiß ich es besser.

Zum ersten mischt sich die Innere Stimme nicht in Deine Entscheidungen ein. Sie hat zwar durchaus Standpunkte – aber was wir daraus machen, ist allein unsere Angelegenheit. Wir tragen für unsere Entscheidungen die Verantwortung. Nicht unsere Innere Stimme.

Und wenn mir meine Innere Stimme geraten hätte, mich zu trennen, und ich wäre ihr gefolgt, dann hätte ich ihr spätestens in der „Chaosphase“ (siehe oben) schlimme Vorhaltungen gemacht. Denn eine Trennung ist hart und führt Dich an Grenzen.

Die Antworten, die sie mir indes gab, schmeckten mir zudem nicht. Sie machte mir klar, dass ich in der Tat vor einem großen Umbruch stehen würde – ganz egal ob mit oder ohne Partnerschaft. Dass es darum gehe, jetzt in meine eigene Größe zu gehen und dass es dazu notwendig wäre, für alles in meinem Leben Verantwortung zu übernehmen. Zum Beispiel dafür, dass andere Leute meine Entscheidungen ablehnen würden. Und dass sie nicht nur meine Entscheidungen verurteilen würden, sondern mich ebenfalls.

Zudem wies sie mich darauf hin, dass es Entscheidungen gibt, die Erschütterungen und Schmerz mit sich bringen – und doch notwendig sind.

Genau das wollte ich am wenigsten hören: Einem Erwachsenen das zuzumuten, ist schon schlimm genug. Aber Kindern?

Das konnte ich nicht.

Die Vorstellung, meinen Kindern wehzutun, war für mich so grausam, dass ich ihr einfach nicht gewachsen war.

Und so zögerte ich die Entscheidung immer weiter raus und wurde zur steigenden Belastung für meine Frau – bis sie dann die Reißleine zog.

Heute, 6 Monate später, weiß ich, dass meine Sorgen nicht unbegründet waren. Es hätte verdammt vieles schief laufen können. 

Ist es aber nicht. 

Vorgestern zum Beispiel waren meine Kids beide für einen Burger-Abend zu Besuch. Wir haben zusammen gekocht, Faxen gemacht und uns am Ende noch einen Film angesehen. Beide Kids lieben mich, und ich liebe sie.

Mein Fazit: Wenn ich vor Entscheidungen weglaufe, werden sie zu einem Drachen, der mich verfolgt. Drehe ich mich um und gehe auf ihn zu, schrumpft er auf Augenhöhe. 

Und: Schmerz lässt sich nicht vermeiden. Aber das Leiden, das entsteht, wenn ich keine Verantwortung übernehme, schon.

Und das bringt mich zum Super-Coach:

7. Vertraue Deiner Inneren Stimme

Eine der eindrücklichsten Erfahrungen, die ich in der Zeit gemacht habe, fand an einem Freitagabend statt – etwa eine Stunde vor einer neuen Ausgabe meiner bigshift.live Show.

In der Woche hatte ich ein paar blöde Rückschläge wegstecken müssen – unter anderem ein Fahrrad, das mir gestohlen wurde (das Dritte innerhalb eines Jahres). Aber es hatte auch einen Lichtblick gegeben: Eine neue Wohnung mit idealer Lage und großartiger Ausstattung. Die ist es, hatte ich sofort im Gefühl – und der Makler signalisierte mir sofort, dass ich der richtige Kandidat sei. Und so fiel ich aus allen Wolken, als er mich eine Stunde vor der Show anrief und mit bedeckter Stimme mitteilte, dass eine langjährige Mieterin aus dem Hause den Vorzug bekommen hatte.

Das traf mich an einem ziemlich wunden Punkt, kann ich Dir sagen.

Das Leben kam mir einfach nur noch beschissen vor. Und meiner Inneren Stimme traute ich nicht über den Weg. Warum hatte sie mich bei dieser Wohnung so im Stich gelassen? Es hatte sich doch so gut angefühlt.

Wie das dennoch gut ausging, kannst Du hier nachlesen – und auch nachhören, denn die nachfolgende Show hatte es in sich: Im Mittelpunkt stand eine Frau, die Schwierigkeiten hatte, mit ihrer Inneren Stimme in Kontakt zu treten. Als wir erkundeten, woran es lag, stellte sich heraus, dass sie in der Vergangenheit sehr verletzt worden war und danach ihr Herz verschlossen hatte. Eine nachvollziehbare Reaktion. Allerdings mit Nebenwirkungen: Der Draht zu ihrer Inneren Stimme war damit auch futsch.

Und so entstand aus der Verletzung eine jahrelange Krise, denn ohne Innere Stimme wurde ihr Leben nicht besser, sondern schlimmer. Und je schlimmer es wurde, desto mehr verschloss sie sich. Ein Teufelskreis, also.

Das war für mich eine wichtige, eine geradezu zentrale Erkenntnis, Wenn wir uns der inneren Stimme entziehen, wird aus Schmerz ganz einfach Leid. Diese Einsicht machte mir unmissverständlich klar, was passieren würde, wenn ich mich meiner Inneren Stimme verschließen würde. 

Also öffnete ich mich wieder.

Eine Woche später hielt ich nicht nur das Geld für das gestohlene Fahrrad in meinen Händen (ein Danke Schön an die Versicherung) – sondern ich entdeckte eine Wohnung, die um Klassen besser war als die vorherige. Und hier klappte alles am Schnürchen. Die Vermieter waren sofort mit mir einverstanden. Ein Maler, der den Anstrich übernahm, riss sich ein Bein aus, damit ich den Einzugstermin halten konnte. Und als ich vor der Frage stand, wie ich an ein Sofa fürs Wohnzimmer komme, erhielt ich von Maren wie aus dem Nichts einen Tipp. Zwei Tage später hatte ich genau das Sofa in meinem Wohnzimmer stehen, das ich mir vorher visualisiert hatte.

Lange Rede, kurzer Sinn: Jeden Tag, wenn ich aufstehe, bin ich glücklich über meine Wohnung. Sie ist eine Quelle der Kraft und Freude. Hier ein Video, das ich schon mal an anderer Stelle gepostet habe.

Meine Innere Stimme hat mir nicht nur das komplett überarbeitete Programm von „Liebe rockt“ eingeflüstert, sondern mich zu vielen, elementar wichtigen Erkenntnissen geführt. Zum Beispiel der „Lovobo-Prozess“, der für Veränderung sorgt, in dem man nichts verändern will. Paradox. Aber wirksam.

Mit alldem will ich aber nicht andeuten, dass mein Prozess bereits abgeschlossen ist. Im Gegenteil: Ich bin mitten im Wandel. 

So steht aktuell das Thema Gesundheit auf dem Plan. Ich habe meine Ernährung umgestellt und bin in den letzen Wochen bereits 3 Kilo leichter geworden. Das reicht aber noch nicht. Da dürfen noch mehr Pfunde purzeln.

Darüber hinaus wartet ein Buch darauf, geschrieben zu werden. Ich habe bereits einen Verlag gefunden, der von dem Titel begeistert ist, und meine Arbeit beginnt in den nächsten Tagen.

Wie gesagt: Ich bin mitten im Prozess.

Und weißt Du was?

Ich find’s saugeil.

Und nun Du:

Was sind Deine besten Tipps für Trennungen?

15 Kommentare

  1. Ich bestätige deine 7 Punkte und füge hinzu: verschaffe dir Raum und Zeit während einer Trennung und setze niemanden unter Druck / da macht die Innere Stimme nicht mit! ;-))

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  2. Lieber Martin, erst einmal ganz herzliche Glückwünsche zum Geburtstag und alles Gute im neuen Lebensjahr. Mögen alle Deine Wünsche in Erfüllung gehen :).
    Deine 7 Punkte finde ich richtig gut und vor allem so toll dass Ihr gut miteinander reden könnt und sehr ehrlich seid. Die Kinder haben das schon vor Euch gespürt und können besser mit der Situation umgehen. Ich habe das auch vor vielen Jahren so gemacht und das war sehr gut für unsere 3 Kinder, Familie und Freundeskreis. Herzliche Grüße Eva

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  3. Martin, das ist der beste Blog den ich je gelesen habe! Und das was du schreibst konnte nur gelingen, weil du dein Herz voll geöffnet hast; mit vollem Risiko! Ohne zu wissen was kommt! Das ist mein Tip – nicht nur für Trennung, sondern besonders auch für eine beginnende und bestehende Beziehung.
    Da steckt viel Demut dahinter, was vielleicht das Geheimnis des Lebens ist?

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  4. Hallo lieber Martin,
    herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag und zu dieser tollen Trennung, wenn ich das so sagen darf.

    Bei meiner Trennung war es wichtig, dass ich von allen „Ratschlägen“, die ich von meinen Freunden, Bekannten und Familie bekam, das immer in mich genommen habe und dies dann mit meinem Empfinden abgeglichen habe. Und immer mir selbst gefolgt bin. Bei allem Trauma, was berührt wurde und was heilen durfte, entwickelte sich eine Klarheit, wie ich was händeln wollte.

    Und mich nicht hetzen lasse. Das hat zusätzlich noch Kraft gekostet, doch es hat sich gelohnt, weil ich alles in meinem Tempo anschauen, loslassen, ordnen konnte.
    Auf die andere Seite hatte und habe ich keinen Einfluss.

    Ich finde Dankbarkeit wichtig, auch wenn das menschliche Verhältnis total gestört und daneben ist, so kann ich doch für mich die Geschenke und Edelsteine sehen. Auf einer spirituellen Ebene konnte ich auch Mitgefühl fühlen, auf der menschlichen Ebene braucht es noch Zeit.

    Danke für Dein offenes Teilen und dass Ihr eine gute Form der Trennung in das morphogenetische Feld bringt.

    Ich freue mich auf „Liebe rockt“!

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  5. Alles Liebe zum Geburtstag! Und was ich noch sagen möchte: Ich freue mich von Herzen, dass ihr das mit euren Kindern so gut hinbekommt. Da meine Eltern seinerzeit (ich war bei ihrer Trennung 3 Jahre alt), glänzende Beispiele dafür waren, wie man es NICHT machen sollte, weiß ich aus erster Hand, was man bei seinen Kindern – wenn auch gewiss ungewollt – anrichten kann, wenn die Familie zerfällt. Die Auswirkungen spüre ich noch heute (ich bin vor rund 2 Wochen 40 geworden) in meinem Leben und sind sicher auch ein Grund, warum ich zu deinem Blog gefunden habe. In dem Zusammenhang, und zum Abschluss dieser Nachricht: Du machst eine tolle Arbeit, dir hört man einfach gern zu und kann fast gar nicht anders als sich hinterher besser zu fühlen. 😉 Weiter so!

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  6. Herzliche Glück- und Segenswünsche zu deinem Geburtstag! Danke für deine Ehrlichkeit!!! Das macht dich so sympathisch! Ich wünsche dir nur das Beste für deine Arbeit, deine Kids, dein gutes Verhältnis zu Maren und für deine neue Partnerschaft!

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  7. Alles Gute zu deinem Geburtstag und vielen Dank für deine offenen Worte 🙏

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  8. Hi Martin, an dieser Stelle auch von mir alles, alles Liebe zu deinem Ehrentag und auch denen deiner inneren Stimme und möget ihr beiden noch euer wunderbares Verhältnis weiter vertiefen in den nächsten Jahren!
    Mein Tipp für eine gute Trennung ist erstens vor den Kindern stets liebevoll über den Partner zu sprechen, und wenn Groll da ist einfach die Klappe zu halten und das mit Freunden zu besprechen. Es ehrt nicht nur den Partner, sondern auch die Kinder und auch einen selbst. Zweitens habe ich mir vorgenommen, als es soweit war, dass ich eine Trennung machen kann, auf die später noch stolz sein werde. Und so habe ich mich ständig gefragt, wie kann ich es schaffen, dass wir hier eine liebevolle und bewundernswerte Trennung hinbekommen? Und was kann ich noch aus dieser Beziehung lernen, was ich bisher nicht zu lernen bereit war und zu sehen bereit war? Und was wäre, wenn mein Partner all das, was er mir “angetan“ hat, nur dafür getan hat, dass ich meine Schritte in mein Wachstum gehen kann? So entdecke ich heute, 6 Jahre nach der Trennung immer noch Dinge, wofür ich ihm wirklich sehr dankbar bin.
    Und als letztes habe ich mir stets gesagt, wenn ich versucht habe die Verantwortung bei ihm zu suchen und ihm die Schuld zuweisen wollte für alles Mögliche, dass ich zu 100% verantwortlich bin für das, was ICH MIR in meinem Leben kreiert habe. Ganz herzliche Grüße Ute

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  9. Lieber Martin,
    auch von mir ganz herzliche Geburtstagsgrüße verbunden mit den besten Wünschen für Dein neues Lebensjahr!
    Ich kann mich allen Vorrednern nur anschließen und DANKE 🙏 sagen für Deine Offenheit und Deine unglaublich ehrliche, authentische Art! Man spürt, Du bist mit ganzem Herzen dabei, klasse!
    Deine Trennungs-Tipps kann ich nur unterstreichen, man sollte nicht vergessen, dass man DIESEN Menschen ja auch mal geliebt und begehrt hat! Und man behält den/die Ex schon auch noch im Herzen, und wenn man gemeinsame Kinder hat bleibt man über sie ja immer verbunden. SO sollte es jdfls. sein.
    Ich teile viele Deiner Erfahrungen, es ist immer ein Auf und Ab aber das ist ja das ganze Leben so. Und manchmal hast du dann das Gefühl alles und jeder hat sich gegen dich verschworen, nichts funktioniert und der ganze Optimismus geht Dir flöten… aber auf Ebbe folgt Flut, das ist ein Naturgesetz! Man muss sich nur immer wieder daran erinnern!😊
    Nochmal alles, alles Liebe und
    rock Dein Leben😁

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  10. Happy Birthday Martin und alles erdenklich Gute für Dein neues Lebensjahr. Mich hat Dein Blog sehr berührt. Sehr offen und ehrlich.Ich denke, dass alles richtig ist, wie es läuft. Dein Leben steht unter einem sehr guten Stern und irgendjemand da Oben scheint es echt gut mit Dir zu meinen.Ich hoffe, dass ich auch noch einmal die Kurve kriege. Die Arbeit läuft nicht so gut. Ich muss viel Kritik einstecken und ich bin schon gemobbt worden. Mein altes Thema.Am liebsten würde ich alles hinschmeißen, aber ich halte noch ein Weilchen durch, weil ich vielleicht die Chance habe, Dinge aufzulösen. Wie du selber schon gesagt hast, es liegt nie nur an einem alleine. Jedes Ding hat zwei Seiten.Ich fühle mich innerlich sehr verletzt. An Vergebung ist noch gar nicht zu denken. Im Moment halte ich eher stille Messe, was soviel heißt wie, nur das nötigste Reden und die Leute, die mich gemobbt haben zu ignorieren.

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  11. Alles Liebe nachträglich zum Geburtstag. Deine Offenheit und der Blog haben mich sehr berührt. Die klare Vision ist ein wertvoller Tipp nicht nur bei einer Trennung, auch wenn es mal Streitereien mit anderen Menschen gibt. Und beim Verzeihen habe ich gelernt, wie wertvoll es im Nachhinein sein kann. Denke es ist auch wichtig es nicht persönlich zu nehmen, was nicht immer leicht ist, da jeder seinen Weg gehen muß der sich für ihn richtig anfühlt. Jeder hat seine Dramen und alte Verletzungen in sich, wo man dann nicht immer so handelt wie man es eigentlich wollte.

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  12. Lieber Martin!
    Auch von mir alles liebe zum Geburtstag!
    Danke für deine Ehrlichkeit und Offenheit. Es ehrt Dich und jeden, der daran Teil hat.
    Vieles wurde schon gesagt.
    Mich sprach der Punkt mit dem sich öffnen besonders an.
    Auch ich mache einen Wandel durch. Erfahre gerade (wieder neu), dass ein verschlossenes Herz das wichtigste verhindert: Liebe, Leben, den Fluss des Lebens und wahre Kraft.
    Wir gehen eine Spirale hoch auf unserem Weg der Erkenntnis. Glücklicherweise eine Spirale und keinen Kreis.
    So erleben wir vielleicht einige Situationen mehrfach und haben das Gefühl, schon mal hier gewesen zu sein.
    Aber jeder Durchlauf geschieht auf einer anderen, bestenfalls höheren Ebene und ermöglicht uns, aus einer neuen Perspektive auf die Spuren weiter unten zu schauen. Grandios!
    So wünsche ich Dir (und mir und jedem, der mag) Gelassenheit beim freundlichen Schauen nach unten!

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  13. Hallo Martin
    Herzlichen Glückwunsch zu deinem Geburtstag und alles Gute Leider oder Gott sei Dank kann ich keine Erfahrungen mit ehelicher Trennung weiter geben Und trotzdem haben mich deine Zeilen sehr berührt. Ich hatte eine Trennung von meiner Tochter Sie ist vor 4 Jahren weit weg gezogen und obwohl wir ein sehr gutes Verhältnis zueinander hatten meinte sie nur persönlicher Besuch ist nun nicht mehr notwendig außer du liegst auf dem Sterbebett Es gibt Tage da bin ich immer noch sehr traurig aber ich habe inzwischen gelernt wie man Nein sagen kann Ich mache vieles nicht mehr was früher für mich selbstverständlich war Mein Mann unterstützt mich leider gar nicht sodass ich außer meiner Therapeutin und 4 guten Freunden vieles mit mir alleine ausmachen muß Ich tue sehr viel für mich alles was mir gut tut und sonst lebe ich weiter wie bisher Besuch bekomme ich keinen und alte Freunde haben sich auch von mir abgewandt denen ich inzwischen nicht mehr nachtrauere Ich war früher schon Einzelgänger und nicht sehr kontaktfreudig Aber ich habe viele Hobbys die mich ablenken und mir gut tun Ich wünsche dir auch weiterhin viel Erfolg
    Liebe Grüße
    Stefanie

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  14. Lieber Martin,
    erst einmal nachträglich ganz herzliche Glückwünsche zum Geburtstag und alles Gute im neuen Lebensjahr, das ja mehr als nur Veränderung bedeutet.

    Ich finde den Blog absolut gut und spannend. mich hat auch Deine Ehrlichkeit als Coach dabei sehr berührt. Die Ehrlichkeit, dass wenn wir auch manches wissen, wie es geht, wir uns doch immer wieder selbst weiterbilden müssen und lerne, alles Wissen in die Erfahrung und in den Alltag zu bringen.

    Ach wenn das bei mir mit der Trennung vom Vater meiner Kinder schon fast 24 Jahr her ist, so war mir damals das mit den Kindern und dem Kontakt zu beiden schon sehr klar und ich habe sehr dafür gesorgt, dass sie ihren Vater ebenfalls sehen können auch ausserhalb der Vater-WE.

    eute sagen meine heute erwachsenen Söhne, dass wir es damals recht gut gemacht haben, auch wenn sie darunter litten, dass Mama und Papa nicht mehr zusammen waren. Auch sie haben viel dadurch gelernt.

    Für mich war es der Anfang des Umdenkens und manchmal besser auf die Innere Stimme zu hören, anstatt zu denken.:-) und ich weiß heute, auch wenn ich das damals nicht wollte mit der Trennung, dass ich ohne diese nie das geworden wäre, was ich heute bin durch die Weiterentwicklung.

    und die Freunde sind oft selbst gefangen in ihren alten Mustern. Also ist viel Verzeihen und Dankbarkeit mit Wertschätzung für alle Beteiligten wirklich gut und hilfreich. Was wissen wir wirklich von den anderen, wenn wir immer wieder feststellen, dass wir uns ja selbst immer noch nicht total kennen :-).

    Liebe Grüße
    Uschi

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  15. Ich habe mich nicht getrennt, und bin seit 25 Jahren mit der gleichen Partnerin zusammen. Wir haben drei Kinder. Ich weiß nix mehr über Trennung und strebe sie nicht an. Da sich alle um mich herum Trennen sind mir ein paar Zeilen wichtig: Dein Blog ist super aber nicht nur für Trennung brauchbar! All die Dinge wie „Liebe, Respekt, Lernen, Freunde und Freiraum…alle 7 Punkte“ passen auch sehr gut in funktionierende Beziehungen, die ich dann, dank solcher Tips, voll genießen kann. Ich habe Spass und Freude in meiner Familie, auch wenn ich damit ein Exot oder Dinosaurier zu sein scheine…

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